Horrende Kosten durch Sonnen-Mangel

Horrende Kosten durch Sonnen-Mangel

Eine drastische Verringerung oder gänzliche Vermeidung von UV-Exposition würde die dadurch entstehenden Krankheitskosten gegenüber den bestehenden durch UV-Strahlung verursachten Kosten um den Faktor 2000 nach oben treiben. Ein Umstand der seit 2008 bekannt ist aber geflissentlich verschwiegen wird.

Die permanente sich gegen die Sonne richtende Negativ-Berichterstattung führte im Jahr 2015 zu einer deutschlandweiten Vitamin D-Mangel-Epidemie. Bei sagenhaften 88% wurde bei einer groß angelegten Erhebung des Robert-Koch-Instituts weniger als 30 ng/ml Vitamin D im Blutserum gemessen (1).

Selbstverständlich sollte man sich nicht völlig unbedarft dauerhafter UV-Strahlung aussetzen. Die Warnungen vor der lebenswichtigen Sonne sollten auch immer mit den entsprechenden Verhaltenstipps für  einen sicheren Umgang einhergehen. Denn ohne bzw. mit zu wenig Sonne und Vitamin D erhöht sich das Risiko der Manifestation einer chronischer Erkrankung wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Atemwegs- und neurologische Erkrankungen u.v.m. in unseren Organismen.

Vergleicht man die Gefahr durch die Strahlen der Sonne zu erkranken mit der Gefahr, die mit einer drastisch reduzierenden Sonnenexposition einhergeht, so stellt man fest, dass die Vermeidung von Sonnenexposition weitaus weitreichendere schädliche Auswirkungen  auf die Gesundheit und damit auch auf die Krankenlasten der Bevölkerungen hat, als die UV-Exposition es je haben könnte.

Eine weltweite drastische Meidung der Sonne würde die Krankheitslasten um mehr also das 2000-Fache, gegenüber den durch die Sonne verursachten Krankheitslasten, ansteigen lassen!

Als Referenz dient hier eine im Jahr 2008 von der WHO durchgeführte Krankheitsstudie, welche die gesamte globale Krankheitslast mittels der sogenannten DALY-Kennzahl erfasst (2).

DALY (disability-adjusted life years) wird in der Medizin und Ökonomie als Maßzahl für die Sterblichkeit und Beeinträchtigung eines beschwerdefreien Lebens verwendet. Je höher die DALY-Maßzahl ist, desto höher ist auch die Krankheitslast und umgekehrt.

In der angeführten Studie wurden nun die durch (Anm. d. Redaktion: übertriebene) UV-Exposition jährlich entstehenden Krankheitslasten mit 1,6 Millionen DALYs erfasst, was ca. 0,1% der gesamten Krankheitslasten entspricht. Eine beträchtlich höhere jährliche Krankenlast von 3,3 Milliarden – also mehr als das 2000-fache – könnte sich aus der Verringerung der globalen UV-Strahlen-Exposition auf ein sehr niedriges Niveau ergeben.


Niedriger Vitamin D Spiegel führt zu höherer Sterblichkeit

Eine weitere Beobachtungsstudie (3) aus dem Jahre 2014 belegt eine inverse Abhängigkeit zwischen dem Vitamin D-Spiegel und dem Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten zu sterben. Die Supplementation von Vitamin D3 verringert insgesamt die Sterblichkeit bei älteren Erwachsenen.

Für die Untersuchung wurden die Probanden anhand Ihres Vitamin D-Spiegels in zwei Gruppen unterteilt. Die Teilnehmer, deren Vitamin D-Spiegel im oberen Drittel angesiedelt war, wurden mit jenen verglichen, deren Vitamin D-Spiegel im unteren Drittel lag. Dabei wurden folgende Ergebnisse ermittelt, die sich auf die mit Vitamin D Unterversorgten im Vergleich zu den Besserversorgten bezieht:

  • 35% höhere Wahrscheinlichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben
  • 14%  höheres Risiko an Krebs zu versterben
  • 30% höheres Risiko an anderen Krankheiten zu sterben
  • 35% generell vorzeitig zu sterben

Kein Wunder also, dass eine globale Reduzierung der Sonnenexposition derartig negative Auswirkungen auf die Gesundheitslage zur Folge hätte.  Es ist folglich zwingend notwendig, noch vor den Gefahren übermäßiger Sonnenbestrahlung auf die Gefahren eines Sonnen- bzw. Vitamin-D-Mangel hinzuweisen.

Quellen:

  1. Rabenberg, M., Scheidt-Nave, C., Busch, M. A., Rieckmann, N., Hintzpeter, B., & Mensink, G. B. (2015, July 11). Vitamin D status among adults in Germany–results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4499202/
  2. Lucas, R. M., Mcmichael, A. J., Armstrong, B. K., & Smith, W. T. (2008). Estimating the global disease burden due to ultraviolet radiation exposure. International Journal of Epidemiology, 37(3), 654-667. doi:10.1093/ije/dyn017
  3. Chowdhury, R., Kunutsor, S., Vitezova, A., Oliver-Williams, C., Chowdhury, S., Kiefte-de-Jong, J. C., . . . Franco, O. H. (2014, April 01). Vitamin D and risk of cause specific death: Systematic review and meta-analysis of observational cohort and randomised intervention studies. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3972416/

 

Bild: www.pixabay.com

Zum Internationalen Tag der Sonne: Vortrag „Krebszellen mögen keine Sonne“ von Prof. Dr. Spitz

Zum Internationalen Tag der Sonne: Vortrag „Krebszellen mögen keine Sonne“ von Prof. Dr. Spitz

Heute, am 3. Mai, jährt sich der Internationale Tag der Sonne! Dieser Tag ist ein wahrer Grund zum Feiern, denn ohne die Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Das Sonnenlicht ist nicht nur dazu nützlich uns zu wärmen, sondern sein Vorhandensein ist eine der Voraussetzungen für die Photosynthese und somit für das Wachstum aller Pflanzen, die wiederum seit Millionen von Jahren bis heute die Basis der Ernährung für Tier und Mensch sind.

In den alten Kulturen wurde die Sonne noch als Gottheit verehrt: So feierten beispielsweise die Griechen “Helios” als ihren Sonnengott und “Sol” wurde von den Römern verehrt. Auch die medizinische Anwendung der Sonne (Heliotherapie) gab es schon in der Antike. In den letzten Jahrzehnten hingegen wurde der Sonne ein ganz anderes Image verliehen: In der Gesellschaft verbreitete sich eine nahezu hysterische Angst vor Hautkrebs durch den Übeltäter Sonne, die u.a. durch Hautärzte und die Kosmetikindustrie geschürt wurde. Diese Panikmache führte dazu, dass die Sonne von großen Teilen der Bevölkerung drastisch gemieden wurde. Zudem verlagerte sich in den letzten Jahren unser berufliches sowie alltägliches Leben immer weiter nach “drinnen”, wodurch wir uns der Sonne auch unbewusst entziehen.

Die Sonne kann dadurch ihren von der Natur gegebenen Auftrag nicht mehr erfüllen, die Folgen  sind gravierend: Bei einem Großteil der Menschen herrscht eine Vitamin D-Unterversorgung, deren gesundheitliche Auswirkungen wir auf dieser Plattform in allen Facetten besprechen, und auch die vom Vitamin D unabhängigen gesundheitlichen Vorteile des UV-Lichts bleiben den Menschen verwehrt, die sich bewusst oder unbewusst vor der Sonne zurückziehen.

Im diesem Vortrag (10 minütiger Ausschnitt) geht unser Sonnenexperte Prof. Jörg Spitz auf den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Mangel und der Entstehung von Krebserkrankungen ein:

Die Spendenaktion zum Tag der Sonne

Anlässlich des heutigen Tages, der international der Sonne gewidmet wird, starten wir hiermit eine Spendenaktion.

Zur Erinnerung: Als Projekt der gemeinnützigen Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGIP) lebt die SonnenAllianz ausschließlich von privaten Spenden. Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht uns, die Inhalte der SonnenAllianz-Website stets um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Themen Sonne, Licht und Vitamin D zu erweitern und mit nützlichen Tools und Medien auszustatten. Mit Ihrer Teilnahme an dieser Spendenaktion helfen Sie uns dabei, die Spendenziele für die Spendenperiode 2019 zu erreichen und dadurch unsere diesjährigen Projektziele umsetzen zu können. Sie können uns ganz einfach über betterplace unterstützen!

Wir bedanken uns vorab schon herzlich für Ihre Unterstützung – auch in Form des Teilens dieses Beitrags mit Freunden und Bekannten!

 

Ihr SonnenAllianz Team

 

Beitragsbild: www.unsplash.com

Vitamin D – Stoffwechsel

Vitamin D wird zusammen mit den Vitaminen A, E und K zu den fettlöslichen Vitaminen gezählt und wird in den beiden Formen Vitamin D3 (Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol) im menschlichen Körper über verschiedene Wege gebildet bzw. aufgenommen und in seine wirksame Form umgewandelt – es ist also in Wirklichkeit ein Hormon (Vitamine kann der Körper nicht selbst herstellen). Da diese Umwandlung (Metabolismus) durch die UV-B-Strahlen der Sonne angestoßen wird, spricht man von dem Vitamin D (25(OH)D) als dem „Sonnenschein-Vitamin D“ und der bioaktiven Form als dem „Sonnen-Hormon“.

Vitamin D ist sicher kein Wundermittel für alle Lebens- und Krankheitslagen. Vitamin D ist aber eine Substanz, die der menschliche Körper an vielen Stellen und zu vielen Zwecken braucht, so verfügen nahezu alle Körperzellen über Vitamin D-Rezeptoren (VDR). Es spielt unter anderem eine Rolle bei der Regulation zahlreicher Prozesse wie bei der Knochen- und Muskelbildung, im Herz-Kreislauf-System, der Funktion der Atemwege, beim Aufbau, der Steuerung und der Teilung von Zellen und bei der Beseitigung fehlerhafter Zellen, im Immunsystem und bei verschiedenen Aufgaben des Gehirns.


Entstehung von Vitamin D

Die Synthese beginnt in der Leber aus dem Grundstoff Cholesterol, einem Fett, das wegen seiner Beteiligung an der Arteriosklerose in einen schlechten Ruf geraten ist. Aus ihm werden u. a. jedoch auch andere wichtige Hormone (Östradiol, Testosteron, Progesteron, Aldosteron und Cortison) hergestellt, sodass der Körper es dringend für seinen Stoffwechsel benötigt.

Die in der Leber gebildete Vorstufe (Prävitamin D) wird dann, an einen Eiweißkörper gebunden, mit dem Blutkreislauf in die Haut transportiert. Dort entsteht unter der Einwirkung des ultravioletten Anteils der Sonnenstrahlen Vitamin D (Cholecalciferol), das mit dem gleichen Transporteiweiß wieder zurück zur Leber transportiert wird. Hier entsteht dann, sozusagen als Basis für den Vitamin D-Stoffwechsel im Körper, das 25-Hydroxycholecalciferol (25(OH)D = Prohormon).

Auf die gleiche Weise wird das in der Regel nur in geringen Mengen aus der Nahrung aufgenommene Cholecalciferol (Vitamin D) in der Leber weiterverarbeitet und als 25-OH Vitamin D3 in das Blut abgegeben. Erst in den Zellen und in der Niere des Körpers entsteht dann die aktive Form von Vitamin D (1,25(OH)2D), das Calcitriol.

Dort reagiert Vitamin D mit den D-Rezeptoren, die dann auf verschiedenen Signalübertragungswegen in den Zellstoffwechsel eingreifen und dabei auch Einfluss ausüben auf zahlreiche Gene. Diesen Teil des Vitamin D-Stoffwechsels nennt man das autokrine System.

Der Stoffwechselvorgang

Während nun die meisten Zellen das aufgenommene Vitamin D für sich selbst verbrauchen, gibt die Niere das dort entstehende Calcitriol wieder an das Blut ab, damit es für den Knochenstoffwechsel und die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm zur Verfügung steht. Dieser Teil des Vitamin D-Stoffwechsels wird auch als endokrines System bezeichnet (siehe Darstellung).

Schematische Darstellung des klassischen Vitamin D Stoffwechsels nach Bruce Hollis (1)

In der aktiven Form als Calcitriol spielt das „Sonnen-Hormon“ beim Kalziumstoffwechsel eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Aufnahme des Kalziums über den Darm (ins Blut) als auch durch die Regulierung des Parathormons (Hormon aus der Nebenschilddrüse). Die Funktion von Vitamin D beim Kalziumstoffwechsel besteht darin, das im Blut vorhandene Kalzium in die Knochen einzubauen. Bei Vitamin D-Mangel steigt die Parathormon-Ausschüttung, der Kalzium-Bedarf wird aus der Knochensubstanz gedeckt und damit die Gefahr von Osteoporose oder Osteomalazie erhöht. Die Knochen werden brüchig. Zusätzlich kommt es bei Vitamin D-Mangel zu Muskelschwäche mit der Folge von Stürzen und Brüchen.

Fazit: Wir können uns noch zu gut kalziumreich ernähren und Sport treiben. Ohne Vitamin D wird das Kalzium aus dem Blut nicht in die Knochen eingebaut.

Darüber hinaus dockt sich das Sonnen-Hormon an viele Zellarten im Körper an, auch im menschlichen Gehirn und an den Nervenzellen, und steuert damit viele Vorgänge im menschlichen Körper. Bei einem Vitamin D-Mangel erhöht sich das Risiko an einer von vielen chronischen Krankheiten zu erkranken, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Autoimmun-Krankheiten, Depression und Demenz bis hin zu verschiedenen Krebsarten.


Quellen:

  1. Hollis, Bruce W.; Wagner, Carol L. (2013): The Role of the Parent Compound Vitamin D with Respect to Metabolism and Function: Why Clinical Dose Intervals Can Affect Clinical Outcomes. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 98 (12), S. 4619–4628. DOI: 10.1210/jc.2013-2653

Podcasts

Jetzt gibt's was auf die Ohren: Hier sammeln wir für Sie Podcasts rund um die Themen Sonne, Licht und Vitamin D!

Wohlbefinden jetzt. Warum es so vielen an Vitamin D mangelt

Mangelnde Versorgung mit Vitamin D nimmt weltweit zu, auch in sonnenreichen Ländern wie Australien. Studiogast Prof. Dr. Jörg Spitz liefert aufschlussreiche Ansätze.

Bio 360: Vitamin D - das Sonnenhormon. Wie du einen Vitamin D-Mangel erkennst und verhinderst. Mit Prof. Dr. med. Jörg Spitz

Vitamin D, das Sonnenvitamin ist heutzutage in aller Munde. Aber heißt das auch, dass im deutschsprachigen Raum die Menschen mit Vitamin D gut versorgt sind? Welche fundamentale Rolle das Sonnenvitamin für deine Gesundheit spielt, wie du es bekommst und worauf du achten musst, erfährst du in dieser Episode.



Radio Siegen: Ein Kurz-Interview über Vitamin D mit Dr. Kai Bongard

Dr. Kai Bongard berichtet im Interview bei Radio Siegen über die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Vitamin D und stellt die Optionen vor, wie man seinen Vitamin D-Spiegel gerade im Winter aufrecht erhalten kann.

Zum Welt-Vitamin D-Tag – Kostenfreier Vortrag über Vitamin D : “Hype or Hope?” (Prof. Spitz)

Zum Welt-Vitamin D-Tag –  Kostenfreier Vortrag über Vitamin D : “Hype or Hope?” (Prof. Spitz)

Heute – am 2. November –  ist der Welt-Vitamin D-Tag! Der jährlich wiederkehrende Aktionstag wurde mit dem gleichen Auftrag ins Leben gerufen wie auch das Projekt SonnenAllianz: Ziel ist es, unter Anbetracht des in der gesamten Weltbevölkerung herrschenden Vitamin D-Mangels (in einigen Ländern bis zu 90% der Bevölkerung!), ein allgemeines Bewusstsein für die zahlreichen nachgewiesenen gesundheitsfördernden Aspekte des Sonnenscheins und des Sonnenvitamins zu schaffen.

Einen wunderbaren Überblick über die Vitamin D-Thematik bietet der Vortrag unseres oftmals als “deutschen Vitamin D-Papst” betitelten SonnenAllianz-Experten Prof. Dr. Jörg Spitz [für das Video einfach nach unten scrollen], welches wir an dieser Stelle für Sie  zusammengefasst haben:

Prof. Dr. Jörg Spitz zum Thema Vitamin D – “Hype or Hope?” –  in Kürze:

  • Bereits das erste Statement lässt aufhorchen: es wird in den kommenden Jahren in keinem einzigen Pharmalabor der Welt eine Substanz produziert werden, die auch nur annähernd die Qualitäten hat, über die Vitamin D verfügt!
  • Leider kommt es noch immer vor, dass die Bedeutung von Vitamin D für unseren Körper in den Medien als Mythos deklariert wird, obwohl die wissenschaftlichen Datenbanken ein überdeutliches Bild der gesundheitlichen Vorteile des Sonnenhormons liefern.
  • In unseren Breitengraden kann im Winter kein Vitamin D über die Haut produziert werden, da die dafür benötigten UV-B-Strahlen in dieser Jahreszeit von der Atmosphäre absorbiert werden und unsere Haut nicht erreichen. Hierzulande ist die UV-B-Strahlung nur zwischen Ostern und Oktober stark genug um die Vitamin D-Synthese in der Haut anzustoßen – und dann auch lediglich in der Mittagssonne zwischen 10 und 15 Uhr. Die Faustregel lautet: Nur wenn mein Schatten kürzer ist als meine Körpergröße, kann Vitamin D über die Haut gebildet werden. Ein Sonnenbrand muss jedoch unbedingt vermieden werden!
  • Der Vitamin D-Spiegel im Blut sollte nach übereinstimmender Meinung internationaler Experten mindestens 30 ng/ml (bzw. 75 nmol/L) betragen. Studien belegen, dass bis zu 90% der deutschen Erwachsenen und Kinder - insbesondere im Winter diesen Wert nicht erreichen. Der Grund dafür liegt im Wandel des Lebensstils: Die Menschen verbringen zu viel Zeit drinnen und begeben sich häufig nur geschützt durch [Arbeitsschutz-]Kleidung oder Sonnenschutzmittel in die Sonne, wodurch eine Vitamin D-Produktion ausbleibt.
  • Neben regelmäßigem, gemäßigtem Sonnenbaden (auch im Solarium mit UV-B-Strahlen möglich), kann ein Vitamin D-Mangel sehr effektiv durch eine Supplementierung aufgefangen werden. Die benötigte Dosis korreliert dabei mit dem Körpergewicht. Bei der Berechnung von Initial- und Erhaltungsdosis unterstützt Sie der Vitamin-D-Bedarfsrechner der SonnenAllianz!
  • Im Vortrag stellt Professor Spitz eine Vielzahl an eindrucksvollen Studienergebnisse zum Zusammenhang zwischen Vitamin D-Status und dem Auftreten von Erkrankungen vor, wie beispielsweise Alzheimer-Demenz, Herzerkrankungen, (Schwangerschafts-) Diabetes, Asthma und Krebserkrankungen. Die Quintessenz: Im Vergleich zu Personen mit adäquatem Vitamin D-Status erkranken Menschen mit (dauerhaft) niedrigem Vitamin D-Spiegel deutlich häufiger an den genannten Erkrankungen.
  • Eine entscheidende Rolle spielt das Sonnenhormon schon zu Beginn unseres Lebens: Der Vitamin D-Status der Mutter in der Schwangerschaft hat Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems beim ungeborenen Kind. Bei einem Mangel kommt es beim Kind zu einer übersteigerten Immunreaktion. Folge ist ein höheres Risiko im Laufe des Lebens an einer Autoimmunerkrankung (z.B. Asthma, Rheuma, Mutliple Sklerose, Hashimoto Thyreoiditis) zu erkranken.

Fazit: Vitamin D ist nachweislich an vielen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Der Vitamin D-Spiegel kann unsere Gesundheit sowohl positiv (guter Vitamin D-Spiegel) und auch negativ (Vitamin D-Mangel) beeinflussen. Beängstigend ist deshalb, dass in großen Teilen der Weltbevölkerung ein dauerhafter Vitamin D-Mangel herrscht. Neben einem regelmäßigen, ungeschützten Aufenthalt an der Sonne in der Vitamin D-Saison bzw. der Nutzung von Solarien mit UV-B-Strahlen, eignet sich die Vitamin D-Supplementierung als einfache, relativ kostengünstige und dabei sehr effektive Weise um den Körper ausreichend mit dem Sonnenvitamin zu versorgen.

Hier können Sie sich den Vortrag mit allen spannenden Details in voller Länger anschauen:

Und jetzt bleibt nur noch eins: Tragen Sie am heutigen internationalen Aktionstag dazu bei, Ihre Mitmenschen auf die gesundheitlichen Vorteile von Vitamin D aufmerksam zu machen, indem Sie diesen Artikel teilen!

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Sonnenexperten

Dem Projekt SonnenAllianz steht ein internationales Expertenteam aus dem Umfeld der Medizin und Therapie beratend zur Seite. Die Experten verfügen über einschlägige wissenschaftliche Erfahrung und Expertise in Bezug auf die Themen Sonne, Licht und Vitamin D. Lernen Sie jetzt unsere Sonnenexperten und ihren wissenschaftlichen Hintergrund kennen!


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Diabetes verhindern mit Vitamin D

Diabetes verhindern mit Vitamin D

Erkrankungen vom Typ 1-Diabetes und deutlicher noch vom Typ 2 Diabetes zeigen in Deutschland eine zunehmende Häufigkeit. Beide Erkrankungen profitieren offensichtlich nachhaltig von einer verbesserten Vitamin D-Versorgung des Körpers. Sowohl auf die Bildung als auch auf die Wirkung des Vitamin D konnten erfreuliche Auswirkungen nachgewiesen werden.

 

Im Jahr 2017 gab es in Deutschland über 8 Millionen Menschen, die an einer Zuckererkrankung litten. Bedingt durch die Häufigkeit sowie die zahlreichen Folge- und Begleiterkrankungen führt der Diabetes im Verlauf nicht nur zu erheblichem Leid, sondern auch zu hohen Kosten. Im Jahre 2005 betrugen die Ausgaben für diese Zivilisationserkrankung in Deutschland bereits rund 25 Milliarden Euro. 2016 waren es schon 35 Milliarden Euro!

 

In Fachkreisen besteht Einvernehmen darüber, dass bei Diabetes genetische Faktoren eine untergeordnete Rolle spielen. Durch einen entsprechenden Lebensstil könnten daher 80 bis 90% der Zuckererkrankungen und damit auch der Kosten, vermieden werden. Der Einfluss des Sonnenhormons Vitamin D spielt dabei eine besondere Rolle.

Diabetes Typ 1

Neben Infektionen während der Schwangerschaft, einem höheren Alter der Mutter, Kaiserschnitt zur Entbindung, überhöhtem Geburtsgewicht und schneller Gewichtszunahme nach der Geburt wird als mögliche Ursache des Typ-1-Diabetes auch ein Autoimmungeschehen angenommen, dessen Auslöser unter anderem ein Mangel an Vitamin D sein könnte (Soltesz , Patterson & Dahlquist, 2007).

Als Folge der genannten Einflüsse kommt es zur Zerstörung in der kindlichen Bauchspeicheldrüse, die das Insulin herstellt, welches für den Zuckerstoffwechsel benötigt wird. Entsprechend sind die betroffenen Kinder auf künstlich hergestelltes Insulin als Ersatz angewiesen.

Im Tierversuch lässt sich beispielsweise der Einfluss von Vitamin D auf die Entstehung des Diabetes Typ 1 deutlich zeigen, indem man während der Schwangerschaft und in der Zeit danach Mäuse in eine Umgebung ohne Vitamin D im Futter und ohne UV-Einstrahlung bringt. Acht Monate nach der Geburt und unter Vitamin D-Mangel zeigen etwa doppelt so viele Nachkommen einen Typ 1-Diabetes im Vergleich zum Kontrollkollektiv (Giulietti et al., 2004).

Ähnliche Ergebnisse finden sich auch in epidemiologischen Studien am Menschen wieder. Bereits 2001 wurde über eine finnische Untersuchung berichtet, in der 12.000 Schwangere untersucht wurden, die im Jahr 1966 schwanger waren. Sie wurden nach der Häufigkeit und der Dosierung von Vitamin D-Gaben bei ihren Kindern befragt und ob der Verdacht auf eine Rachitis (Kinderkrankheit aufgrund von Vitamin D-Mangel) bestanden habe (Hyppönen et al., 2005). Bei der Nachuntersuchung 30 Jahre später hatten diejenigen Kinder, die etwa 2000 I.E. Vitamin D täglich bekamen, ein deutlich reduziertes Risiko für einen Diabetes Typ 1 gegenüber den Kindern, die kein Vitamin D bekommen hatten. Bestand bei den Kleinkindern der Verdacht auf Rachitis aufgrund einer ausgeprägten Vitamin D-Unterversorgung, erhöhte sich der Faktor gar um 3.

Doch nicht nur die Entstehung eines Typ 1-Diabetes sondern auch dessen Verlauf kann laut aktuellen Erkenntnissen durch Vitamin D-Verabreichung positiv beeinflusst werden. Im Jahr 2016 veröffentlichte die Goethe-Universität in Frankfurt eine Doppelblindstudie (Bogdanou et al.), bei der 39 Diabetes-Typ-1-Patienten über 3 Monate mit Vitamin D-Gaben von 4000 I.E. behandelt wurden. Dabei wurde bei den Probanden eine signifikante Abnahme des Insulinbedarfs sowie des HbA1c-Wertes (Blutzuckerlangzeitwert) festgestellt.

 

Abbildung: Zunahme von Diabetes in Deutschland und Finnland

Die Abbildung belegt eindrucksvoll nicht nur die Zunahme von Diabetes in Finnland und Deutschland, sondern auch das doppelt so hohe Risiko für finnische Kinder im Vergleich zu deutschen Kindern, einen Diabetes Typ 1 zu entwickeln. Vergleichbar mit den neurologischen- und Tumorerkrankungen könnte auch in Bezug auf die Entwicklung von Diabetes die geographische Lage eine wesentliche Rolle spielen. Das weit im Norden gelegene Finnland hat eine wesentlich geringere Sonneneinstrahlung als Deutschland.


Diabetes Typ 2

Inzwischen sind auch Kinder von der früher „Altersdiabetes“ genannten Zuckererkrankung betroffen. Patienten, die davon betroffen sind, können zunächst ausreichend Insulin herstellen. Es wirkt jedoch infolge einer Insulinresistenz nicht mehr ausreichend bei der Verarbeitung des Zuckers und führt somit zu einer Erhöhung des Blutzuckers, was eine zusätzliche Insulinausschüttung und damit einhergehende Erkrankungen zur Folge hat (siehe Tabelle 5 oben). Die positive Wirkung des Sonnenhormons auf eine effektive Reduzierung der Insulinresistenz, konnte erst kürzlich durch eine chinesische Studie bestätigt werden (Li X., Liu Y., Zheng Y., Wang P. & Zhang Y., 2018).

Da auch im Gewebe der Bauchspeicheldrüse Vitamin D-Rezeptoren nachgewiesen wurden, ist zu erwarten, dass der Diabetes Typ 2 in seiner Entstehung und in seinem Verlauf von der Höhe des Vitamin D-Spiegels im Blut beeinflusst wird.

Eine im März 2008 erschienene Übersichtsarbeit (Palomer, González-Clemente, Blanco-Vaca & Mauricio, 2008) beschreibt folgende Wirkung von Vitamin D im Rahmen der Diabetes Typ 2-Erkrankung: In Laborversuchen und beim Menschen konnte gezeigt werden, dass Vitamin D die Bildung, Ausschüttung und Verwertung von Insulin beeinflusst.

In anderen Worten: Ein Vitamin D-Mangel führt zu einer Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin, einer Reduzierung der Insulinproduktion und zu Diabetes Typ 2. Eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels bewirkt eine Verbesserung der Blutzuckerwerte und eine gesteigerte Insulinausschüttung.

Im Rahmen einer groß angelegten amerikanischen Studie wurden etwa 15.000 Personen regelmäßig untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein um das Doppelte gesteigerte Risiko, eine Diabetes Typ 2-Erkrankung zu entwickeln, wenn der Vitamin D-Spiegel niedrig ist. Zusätzlich weisen diese Patienten eine erhöhte Häufigkeit für kardiale Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettsucht und pathologische Fettwerte im Blut auf (Martins et al., 2007).

Eine Meta-Analyse ergab darüber hinaus ein dreifaches Risiko einen Typ 2-Diabetes zu entwickeln, wenn die Patienten mit den niedrigsten Vitamin D-Werten im Blut, mit solchen verglichen wurden, die die höchsten Spiegel aufwiesen (Pittas, Lau, Hu & Dawson-Hughes, 2007).

Auch die Ergebnisse vom Robert-Koch-Institut zeigen entsprechende Resultate. Bei einer Untersuchung von mehr als 4000 erwachsenen deutschen Frauen fanden sich in der Gruppe mit den niedrigsten Sonnenhormonspiegeln viermal so viele Diabetikerinnen und dreimal so viele Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung wieder (Hintzpeter et al., 2007).

Fazit:

Die Forschungen an Vitamin D haben uns gezeigt, dass eine entsprechende Versorgung mit dem Sonnenhormon das Risiko für Diabetes-Erkrankungen des Typs 1 und 2 und damit auch deren Folgeerkrankungen deutlich reduzieren kann.  Hier erfahren Sie mehr dazu, wie hoch der Vitamin D-Spiegel sein sollte und wie Sie ein gutes Vitamin D-Level erreichen können.


Quellen:

Soltesz, G., Patterson, C., & Dahlquist, G. (2007). Worldwide childhood type 1 diabetes incidence ? what can we learn from epidemiology? Pediatric Diabetes, 8(S6), 6-14. doi:10.1111/j.1399-5448.2007.00280.x

Bogdanou, D., Penna-Martinez, M., Filmann, N., Chung, T., Moran-Auth, Y., Wehrle, J., . . . Badenhoop, K. (2016). T-lymphocyte and glycemic status after vitamin D treatment in type 1 diabetes: A randomized controlled trial with sequential crossover. Diabetes/Metabolism Research and Reviews, 33(3). doi:10.1002/dmrr.2865

Giulietti, A., Gysemans, C., Stoffels, K., Etten, E. V., Decallonne, B., Overbergh, L., . . . Mathieu, C. (2004). Vitamin D deficiency in early life accelerates Type 1 diabetes in non-obese diabetic mice. Diabetologia, 47(3), 451-462. doi:10.1007/s00125-004-1329-3

Hyppönen, E., Läärä, E., Reunanen, A., Järvelin, M., & Virtanen, S. M. (2001). Intake of vitamin D and risk of type 1 diabetes: A birth-cohort study. The Lancet, 358(9292), 1500-1503. doi:10.1016/s0140-6736(01)06580-1

Palomer, X., González-Clemente, J. M., Blanco-Vaca, F., & Mauricio, D. (2008). Role of vitamin D in the pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Diabetes, Obesity and Metabolism, 10(3), 185-197. doi:10.1111/j.1463-1326.2007.00710.x

Li X., Liu Y., Zheng Y., Wang P., Zhang Y. (2018). The Effect of Vitamin D Supplementation on Glycemic Control in Type 2 Diabetes Patients: A Systematic Review and Meta-Analysis. School of Public Health, Peking University, doi: 10.3390/nu10030375

Martins, D., Wolf, M., Pan, D., Zadshir, A., Tareen, N., Thadhani, R., . . . Norris, K. (2007). Prevalence of Cardiovascular Risk Factors and the Serum Levels of 25-Hydroxyvitamin D in the United StatesArchives of Internal Medicine, 167(11), 1159. doi:10.1001/archinte.167.11.1159

Pittas, A. G., Lau, J., Hu, F. B., & Dawson-Hughes, B. (2007). The Role of Vitamin D and Calcium in Type 2 Diabetes. A Systematic Review and Meta-Analysis. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 92(6), 2017-2029. doi:10.1210/jc.2007-0298

Spitz, J. (2009). Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention. Schlangenbad: Gesellschaft für Medizinische Information und Prävention.

Hintzpeter, B., Mensink, G. B., Thierfelder, W., Müller, M. J., & Scheidt-Nave, C. (2007). Vitamin D status and health correlates among German adults. European Journal of Clinical Nutrition, 62(9), 1079-1089. doi:10.1038/sj.ejcn.1602825

Tabellen / Grafiken:

Spitz, J. (2009). Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention. Schlangenbad: Gesellschaft für Medizinische Information und Prävention.

Vitamin K2 – der Knochenbooster und Gefäßreiniger

Vitamin K2 – der Knochenbooster und Gefäßreiniger

Vitamin K2 – der Vitamin D-Cofaktor

Beginnt man sich intensiver mit dem Thema Vitamin D zu beschäftigen, kommt man an dem Vitamin D-Co-Faktor Vitamin K2 kaum vorbei. Oftmals stellt sich die Frage ob eine Vitamin K2-Supplementierung bei der Einnahme von Vitamin D unbedingt notwendig ist und wie viel davon konsumiert werden sollte um die optimale Wirksamkeit zu erreichen. Diese Fragen beantworten wir in diesem Artikel, der sich auf das unten eingebettete Video von Dr. Edalatpour bezieht.

Grundlagen

Vitamin K2  (Menaquinon) gehört – so wie die Vitamine D, E und A – zu den fettlöslichen Vitaminen und gilt als essentieller Nährstoff. Menaquinon ist für die Aktivierung von Osteocalcin und MGP (Matrix-GLA Protein) wichtig, welche das Kalzium zu den Knochen transportieren und darin einlagert, wo es hingehört. Dabei arbeitet das Vitamin K2 synergetisch mit dem Vitamin D zusammen, das die Bildung von Osteocalcin und MGP fördert. Gleichzeitig werden Verkalkungen von Blutgefäßen und anderen Geweben verhindert bzw. aufgelöst wie im folgenden Schaubild dargestellt.

 

Menaquinon verfügt aber neben der knochenaufbauenden Funktion auch noch über eine ganze Palette von anderen Fähigkeiten.

Vitamin K2 als Knochenbooster

Es sind Studien vorhanden, die nachweisen, dass ein ausreichender Menaquinon-Spiegel zur Prävention der altersbedingten menopausalen Osteoporose beiträgt und das Risiko osteoporotischer Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose verringert.

  • Vitamin K2 wirkt auf die Mikroarchitektur der Knochen, genauer gesagt auf die Kollagenbildung und die Kollagenorganisation.
  • Außerdem regt es die Bildung von knochenaufbauenden Osteoplasten an, während es die knochenabbauenden Osteoklasten hemmt.
  • 180 µg Menaquinon täglich führt zu signifikant höherer Knochenmineraldichte. Dies zeigte sich bei einer placebokontrollierten Doppelblindstudie im Jahre 2010, die an Patienten mit Lungen- oder Herztransplantation durchgeführt wurde.
  • Vor allem Frauen nach den Wechseljahren sind, durch fehlendes Östrogen und der damit einhergehenden schlechteren Einlagerung von Kalzium in den Knochen, von Osteoporose betroffen und profitieren daher besonders von einer Zuführung des Vitamins.

Sämtiche Studien finden Sie aufgelistet in unserem Vitamin K2-Artikel.

Vitamin K2 – das Multitalent

Weitere wichtige Aufgaben von Vitamin K2:

  • … schützt durch die Aktivierung von Osteocalcin und MGP vor Kalkablagerungen in Gefäßen (Arteriosklerose), wie 2007 in einer Studie mit Ratten nachgewiesen wurde (Schurgers et al., 2007), und somit auch vor Krampfadern.
  • … hemmt Kalkablagerungen in Weichteilgeweben.
  • … reduziert Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen, wie die Studien von Ueland (2010) und Geleijnse (2004) darlegen.
  • … verbessert die Insulinproduktion und -aufnahme.
  • … schützt das Gehirn vor freien Radikalen.
  • … hilft bei Alzheimertherapie und dessen Vorbeugung.
  • … schützt Gelenke und beugt Arthritis vor.
  • … schützt die Haut vor Elastizitätsverlust.
  • … schützt vor Karies.
  • … kann bei Kindern Wachstumsbeschwerden und Zahnfehlstellungen verhindern.
  • … wirkt bei der Krebsprävention (siehe Studie von Nimptsch, Rohrmann, Kaaks & Linseisen, 2010).

Sämtiche Studien finden Sie aufgelistet in unserem Vitamin K2-Artikel.

Dosierung

Schon kleine Dosierungen von 90 µg/Tag führen lt. Dosis-Wirkungs-Studie (Theuwissen et al., 2012) zu einer signifikanten Erhöhung der Vitamin K2-Konzentration und somit zu einer verbesserten Aktivierung der Proteine Osteokalzin und Matrix-GLA. Kleineren Dosierungen bis 45 µg/Tag konnten keine Wirkungen nachgewiesen werden.

Dr. Edalatpours Empfehlungen nach seiner eigenen Einschätzung

100 µg/Tag in Form MK7 all-trans für gesunde Erwachsene bis 90 kg Körpergewicht

200 µg/Tag in der MK7 all-trans Form empfehlenswert:

  • bei Körpergewicht über 90 kg
  • bei Verkalkungen von Gefäßen und Weichteilen
  • bei Lebensalter über 60 Jahre
  • bei chronischer Erkrankung

Bei hohen Vitamin D-Gaben sollte man die Dosierung ab 50.000 I.E. Vitamin D täglich verdoppeln bzw. ab 100.000 I.E. verdreifachen. Achtung: derartige hohe tägliche Vitamin D-Gaben können toxisch sein und werden nur bei bestimmten Behandlungsprotokollen von ärztlicher Seite eingesetzt.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass eine Vitamin K2-Einnahme bei einer natürlichen Dosierung (bis 10.000 I.E.) von Vitamin D nicht unbedingt erforderlich ist. Möchte man aber das volle Wirkspektrum vom Vitamin D und in den Genuss der oben genannten und weiterer Vorteile des Vitamin K2’s kommen, so empfiehlt sich eine Supplementierung allemal.

Klicken Sie hier um unseren ganzen Artikel über Vitamin K2 kostenlos zu lesen!

 

Klicken Sie auf das Bild um die Informationsvideos von Dr. med. Edalatpour anzusehen

 

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Edalatpour, Frau Nicole Kreft und allen Beteiligten für die Zurverfügungsstellung derer Inhalte!

Tumore mögen keine Sonne – Krebsschutz Vitamin D

Tumore mögen keine Sonne – Krebsschutz Vitamin D

Vitamin D schützt vor Krebs

Zur Prävention gegen die meisten Krebsarten ist ein adäquater Vitamin D-Spiegel unumgänglich! Führt man sich die wissenschaftlichen Arbeiten aus dem unten angeführten Vitamin D-Buch von Prof. Dr. Jörg Spitz zu Gemüte, so zeichnet sich ein eindrucksvolles Bild über die krebspräventiven Eigenschaften des Sonnenhormons ab.

Bei einer Vielzahl bösartiger Tumore konnte ein positiver Einfluss von UVB-Strahlung festgestellt werden. Unter anderem sind davon folgende Organe bzw. Krebsarten betroffen: Brust, Darm, Lunge, Eierstock, Pankreas, Prostata (Moukayed & Grant, 2017).

Durch die prospektive Gabe von 1.100 I.E. Vitamin D über einen Zeitraum von 4 Jahren konnte zum Beispiel das Risiko, irgendeinen bösartigen Tumor zu entwickeln, um 77% gesenkt werden (Lappe et al., 2007). Ein normaler Vitamin D-Spiegel senkt in anderen Diagnosegruppen (z.B. bei koronaren Herzerkrankungen) das Risiko um die Hälfte, an einem bösartigen Tumor zu versterben (Pilz et al., 2008).

Insbesondere die häufigsten Tumore des Dickdarms, der Prostata und der weiblichen Brust reagieren besonders sensibel auf Vitamin D.  Folgende Wirkungsweisen werden demnach Vitamin D in Bezug auf die Prävention oder Beseitigung von Tumoren zugeschrieben:

  • Unterdrückung des Tumorwachstums
  • Abschwächung der Signale zur Metastasierung
  • gesteigerte Veranlassung des Zelltodes
  • Differenzierung der Zellen (in Richtung Gutartigkeit)
  • Reduzierung der Gefäßneubildung im Tumor

Brustkrebs

Der Brustkrebs ist die häufigste Tumorform bei Frauen. Doch mit fortschreitender Forschung in Sachen Vitamin D ergaben sich neue Erkenntnisse, die eine deutlich verbesserte Perspektive zur Folge haben.

Zunächst sei die Studie von Robin und Mitarbeitern aus dem Jahr 2007 genannt. Er berichtete im Rahmen der großen „Iowa Women Study“, in der 34.000 Frauen in Amerika zwischen 1986 und 2004 betreut wurden. Die Aufnahme von 800 I.E. Vitamin D mit der Nahrung im Vergleich zur Aufnahme von 400 I.E. führte zu einer Absenkung des Risikos, ein Mammakarzinom zu entwickeln, um 34 %.

Auch in einem ähnlich großen Kollektiv der „Women Health Study“ mit 10.000 Frauen vor den Wechseljahren, konnte eine 35%-ige Absenkung, für diejenigen Frauen nachgewiesen werden, die eine höhere Vitamin D-Aufnahme über die Nahrung hatten (Lin, 2007).

Die Arbeitsgruppe von Garland, kam bereits 2007 bei der Zusammenfassung von 2 Studien mit insgesamt 1760 Patienten ebenfalls zu deutlichen Ergebnissen. Dabei zeigt die Gruppe mit den höchsten Vitamin D-Spiegeln (> 120 nmol/l) gegenüber Frauen mit Vitamin D-Spiegeln < 32 nmol/l eine 50%-ige Risikoreduktion (siehe Diagramm), an einem Brusttumor zu erkranken.

Auch Patientinnen bei denen bereits Brustkrebs diagnostiziert wurde, profitieren von einem höheren Vitamin D Spiegel. Eine Meta-Analyse von 5 Studien zeigt eine höhere Überlebensrate für an Brustkrebs erkrankte Frauen, wenn diese eine höhere Serumkonzentration von Vitamin D im Blut aufwiesen (Mohr, Gorham, Kim, Hofflich, Garland, 2014).

 

Vitamin D schützt auch vor Metastasen und frühzeitigem Tod

2008 berichteten Wissenschaftler auf der Jahrestagung der amerikanischen Krebsgesellschaft, dass das Sonnenhormon auch vor Metastasen und frühzeitigem Tod durch den Krebs schützt. 512 Frauen wurden 10 Jahre lang nach Operationen bösartiger Brusttumoren nachuntersucht. Nur 24% wiesen initial einen ausreichenden Vitamin D-Spiegel auf. Im Verlauf führte ein niedriger Vitamin D-Spiegel (Mangel) zu einer Steigerung des Risikos für Metastasenbildung um 94% und für einen vorzeitigen Tod um 73%.

 

Prostatakrebs

Auch das Prostatakarzinom, der häufigste Tumor beim Mann, zeigt in mehreren Studien einen Zusammenhang mit dem Vitamin D-Spiegel. Eine Arbeitsgruppe veröffentlichte 2008 in einem Bericht den Zusammenhang zwischen UVB-Strahlung und dem Auftreten sowie der Sterblichkeit des Prostatakarzinoms in den USA (Grant). Die Risikominderung betrug etwa 60% für die Häufigkeit und 50% für die Sterblichkeit. 

Auch eine weitere Veröffentlichung (Physicians Health Study) von Li und Mitarbeitern, bei der 14.900 Männer teilnahmen, kam zu ähnlichen Ergebnissen. Männer mit einem Vitamin D-Spiegel unter 62 nmol/l hatten ein etwa zweifach höheres Risiko, einen aggressiven Tumor zu entwickeln. Berücksichtigt man individuelle Genveränderungen der Prostata, profitierten die Männer sogar mit einer 60- bis 70-%igen Risikoreduktion von hohen Vitamin D-Spiegeln.

Es scheint so zu sein, dass Vitamin D bei betroffenen Prostatatumorpatienten mit „low graded“ Krebs sogar verhindern kann, dass dieser aggressiv wird und darüber hinaus in die Lage versetzt wird sich zurückzubilden. Die Forschungen dazu wurden 2015 von der amerikanischen Chemical Society (acs) veröffentlicht.


Quellen:

Moukayed, M., & Grant, W. B. (2017). The roles of UVB and vitamin D in reducing risk of cancer incidence and mortality: A review of the epidemiology, clinical trials, and mechanisms. Reviews in Endocrine and Metabolic Disorders, 18(2), 167-182. doi:10.1007/s11154-017-9415-2

Giovannucci, E., Liu, Y., Rimm, E. B., Hollis, B. W., Fuchs, C. S., Stampfer, M. J., & Willett, W. C. (2006). Prospective Study of Predictors of Vitamin D Status and Cancer Incidence and Mortality in Men. JNCI: Journal of the National Cancer Institute, 98(7), 451-459. doi:10.1093/jnci/djj101

Lappe, J. M., Travers-Gustafson, D., Davies, K. M., Recker, R. R., & Heaney, R. P. (2007). Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: Results of a randomized trial. The American Journal of Clinical Nutrition, 85(6), 1586-1591. doi:10.1093/ajcn/85.6.1586

Pilz, S., Dobnig, H., Winklhofer-Roob, B., Riedmuller, G., Fischer, J. E., Seelhorst, U., . . . Marz, W. (2008). Low Serum Levels of 25-Hydroxyvitamin D Predict Fatal Cancer in Patients Referred to Coronary Angiography. Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention, 17(5), 1228-1233. doi:10.1158/1055-9965.epi-08-0002

Robien, K., Cutler, G. J., & Lazovich, D. (2007). Vitamin D intake and breast cancer risk in postmenopausal women: The Iowa Women’s Health StudyCancer Causes & Control, 18(7), 775-782. doi:10.1007/s10552-007-9020-x

Mohr SB, Gorham ED, Kim J, Hofflich H, Garland CF. (2014). Meta-analysis of vitamin D sufficiency for improving survival of patients with breast cancer. Scientific Programs Office, Code 01A, Naval Health Research Center, San Diego, CA 92106, U.S.A.

Spitz, J. (2009). Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention. Schlangenbad: Gesellschaft für Medizinische Information und Prävention.

Lin, J. (2007). Intakes of Calcium and Vitamin D and Breast Cancer Risk in Women. Archives of Internal Medicine, 167(10), 1050. doi:10.1001/archinte.167.10.1050

Garland, C. F., Gorham, E. D., Mohr, S. B., Grant, W. B., Giovannucci, E. L., Lipkin, M., . . . Garland, F. C. (2007). Vitamin D and prevention of breast cancer: Pooled analysis. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, 103(3-5), 708-711. doi:10.1016/j.jsbmb.2006.12.007

Goodwin, P. J., Ennis, M., Pritchard, K. I., Koo, J., & Hood, N. (2009). Prognostic Effects of 25-Hydroxyvitamin D Levels in Early Breast Cancer. Journal of Clinical Oncology, 27(23), 3757-3763. doi:10.1200/jco.2008.20.0725

Trump, D., & Aragon-Ching, J. (2018). Vitamin D in prostate cancer. Asian Journal of Andrology, 20(3), 244. doi:10.4103/aja.aja_14_18

Colli, J. L., & Grant, W. B. (2008). Solar Ultraviolet B Radiation Compared with Prostate Cancer Incidence and Mortality Rates in United States. Urology, 71(3), 531-535. doi:10.1016/j.urology.2007.10.050

Li, H., Stampfer, M. J., Hollis, J. B., Mucci, L. A., Gaziano, J. M., Hunter, D., . . . Ma, J. (2007). A Prospective Study of Plasma Vitamin D Metabolites, Vitamin D Receptor Polymorphisms, and Prostate CancerPLoS Medicine, 4(3). doi:10.1371/journal.pmed.0040103

American Chemical Society (2015). Vitamin D may keep low-grade prostate cancer from becoming aggressive

Abbildungen:

Spitz, J. (2009). Vitamin D – Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention. Schlangenbad: Gesellschaft für Medizinische Information und Prävention.

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Magnesium – der Vitamin D-Aktivator

Magnesium – der Vitamin D-Aktivator

Warum Sie während einer Vitamin D-Einnahme auch Magnesium zu sich nehmen sollten!

Magnesium ist zweifelsohne eines der wichtigsten Mineralien und für über 800 enzymatische Reaktionen im Körper zuständig. So braucht insbesondere Vitamin D den Mineralstoff um aktiviert zu werden. Mit einer erhöhten Vitamin D-Versorgung sollte daher unbedingt eine ausreichende Aufnahme von Magnesium einhergehen, um dessen Wirkung vollständig zu entfalten.

Darüber hinaus sind aber auch viele andere biochemische Prozesse von einer ausreichenden Magnesiumversorgung abhängig. Darüber berichten wir im aktuellen Newsfeed, der sich der beiden weiter unten eingebetteten Informationsvideos von Dr. med. Edalatpour als Grundlage bedient.


Das Zusammenspiel von Magnesium mit Vitamin D

  • Vitamin D-Umwandlungsprozesse und Aktivierung abhängig von Magnesium 

Damit Vitamin D3 in die aktive Form 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D3 umgewandelt werden kann, ist Magnesium notwendig. Dabei wird der essentielle Mineralstoff verbraucht und steht dadurch für andere Prozesse im Körper nicht mehr zur Verfügung (siehe Schaubild 1 unten).

Schaubild 1: Umwandlungsprozesse von Vitamin D abhängig von Magnesium

 

  • Vitamin D-Mangel = Magnesiummangel

Durch einen Vitamin D-Mangel kann der Körper auch nicht mehr ausreichend Kalzium aus dem Darm aufnehmen, es kommt daher zu einem Kalziumabfall im Blut. Darauf reagieren die Nebenschilddrüsen mit einer erhöhten Ausschüttung Parathormon (PTH), was neben einer Freisetzung von Kalzium aus den Knochen wiederum eine Verminderung der Kalziumausscheidung über die Nieren bewirkt. Im Gegenzug wird die Phosphatausscheidung über die Nieren erhöht, was aber auch gleichzeitig eine erhöhte Ausscheidung von Magnesium zu Folge hat (siehe Schaubild 2 unten).

 

  • Vitamin D fördert die Aufnahme von Magnesium

Auf der anderen Seite ist ca. 10% der Magnesiumaufnahme von einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel abhängig. Ein Vitamin D-Mangel erschwert damit eine adäquate Grundversorgung mit Magnesium (siehe Schaubild 2 unten).

Schaubild 2: Zusammenhang Magnsium und Vitamin D

 


Magnesiumversorgung – wieviel brauchen wir?

In seinem Informationsvideo bezieht sich Dr. med Edalatpour auf die Aussagen von Dr. Norman Shealy, der für einen gesunden nicht besonders beanspruchten Körper, mindestens 700mg Magnesium Tagesdosis empfiehlt. Dies kann entweder durch bioverfügbare Supplementierung und teilweise auch über die Nahrung erreicht werden. Es sei allerdings gesagt, dass ein Großteil der Bevölkerung diesen Wert ohne bioverfügbare Nahrungsergänzung kaum erreichen kann.

Offizielle Zahlen gehen von einem Magnesiummangel bei ca. 33% der Bevölkerung in Deutschland und 48%  in den USA aus (Schimatschek & Rempis, 2001; Rosanoff, Weaver & Rude, 2012), wobei hier anzumerken ist, dass dabei lediglich der Anteil im Blut ermittelt wird. Die tatsächlichen Zahlen dürften weit höher liegen. Warum das so ist, lesen Sie im folgenden Absatz:

Magnesium befindet sich nur zu 1% im Blut und wird zu 99% in den Zellen gespeichert. Weil sich der Körper bei Mangel das Magnesium aus den Organen, Knochen und Geweben zieht um den Blutspiegel aufrecht zu erhalten, kann mit dieser Methode also nur eine ausgeprägte Unterversorgung festgestellt werden. Ein niedriger Mg-Spiegel stimuliert nämlich die Ausschüttung von PTH (Parathormon), das Kalzium aus Knochen, Niere und Darm freisetzt und somit den Kalziumspiegel im Blutserum auf dem Sollstand hält, während die Zellen aber längst einer Magnesiumunterversorgung ausgesetzt sind (Medalle, Waterhouse & Hahn, 1976) . Liegt der Blutserumspiegel unter 0,85 mmol/l, kann auf jeden Fall von einem zellulären Mg-Mangel ausgegangen werden.


Die breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten von Magnesium sind enorm!

Abgesehen von der Aktivierung des Vitamin D, deckt Magnsium eine breite Palette an medizinischen Einsatzmöglichkeiten ab und findet u.a. Anwendung bei folgenden Krankheitsbildern bzw. biologischen Vorgängen:

  • bei Herzrhythmusstörungen
  • bei Muskelkrämpfen
  • wirkt antidepressiv
  • bei Migräne
  • Insulinwirkung: ohne Mg kann das Insulin keinen Zucker in die Zelle befördern, Mg ist außerdem an der Umsetzung von Zucker in Energie beteiligt
  • Fettverbrennung
  • Störungen der Mitochondrien
  • hilft in der Leber bei Entgiftung
  • Schmerzreduktion: z.B. bei postoperativen Eingriffen
  • Förderung der Darmtätigkeit: kann Verstopfungen vorbeugen oder auflösen
  • positiver Einfluss auf die Wundheilung
  • positiver Einfluss auf die Entzündungshemmung

 

Magnesiummangelsymptome

  • Schlafstörung, Nervosität, Angst und depressive Störungen
  • Müdigkeit / Erschöpfung
  • Reizdarmsymptome
  • Kopfschmerzen / Regelschmerzen
  • Krämpfe
  • gestörte Nervenfunktion
  • fehlende Vitamin D-Hormonwirkung
  • zu wenig ATP (Adenosintriphosphat) = Leistungsschwäche

 

erhöhter Magnesiumbedarf besteht bei:

  • sportlicher Aktivität
  • Stress
  • geringer Schlafdauer
  • falscher Ernährung: besonders viel grünes Gemüse dient zur Aufrechterhaltung eines adäquaten Magensiuumspiegels
  • Medikamenteneinnahme (insbesondere bei harntreibenden Medikamenten)
  • chronischen Infekte und Entzündungen
  • nach Operationen

Klicken Sie hier um unseren ganzen Artikel über Magnesium zu lesen!

 

Und hier die Informationsvideos von Dr. med. Edalatpour:

 


Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Edalatpour, Frau Nicole Kreft, Michael Siebentritt, Gerhard Moser Dr. Bruno Kugel und allen Beteiligten für das Zurverfügungstellen der Inhalte!


Quellen:

Schimatschek, H. F. & Rempis, R. (2001). Prevalence of hypomagnesemia in an unselected German population of 16,000 individuals. Magnesium research: official organ of the International Society for the Development of Research on Magnesium, 14. Jg., Nr. 4, S. 283-290.

Medalle R., Waterhouse, C., & Hahn, T. J. (1976). Vitamin D resistance in magnesium deficiency. The American Journal of Clinical Nutrition, 29(8), 854-858. doi:10.1093/ajcn/29.8.854