Aphorismen

Die Sonne gebar den Menschen.

Parmenides auf Elea (um 540–480 v. Chr.), griechischer Vorsokratiker, Begründer der Eleatischen Schule, führte das logisch-begriffliche Denken in die Philosophie ein

 

Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

August von Kotzebue (1761–1819)

 

Es gibt nichts Neues unter der Sonne, wohl aber über der Sonne.

Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

 

Die Sonne bringt es an den Tag.

Adelbert von Chamisso (1781–1838)

 

Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

Robert Herrick (1591–1674), englischer Pfarrer und Dichter

 

Sogar die Sonne hat ihre Schattenseiten.

Pavel Kosorin (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

 

Die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

Matthäus 5, Vers 45

 

Geh mir ein wenig aus der Sonne.

Diogenes von Sinope (um 400–323 v. Chr.)

 

So weit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch.

Friedrich Schiller (1759–1805)

 

Nichts Süßres gibt es, als der Sonne Licht zu schaun.

Friedrich Schiller (1759–1805)

 

Wenn die Sonne nicht scheint, kommt der Arzt öfters.

Tschechisches Sprichwort

 

Das ist mein Freund nicht, der die Sonne nicht mag.

Cäsar Otto Hugo Flaischlen (1864–1920), deutscher Schriftsteller

 

Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei, die Sonne zu verehren, so sage ich: Durchaus! Denn sie ist gleichfalls eine Offenbarung des Höchsten, und zwar die mächtigste, die uns Erdenkindern wahrzunehmen vergönnt ist! Ich bete in ihr das Licht an und die überzeugende Kraft Gottes, wodurch wir alle leben, weben und sind, und alle Pflanzen und Tiere mit uns. – Die Sonne als Symbol für die schöpferische Kraft Gottes ist demnach etwas ganz Natürliches und Naheliegendes; daher der Sonnenkultes so vieler Religionen…

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) – Aus dem letzten Gespräch Goethes mit Eckermann