Sonnenlicht für die Melatoninproduktion

Sonnenlicht für die Melatoninproduktion

Sonnenlicht hat neben der Produktion des Sonnenhormons Vitamin D ein breites "Lichtspektrum" mit vielen weiteren förderlichen Effekten zu bieten. Beispielsweise wird die Expression von Melatonin durch die Infrarot-Strahlung der Sonne erst so richtig angestoßen. Melatonin wiederum wirkt stark antioxidativ, was unserer Gesundheit in vielerlei Belangen zugute kommt.

 

Der folgende Beitrag bezieht sich auf das YouTube Video: "Sunlight: Optimize Health and Immunity (Light Therapy and Melatonin)" von Dr. Seheult. Dieser ist Professor und Facharzt für Innere Medizin, Schlafmedizin, Intensivmedizin und Lungenkrankheiten. Zudem ist er Mitgründer und leitender Professor bei https://www.medcram.com. 


Das Spektrum des Sonnenlichts

Das Spektrum des Sonnenlichts (siehe Abb. 1) teilt sich auf in 7 % ultraviolettes Licht (UVA, UVB, UVC) von 0-400 nm Wellenlänge, 39 % sichtbares Licht von 400 bis 760 nm Wellenlänge und 54 % infrarotes Licht von 760 bis 1.000.000 nm Wellenlänge (nahes IRA, IRB und fernes IRC).

Abb. 1: Lichtspektrum des Sonnenlichts


Mitochondrium - das Kraftwerk der Zelle

  • Jede Zelle in unserem Körper besitzt Mitochondrien, die als Kraftwerke fungieren und Energie in Form von ATP aus Kohlehydraten, Proteinen und Fetten erzeugen und zudem Melatonin produzieren. 
  • Bei der mitochondrialen Melatoninproduktion ist das nahe Infrarotlicht (NIR) beteiligt, welches wir als Hitze der Sonne wahrnehmen. Diese Strahlung kann sehr tief in unsere Haut eindringen (1-8 cm) und wird von Sonnencremes nicht blockiert, da diese hauptsächlich die UV-Strahlung filtern. Des Weiteren kann NIR auch die Schädeldecke durchdringen. Um diese Strahlung aufzunehmen, braucht es kein direktes Sonnenlicht, da die meisten roten, blauen oder grünen Materialien, wie die Blätter, eine hohe Reflexion des nahen Infrarotes aufweisen [1, 2].

Das antioxidative Potential von Melatonin

Dauerhafter und zu hoher oxidativer Stress in den Mitochondrien kann die Gesundheit beeinträchtigen und möglicherweise zu Entzündungen, Krebs, Demenz, Diabetes und Lernschwächen führen. Abhilfe und Kühlung der gestressten Mitochondrien verschafft das körpereigene Antioxidans Melatonin.

    • Dieses wird in der Nacht als zirkulatorisches „Hormon der Dunkelheit“ ohne Lichteinfluss von der Zirbeldrüse ausgeschüttet und ist für erholsamen Schlaf zuständig.
    • Doch Melatonin wird tagsüber in noch deutlich höheren Dosen in unseren Mitochondrien induziert - nämlich, wie oben erwähnt durch die Exposition von NIR! Dabei wirkt das sogenannte Schlafhormon tagsüber aber nicht einschläfernd, sondern antioxidativ und ist somit eines der wichtigsten Antioxidantien in unserem Organismus.
    • Von der gesamten Melatoninproduktion werden ca. 5% von der Zirbeldüse ausgeschüttet und 95% von den Mitochondrien produziert [1].

Gesundheitsfördernde Mechanismen der Natur

Ein Aufenthalt im Grünen hat hinsichtlich des Sonnenlichtes noch andere gesundheitliche Vorteile zu bieten, wie eine Studie herausfand. Diese Vorteile zeigten sich in einer Stressreduktion durch erniedrigte Cortisolwerte im Speichel, gesenkten diastolischen Blutdruck, erhöhte Schlafdauer und reduzierte Risiken für Typ II Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Frühgeburten. Die gesundheitsfördernden Mechanismen der Natur sind vielseitig und das Sonnenlicht gehört definitiv dazu. Des Weiteren ist die Luft weniger mit Abgasen belastet und es gibt eine Vielzahl an Mikroorganismen, die unser Immunsystem stärken, sowie jede Menge Duftstoffe [3].


Fazit: Sonnenlicht ist nicht nur Futter für die Vitamin D-Produktion sondern auch für das Antioxidans Melatonin, das in den Kraftwerken der Zelle hergestellt wird und so zur Gesundheitsförderung beiträgt. 


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Studien:

[1] Zimmerman, S. & Reiter, R. (2019, 28. Februar). Melatonin and the Optics of the Human Body. Melatonin Research, 2(1), 138–160. https://doi.org/10.32794/mr11250016 

[2] Barolet, D., Christiaens, F. & Hamblin, M. R. (2016, Februar). Infrared and skin: Friend or foe. Journal of Photochemistry and Photobiology B: Biology, 155, 78–85. https://doi.org/10.1016/j.jphotobiol.2015.12.014 

[3] Twohig-Bennett, C. & Jones, A. (2018, Oktober). The health benefits of the great outdoors: A systematic review and meta-analysis of greenspace exposure and health outcomes. Environmental Research, 166, 628–637. https://doi.org/10.1016/j.envres.2018.06.030 

Abbildung: 1 vom beschriebenen YouTube-Video.

Bild: VectorMine/stock.adobe

 

Demenz und Alzheimer

Demenz und Alzheimer

Vitamin D hat einen fördernden Einfluss auf unsere Gehirngesundheit und könnte so vor neurologischen Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer schützen bzw. das Fortschreiten aufhalten und bei der Heilung unterstützen. Im folgenden Kurzbeitrag sind wesentliche Erkenntnisse zum Thema Vitamin D und seinen möglichen therapeutischen Einflusses auf Demenz und Alzheimer aus unserem neuen Demenz-Artikel zusammengefasst.

Kurzzusammenfassung der Ergebnisse: 

  • Aktives Vitamin D hat einige schützende Effekte auf das Gehirn, wie zum Beispiel die Förderung des Wachstums und der Reifung von Neuronen. 
  • Vitamin D-Mangel ist ein potenzieller Risikofaktor eine Demenz zu entwickeln, vor allem bei Werten unter 10 ng/ml.  
  • Der kognitive Leistungsabbau wird um bis zu 60 % gesteigert, wenn ein schwerer Mangel vorliegt.  
  • Eine Beobachtungsstudie und mendelsche Randomisierung zeigt auf, dass das Risiko von Demenz und Schlaganfällen um 54 % in der Studiengruppe erhöht wurde, wenn eine Vitamin D-Insuffizienz vorlag.
  • Anhand einer Studie mit 1658 Teilnehmern fanden Forscher einen starken inversen Zusammenhang des Vitamin-D-Spiegels zum Risiko eine Demenz zu entwickeln heraus. Probanden mit Vitamin-D-Spiegeln von unter 10 ng/ml hatten ein um 122% höheres Risiko an Demenz zu erkranken als Probanden mit Spiegeln von über 20 ng/ml.  

Klicken Sie hier, um unseren umfassenden Demenz-Artikel mit den aussagekräftigen Studienauswertungen zu lesen!

Studien:

  1. Navale, Shreeja S et al. (2022, April). Vitamin D and brain health: an observational and Mendelian randomization study. Retreived from: https://academic.oup.com/ajcn/advance-article/doi/10.1093/ajcn/nqac107/6572356 
  2. Llewellyn, D. J., Lang, I. A., Langa, K. M., Muniz-Terrera, G., Phillips, C. L., Cherubini, A., . . . Melzer, D. (2010, July 12). Vitamin D and risk of cognitive decline in elderly persons. Retrieved fromhttps://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20625021 
  3. Littlejohns, Thomas J.; Henley, William E.; Lang, Iain A.; Annweiler, Cedric; Beauchet, Olivier; Chaves, Paulo H. M. et al. (2014): Vitamin D and the risk of dementia and Alzheimer disease.In: Neurology 83 (10), S. 920–928. DOI: 10.1212/WNL.0000000000000755.

Bild: Urupong/stock.adobe

Corona und Vitamin D

Corona und Vitamin D

Seit geraumer Zeit begleitet uns das Thema Corona sowie das damit verbundene Krankheitsbild COVID-19. Im aktuellen YouTube-Video geht Prof. Dr. med. Jörg Spitz mit seinem Interviewpartner Dr. med. Michael Nehls der Frage nach, ob Vitamin D bei COVID hilft und Leben retten kann oder nicht.  Dr. med. Michael Nehls ist Arzt und Molekulargenetiker mit Schwerpunkt Immunologie sowie Bestseller-Autor des Buches "Herdengesundheit". Wir haben die wichtigsten Aussagen für Sie zusammengefasst.


Die wichtigsten Aussagen in Kürze:  

  • Ein wichtiger Hebel für die Gesundheit liegt in der Prävention und der Etablierung der sogenannten Herdengesundheit, also vorbeugen statt therapieren. 
  • Die von Dr. Nehls postulierte Herdengesundheit zielt im Wesentlichen darauf ab, das natürliche Immunsystem zu stärken, um gewappnet zu sein, wenn es zu einer unerwarteten Erschütterung des Immunsystems kommt. Dies bedeutet, sich mit den natürlichen Vorgängen im Immunsystem zu verbünden und dem menschlichen Körper jene Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die er für den Umgang mit Krankheitserregern benötigt. 
  • Auch jetzt ist Corona noch immer kein Killervirus. Für Viren ist es generell kontraproduktiv den Wirt zu töten. Für 99,5% der Menschen ist das Virus ungefährlich, denn schwere Verläufe treten hauptsächlich aufgrund zusätzlicher Faktoren auf, welche schon vor der Infektion ein Gesundheitsrisiko darstellten. Beispiele dafür sind hohes Übergewicht, Vitamin D-Mangel, Diabetes, hohes Alter und dementsprechend schwächeres Immunsystem, Vorerkrankungen und weitere Faktoren.  
  • Befindet sich das Immunsystem in Balance, kann es mit Infektionen leicht umgehen und diese schnell bewältigen. Besteht jedoch eine chronische Belastung, sodass es nicht zur Ruhe kommt, kann eine Infektion der letzte Tropfen sein, der eine totale Überforderung des Immunsystems hervorruft und zu einem schweren Verlauf führt. Zusätzlich kann es zu einem entzündungsfördernden Zytokinsturm kommen, der eine Ausbreitung der Symptome auf den ganzen Körper verursacht.  
  • In einer Studie (1) konnte festgestellt werden, dass Vitamin D-Spiegel von 50 ng/ml einen guten Schutz vor einer Infektion bieten. Im Gegensatz wurde ein 4-fach höheres Sterberisiko festgestellt, wenn der Vitamin D-Spiegel unter 20 ng/ml lag. Als Referenz dienten Probanden mit Vitamin D-Spiegeln von über 20 ng/ml.  
  • Es gibt viele Studien, die auf einen heilungsfördernden Effekt von Vitamin D bei Coronaerkrankungen hinweisen (2, 3, 4, 5, 6). 
  • Um einen schnellen Effekt mit Vitamin D bei Coronaerkrankungen zu erzielen, ist es sinnvoll das schnell verfügbare Prohormon (also Calcidiol oder Calcifediol) zu geben, da es den Vitamin D-Spiegel schneller erhöht als das handelsübliche Cholecalciferol. Dies ist wichtig, da durch die aktiven, entzündungsfördernden Zytokine bei COVID-19 und anderen Atemwegserkrankungen ein erhöhter Bedarf und schnellerer Abbau von Vitamin D und dessen Prohormon besteht.  
  • Die wichtigsten Effekte von Vitamin D während einer Erkrankung sind, dass es die Vermehrung und Lebensfähigkeit des Virus hemmt und den Zytokinsturm, der die Entzündung fördert, verhindert bzw. reduziert. Somit ist die Prävention mit ausreichend Vitamin D, entweder über die körpereigene Produktion bei regelgerechtem Sonnen oder über die Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel am sinnvollsten zur Vorbeugung.  
  • Bereits die erste Cordoba-Studie aus dem Jahr 2020 zeigt, dass die Gabe des Vitamin D-Prohormons die Notwendigkeit einer Behandlung auf der Intensivstation um den Faktor 25 senkte und - im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 2 Toten - überlebten in der Vitamin D-Gruppe alle Patienten (4).  
  • Auch in der zweiten Cordoba-Studie konnte das Sterberisiko durch die Verabreichung von Vitamin D um 84 % reduziert werden (5).  
  • In der Barcelona-Studie konnte das Risiko einer COVID-19-bedingten Intensivbehandlung um 87 % und das Sterberisiko um 74 % verringert werden. Desweiteren stellte sich heraus, dass das Sterberisiko um 70 % erhöht war, wenn der Vitamin D-Spiegel zu Beginn niedrig war (6).  

  • Es hat sich in mehreren Studien gezeigt, dass bei auftretender COVID-19-Symptomatik eine frühe Vitamin-D-Gabe schützt und Symptome lindert. Wichtig ist, dass Vitamin D rechtzeitig eingesetzt wird, da seine Umwandlung ins Prohormon-Vitamin-D mehrere Tage bis Wochen benötigen kann. Um diese Zeitspanne zu überspringen, empfiehlt es sich in akuten Fällen, gleich zum Prohormon zu greifen (7).  
  • Abschließend wird von Dr. Nehls eine Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) aus dem Oktober 2020 eingeblendet. Darin wird festgestellt, dass ein Vitamin D-Mangel für 9 von 10 COVID-19-Todesfälle verantwortlich sein könnte.  

Hier können Sie sich das ganze Video ansehen! 

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Wenn Sie mehr über das Thema Vitamin D und COVID-19 erfahren möchten, dann klicken Sie hier um unser COVID-Spezial zu lesen!  

Studien:

  1. Dror, A. A., Morozov, N., Daoud, A., Namir, Y., Yakir, O., Shachar, Y., Lifshitz, M., Segal, E., Fisher, L., Mizrachi, M., Eisenbach, N., Rayan, D., Gruber, M., Bashkin, A., Kaykov, E., Barhoum, M., Edelstein, M. & Sela, E. (2022). Pre-infection 25-hydroxyvitamin D3 levels and association with severity of COVID-19 illness. PLOS ONE, 17(2), e0263069. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0263069 
  2. Ilie, P. C., Stefanescu, S. & Smith, L. (2020). The role of vitamin D in the prevention of coronavirus disease 2019 infection and mortality. Aging Clinical and Experimental Research, 32(7), 1195–1198. https://doi.org/10.1007/s40520-020-01570-8 
  3. Entrenas-Castillo, M., Salinero-González, L., Entrenas-Costa, L. M. & Andújar-Espinosa, R. (2022). Calcifediol for Use in Treatment of Respiratory Disease. Nutrients, 14(12), 2447. https://doi.org/10.3390/nu14122447 
  4. Entrenas Castillo, M., Entrenas Costa, L. M., Vaquero Barrios, J. M., Alcalá Díaz, J. F., López Miranda, J., Bouillon, R. & Quesada Gomez, J. M. (2020). “Effect of calcifediol treatment and best available therapy versus best available therapy on intensive care unit admission and mortality among patients hospitalized for COVID-19: A pilot randomized clinical study”. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, 203, 105751. https://doi.org/10.1016/j.jsbmb.2020.105751  
  5. Alcala-Diaz, J. F., Limia-Perez, L., Gomez-Huelgas, R., Martin-Escalante, M. D., Cortes-Rodriguez, B., Zambrana-Garcia, J. L., Entrenas-Castillo, M., Perez-Caballero, A. I., López-Carmona, M. D., Garcia-Alegria, J., Lozano Rodríguez-Mancheño, A., Arenas-de Larriva, M. D. S., Pérez-Belmonte, L. M., Jungreis, I., Bouillon, R., Quesada-Gomez, J. M. & Lopez-Miranda, J. (2021). Calcifediol Treatment and Hospital Mortality Due to COVID-19: A Cohort Study. Nutrients, 13(6), 1760. https://doi.org/10.3390/nu13061760 
  6. Nogues, X., Ovejero, D., Pineda-Moncusí, M., Bouillon, R., Arenas, D., Pascual, J., Ribes, A., Guerri-Fernandez, R., Villar-Garcia, J., Rial, A., Gimenez-Argente, C., Cos, M. L., Rodriguez-Morera, J., Campodarve, I., Quesada-Gomez, J. M. & Garcia-Giralt, N. (2021). Calcifediol Treatment and COVID-19–Related Outcomes. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 106(10), e4017–e4027. https://doi.org/10.1210/clinem/dgab405 
  7. https://vdmeta.com/ 

Bild: Ausschnitte aus dem Youtube-Video „Corona und Vitamin D – Hilft das Sonnenhormon doch nicht?! Prof. Dr. Jörg Spitz & Dr. Michael Nehls“

Vitamin D und sein Beitrag rund um die Schwangerschaft

Vitamin D und sein Beitrag rund um die Schwangerschaft

Vitamin D ist vielfältig im Einsatz und unterstützt unseren Körper bei vielen Vorgängen, die zur Gesundheitserhaltung beitragen. Es wirkt sowohl vorbeugend und auch wenn bereits eine Krankheit entstanden ist, trägt es dazu bei, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Auch eine unkomplizierte Schwangerschaft bedarf einer ausreichenden Versorgung mit dem Sonnenhormon. Vitamin D wirkt sich dabei auf die Fruchtbarkeit, den Zustand der Gebärmutter und auf das entstehende menschliche Leben förderlich aus.

Um Sie auf dem Laufenden zu halten, haben wir unseren bestehenden Artikel, "Vitamin D für eine gesunde Schwangerschaft" mit einigen neuen Informationen aus wissenschaftlichen Studien erweitert.   

Zusammenfassung des neuen Inhalts: 

  • Es wurde bei Frauen ein Zusammenhang zwischen einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel und einem geringeren Risiko für die Entstehung von Endometriose hergestellt. Vitamin D-Mangel trägt zudem zu einem erhöhten Schweregrad der Endometriose bei. 
  • Zum Thema Fruchtbarkeit gibt es einige neue Erkenntnisse über die Funktionen von Vitamin D auf der Eierstock- und Hormonebene, sowie seine förderliche Wirkung auf den Menstruationszyklus. 
  • Eine Studie mit 53 unfruchtbaren Frauen stellte eine Verbindung zwischen Vitamin D-Spiegeln unter 30 ng/ml und erhöhten Werten des Anti-Müller-Hormons her, welches eine hemmende Wirkung auf die Eireifung aufweist. 
  • In einer Metastudie, bei der 11 Studien betrachtet wurden, fand man heraus, dass Vitamin D-Werte über 30 ng/ml bei unfruchtbaren Frauen, die künstlich befruchtet werden, zu einem höheren Schwangerschaftserfolg führen.
  • Ein Vitamin D-Mangel ist mit der Entstehung und dem Schweregrad einer Präeklampsie verbunden. Studien konnten eine signifikante Verbesserung des Risikos bei Kompensation des Mangels feststellen. 
  • Vitamin D-Spiegel unter 20 ng/ml stehen in Verbindung, das Risiko einer Frühgeburt mit einhergehendem Untergewicht und -größe zu erhöhen. 
  • Ein erhöhtes Kaiserschnittrisiko tritt auf, wenn Vitamin D-Mangel besteht, da die Beckenbodenmuskulatur geschwächt wird. 
  • Vitamin D ist die Voraussetzung für ein ausreichendes Knochenwachstum des heranwachsenden Kindes. 
  • Das Risiko für weitere Krankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1, Schwangerschaftsdiabetes und mehr, könnte durch angemessene Vitamin D-Spiegel gesenkt werden. 

Falls Sie nun Interesse an detaillierterem Wissen haben, klicken Sie hier, um zu unserem umfassenden Artikel zu gelangen!

  1. Mansur, J., L et al. (2022, May) Vitamin D: Before, during and after Pregnancy: Effect on Neonates and Children. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9105305/
  2. Fogacci et al. (2019, September) Vitamin D supplementation and incident preeclampsia: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Retrieved from https://www.clinicalnutritionjournal.com/article/S0261-5614(19)33027-4/fulltext
  3. Singh, J., Hariharan, J. & Bhaumik, D. (2015). Role of vitamin D in reducing the risk of preterm labour. International Journal of Reproduction, Contraception, Obstetrics and Gynecology, 4(1), 86–93. https://doi.org/10.5455/2320-1770.ijrcog20150217
  4. Zhao, X., Fang, R., Yu, R., Chen, D., Zhao, J. & Xiao, J. (2017). Maternal Vitamin D Status in the Late Second Trimester and the Risk of Severe Preeclampsia in Southeastern China. Nutrients, 9(2), 138. https://doi.org/10.3390/nu9020138
  5. Palacios, C., Kostiuk, L. K. & Peña-Rosas, J. P. (2019). Vitamin D supplementation for women during pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.cd008873.pub4

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