Lebenselixier Sonne

Lebenselixier Sonne

Besonders in der dunklen Jahreszeit wird vielen bewusst, wie sehr das Wohlbefinden vom Licht abhängt: Etwa jedem Fünften setzen die winterliche Energielosigkeit und schlechte Laune so sehr zu, dass er ärztliche Hilfe sucht. Was jedoch kaum einer weiß: Licht ist weit mehr als nur ein Seelenschmeichler: Erst mit dem Sonnenlicht entwickelte sich auf unserem blauen Planeten das Leben. Es ist Energielieferant, biologischer Taktgeber und – in künstlicher Form – Treiber des menschlichen Fortschritts.

Wie jedoch in allen Lebensbereichen gilt auch hier: „Die Dosis macht das Gift“, wie der berühmte Arzt und Naturphilosoph Paracelsus schon vor hunderten Jahren richtig feststellte. Denn Licht ist nicht gleich Licht: Je nach Spektralzusammensetzung, Intensität und Zeitpunkt wirkt es heilend oder (zer)störend auf Leben.

„Licht ist ein Lebenselixier. Der Mensch ist nicht auf ein Leben im Dunkeln ausgerichtet. Würde man ihn völlig von jeglicher Lichtquelle abschirmen, würde er krank werden und sterben.“ – Univ. Prof Dr. Maximilian Moser vom Institut für Physiologie an der Medizinischen Universität Graz


Sonnenlicht: Evolutionstreiber und Taktgeber

Seit der Geburtsstunde der ersten Zelle auf der Erde gibt die Sonne den Takt des Lebens an. Deshalb macht es auch nur Sinn, dass sich der Stoffwechsel allen Lebens an diesen wiederkehrenden Rhythmus von Licht und Dunkelheit sowie an die wechselnden Lichtverhältnisse der Jahreszeiten durch evolutionäre Auslese angepasst hat.

Besonders gut zu beobachten ist diese Anpassung beim menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus: Trifft Licht auf unsere Augen, reagiert das Sehpigment Melanopsin auf unserer Netzhaut auf die unterschiedliche Lichtintensität – übrigens auch bei den meisten Erblindeten – und gibt diese Information über Zwischenstationen im Gehirn zur Zirbeldrüse weiter. Diese Drüse bremst daraufhin die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, wodurch wir wach und aktiv werden.

Wie eine innere Uhr dirigiert dieser Lichtwechsel von Tag und Nacht aber nicht nur den Schlaf, sondern gibt auch den Takt für zahlreiche andere Körperprozesse an: beispielsweise unser Herz-Kreislaufsystem über das Aktivierungshormon Noradrenalin oder die Libido über unsere Sexualhormone Östrogen und Testosteron. Über Sonnenlicht bildet unsere Haut das lebenswichtige Vitamin D – was eigentlich ein Hormon ist –, das unter anderem unser Immunsystem stärkt sowie Knochen und Zähne gesund hält. Selbst unsere Darmbakterien – verantwortlich für eine funktionierende Verstoffwechslung unserer Nahrung – wechselwirken mit Licht.

Damit dieser fein austarierte Stoffwechsel ordnungsgemäß funktioniert, muss unsere innere Uhr täglich „neu justiert“ werden. Evolutionärer Taktgeber dabei ist das Sonnenlicht mit seiner Tageszeit abhängigen Lichtintensität und wechselndem Farbspektrum. Man vermutet, dass der Mensch mindestens 1000 Lux Lichtstärke durchgehend am Tag braucht, damit die Taktung optimal auf 24 Stunden verläuft. An sonnigen Tagen kriegen wir 10.000 Lux ab und selbst an trüben Tagen sind es noch 5.000 Lux. In Innenräumen wie Büros kommt man – wenn man Glück hat – jedoch gerade einmal auf 500 Lux am Tag. Und wie ist es bei dir?

Das war ein kurzer Auszug aus dem informativen Gastbeitrag von dem Gesundheitsexperten Krystian Manthey. Klicken Sie hier, um den ganzen Artikel zu lesen!

Bild: JenkoAtaman /stock.adobe

Der SWR im Kampf gegen Vitamin D

Der SWR im Kampf gegen Vitamin D

Eine aktuelle Dokumentation des SWR zum Thema Vitamin D, erhitzt seit einigen Wochen die Gemüter in den sozialen Medien, allen voran YouTube. Auch die SonnenAllianz und ihr Gründer und Vitamin-D-Experte Prof. Dr. Spitz werden darin mehrfach erwähnt.
Die SWR-Dokumentation ist ein weiterer Akt einer Dauerkampagne gegen Vitamin D. Passend dazu werden unter dem YouTube-Video 6 Studien verlinkt, die bei genauer Lektüre entweder das Gesagte gar nicht belegen oder vom Studiendesign her keine Aussage zulassen.

In 5 der 6 Studien wurde mindestens einer der folgenden gravierenden Mängel festgestellt:

  • Zu geringe Dosierung verabreicht,
  • Ergebnisse beruhen auf Einmalgaben bzw. auf Bolus-Dosen,
  • keine Vitamin-D-Werte der Probanden ermittelt,
  • supplementierte Probanden waren nicht im Mangel, konnten sich daher nicht verbessern.

Die 6. Studie zum Thema Diabetes belegt ohnehin den Nutzen von Vitamin D bei Diabetes, auch wenn dort das Ergebnis als nicht signifikant eingestuft wurde.

Es lohnt sich aus unserer Sicht nicht, weiter auf die zahlreichen Falschdarstellungen und Fehlinformationen in diesem Dokumentarfilm detailliert einzugehen. Das Projekt SonnenAllianz ist unabhängig und spendenfinanziert, daher müssen wir unsere Ressourcen gezielt einsetzen. Unsere Forderung nach einer besseren Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung stützt sich nicht auf 6 Studien mit unzureichendem Design, sondern auf hunderte und tausende von Studien, darunter zahlreiche Interventionsstudien, die jederzeit auf unserer Website abrufbar sind.
Wir haben uns daher entschieden, die YouTube-Community sprechen zu lassen und zitieren im Folgenden einige aussagekräftige Kommentare. Denn die überwiegende Mehrheit der Kommentare stellt der Dokumentation nicht nur ein vernichtendes Urteil aus, sondern belegt eindrucksvoll, dass jeder Internetnutzer sich eigenständig eine hohe Fachkompetenz aneignen kann, die die Kompetenz von so manchen Redaktionen, Fakten-Checkern und leider auch noch immer von Ärzten bei weitem übersteigt.


Abzocke mit Vitamin D – Hier kommen die Fakten

Zunächst jedoch eine kurze Einordnung der Fakten aus finanzieller Sicht. Die Anti-Vitamin-D-Propaganda wird oft mit dem wirtschaftlichen Argument begründet, Vitamin D koste Geld und sei als Nahrungsergänzungsmittel nicht für alle kostenlos verfügbar.
So ist auch in dieser Dokumentation immer wieder von der Vitamin-D-Abzocke die Rede. Doch ein kurzer Blick auf den Online-Markt reicht, um zu wissen, dass eine Jahresration Vitamin D in deutscher Qualität nicht mehr als 25 Euro kostet, was in etwa 2 Euro pro Monat entspricht.

Enorme Umsätze mit dem so günstigen Vitamin D?

Die nach Ansicht der SWR-Redakteure enormen Umsätze mit Nahrungsergänzungsmitteln und Vitamin D verblassen, wenn man Sie beispielsweise mit den Umsätzen der Pharmaindustrie vergleicht.

Während in Deutschland im Jahr 2021 mit Nahrungsergänzungsmitteln ein Umsatz von 2,69 Milliarden Euro erzielt wurde, liegt der Umsatz der Pharmaindustrie mit 53,6 Milliarden Euro mehr als zwanzigmal so hoch. Im Jahr 2022 wurden mit Vitamin D und Vitamin A zusammen 108 Millionen Euro umgesetzt.

In der folgenden Grafik haben wir die Umsätze grafisch dargestellt, wobei der Anteil von Vitamin D und A zusammen so verschwindend gering ist, dass er grafisch nicht wahrnehmbar ist.

Abb. 1: Umsatz von Vitamin D&A im Vergleich zu Nahrungsergänzungsmitteln und Pharmaindustrie.

Dass das Scheinargument der Vitamin-D-Abzocke völlig haltlos ist, dürfte den meisten Lesern nach der Betrachtung des Diagramms klar sein. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass Vitamin D im Gegensatz zu vielen Medikamenten nicht patentierbar ist und daher nicht zu sehr hohen Preisen angeboten werden kann, was gut für die Volksgesundheit, aber schlecht für die wirtschaftlichen Nutznießer bestimmter Krankheiten ist.

So berichten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums 2021 in der internationalen Zeitschrift „Molecular Oncology“, dass auf der Basis einer ausreichenden Vitamin D Versorgung der älteren Bevölkerung (ab dem 50. Lebensjahr) jährlich 30.000 Krebstote in Deutschland vermieden und 1,2 Milliarden € Kosten im deutschen Gesundheitssystem eingespart werden könnten! Diese Pesrpektive klingt sehr wünschenswert, jedoch sicherlich nicht in den Ohren derjenigen, die durch die vermiedene Krankheitslast eine jährliche Umsatzeinbuße von eben diesen 1,2 Milliarden Euro zu verzeichnen hätten. Allein diese eine, allgemein verfügbare Studie aus einem renommierten deutschen Forschungsinstitut zeigt nochmals die Fragwürdigkeit der Aussagen des SWR.


FAZIT:
Die Aufklärung über Vitamin D wird daher leider nicht von finanzstarken Konzernen (und ihren Pressekanälen) vorangetrieben, sondern ist auf Idealismus, Spenden und mutige Protagonisten ohne finanzielle Interessen angewiesen.

Daher freuen wir uns, dass Sie gesund, kritisch und hellwach bleiben. Sie können viel bewegen, indem Sie Ihre Mitmenschen auf die Informationen der SonnenAllianz hinweisen. Jeder „Follower“ hilft unsere Mission der selbstverantwortlichen Gesunderhaltung- und werdung zu stärken!

Ihr Jörg Spitz und das Team der SonnenAllianz


Und als Schmankerl hier nun die besten und aussagekräftigsten Kommentare aus der Community zum Video:

Johannes K schreibt:

„Ich finde es etwas amüsant. Es wird in dieser Dokumentation extra der Unterschied zwischen Beobachtungsstudien und Interventionsstudien erklärt. Man stellt bei der Dame eine Insulinresistenz und einen guten Vitamin D Status fest. Ergo Vitamin D verursacht Insulinresistenz. Wie war das nochmal mit Kausalität und Korrelation. Dass Vitamin D an vielen Stoffwechselwegen beteiligt ist, ist den meisten hier ohnehin schon klar. Leider beantwortet dies trotzdem nicht inwiefern ein kausaler Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und einem Vitamin D Spiegel von 54ng besteht. Wasser ist auch an vielen Stoffwechselwegen beteiligt es wird wohl sehr viele geben, die eine Insulinresistenz haben und Wasser trinken. Was schließen wir daraus? Wir brauchen zunächst einmal Interventionsstudien, es könnte ja sein, dass Wasser in adäquater Dosierung eine Insulinresistenz begünstigt.“


Klimpertrude schreibt:

„Die Doku bestätigt mir wieder meine jahrelange Erfahrung, dass Endokrinologen zu großen Teilen Knalltüten sind. Unfassbar 🙄 Eine Frau, die regelmäßig Vitamin D supplementiert, hat, oh Wunder, einen guten Vitamin D Wert. Daraufhin zu sagen, dass sie es nicht nötig hätte und die Krönung, zu sagen, dass ihre leichte Insulinresistenz mit ihrer Vitamin D Supplementierung zu tun haben könnte, obwohl Studien genau das Gegenteil belegen, ist schon ein starkes Stück. Das wäre so, als wenn ich einem Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion sage, er bräuchte seine SD Hormone jetzt nicht mehr, weil seine Werte ja jetzt gut sind. Auch tatsächlich alles schon vorgekommen 🤦🏼‍♀️ Und der Gipfel, zu suggerieren, dass man lieber auf Vitamin D verzichten solle, als auf Schokolade, bei Insulinresistenz, grenzt an absoluter Fahrlässigkeit.“


Bar Ack schreibt:

„Eine typische Vitamin D Doku.

Contra:

-Kein Wort über die synergistische Wirkung mit K2. Damit würde das Calcium im Blut in Knochen eingebaut werden =keine Verkalkung.

-Kein Fokus auf ein gesundes Immunsystem - das ist der Hauptgrund weswegen ich es im Winter nehme.

-Diese einzelnen Schicksale, die sehr viel Vit D genommen haben (wahrscheinlich auch ohne K2) sagen nichts über eine generelle Gefährlichkeit bei normaler Supplementation von ca. 5000 IE im Winter für die Masse aus.

-Das der Endokrinologe über eine Insulinresistenz in Zusammenhang mit Vit D spekuliert ist sehr unseriös. Die Ursachen sind sehr vielseitig dafür (z.B. Ernährung)

-Es sollten Quellen für die Interventionsstudien geben. Es ist erstmal sehr fraglich das Vit D bei z.B. einer über Jahrzente entstehenden Osteoporose helfen kann. Wen wundert das? Und dann am besten noch mit mikriegen 800IE "intervenieren"

-Die große Geldmacherei zu unterstellen während bei  Mitteln wie Bluthochdrucksenkern, Cholesterinsenkern oder Insulin RIESIGE Summen ausgegeben werden ist ein Witz. Die Krankheiten dahinter sind sehr oft positiv zu beinflussen mit Lebenstiländerung (mal ist Ernährung ein großes Thema) ViT D ist hier der David - Pharmaindustrie der Golitah.

Pro:

-Die Messwerte waren beim Arzt höher als im Haustest. Da würden mich die Gründe interessieren.“


Solaris schreibt:

„Wurde hier nicht wieder eine Sau durchs Dorf getrieben bzw. der Sturm im Wasserglas? Es wird der Eindruck vermittelt, als wenn sich mit Vitamin D die Verkäufer die Taschen voll machen. Ja und wenn es so wäre, ich als Konsument habe wenigstens einen Nutzen davon im Gegensatz zu so manchen pharmazeutischen Produkt. Und was ich komisch finde ist, das hier die Verhältnismäßigkeiten völlig verzerrt werden. Zum Beispiel werden hier zwei Rentner angeführt, die Vitamin D in viel zu hoher Dosis genommen haben und dadurch Dialysepflichtig wurden. Aber die Millionen Konsumenten, bei denen der Vorteil den Nachteil überwiegt, werden völlig verschwiegen. Wie viele Menschen sterben an falscher Medikation oder Übertherapie? Und der Herr Prof Fassnacht sollte sich vielleicht auch mal näher mit dem Thema beschäftigen, als irgendwelche Referenzwerte, die gegen Null tendieren, als normal oder ausreichend zu bezeichnen.“


Nana schreibt:

„Ich hab jetzt schon nach 10min keine Lust mehr weiterzuschauen. Als ob ihr den Zuschauer für selten dämlich hält.

  1. Wie kommt man darauf zu glauben, dass man irgendwas braucht, nur weil es die Apotheke behauptet? Die Apotheke verkauft auch Antifaltencremes, die keiner braucht. Warum sollte es mit Vitaminen anders sein, wenn ich fragen darf?
  2. Daraus zu schließen, dass etwas gesundheitlich nicht sinnvoll ist, weil es die Krankenkassen nicht bezahlen, ist mit Abstand das dümmste, was ich seit Langem gehört habe. Ein banales Beispiel, das fast jeder kennt: Physiotherapie wird immer mehr zur Eigenleistung, obwohl es sehr sehr vielen Menschen hilft und sogar OPs verhindern kann unter Umständen. Außerdem kann jeder chronisch Kranke von notwendigen Leistungen ein Lied singen, die die KKs nicht oder nur teilweise zahlen.

Welcher Redakteur nimmt denn beim SWR so einen gequirlten Unsinn ab? Ihr solltet euch schämen!“


HO schreibt:

„Zum Glück sind wir alle Erwachsen und können selbst bestimmen ob wir Vitamin D nehmen oder nicht! Ich nehme es seit 8 Jahren hochdosiert und habe super Werte! Eine insulinresistenz auf dem Vitamin D Haushalt zu schieben ist der größte Schmarren überhaupt 😅 Das metabolische Syndrom betrifft so viele Menschen aufgrund unserer Lebensweise, Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht etc. - und garantiert nicht weil man einen guten Vitamin D wert hat! 😏“


R Wundert schreibt:

„Höflich gesagt halte ich mich lieber an die Erfahrungen der Kommentatoren bei diesem Thema.“


Reaktionen auf YouTube sehenswerter als Originaldoku

Abschließend empfehlen wir noch das Video des Vitamin-D-Experten Raimund von Helden, der ausführlich auf zahlreiche Falschinformationen in der SWR-Dokumentation eingeht und diese richtigstellt.

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Mehr Informationen

 

Quelle zum YouTube Video und den Kommentaren: https://www.youtube.com/watch?v=HB2a-qCVeRU

Bild: DDRockstar / stock.adobe

Vitamin D und sein Beitrag rund um die Schwangerschaft

Vitamin D und sein Beitrag rund um die Schwangerschaft

Vitamin D ist vielfältig im Einsatz und unterstützt unseren Körper bei vielen Vorgängen, die zur Gesundheitserhaltung beitragen. Es wirkt sowohl vorbeugend und auch wenn bereits eine Krankheit entstanden ist, trägt es dazu bei, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Auch eine unkomplizierte Schwangerschaft bedarf einer ausreichenden Versorgung mit dem Sonnenhormon. Vitamin D wirkt sich dabei auf die Fruchtbarkeit, den Zustand der Gebärmutter und auf das entstehende menschliche Leben förderlich aus.

Um Sie auf dem Laufenden zu halten, haben wir unseren bestehenden Artikel, "Vitamin D für eine gesunde Schwangerschaft" mit einigen neuen Informationen aus wissenschaftlichen Studien erweitert.   

Zusammenfassung des neuen Inhalts: 

  • Es wurde bei Frauen ein Zusammenhang zwischen einem ausreichenden Vitamin D-Spiegel und einem geringeren Risiko für die Entstehung von Endometriose hergestellt. Vitamin D-Mangel trägt zudem zu einem erhöhten Schweregrad der Endometriose bei. 
  • Zum Thema Fruchtbarkeit gibt es einige neue Erkenntnisse über die Funktionen von Vitamin D auf der Eierstock- und Hormonebene, sowie seine förderliche Wirkung auf den Menstruationszyklus. 
  • Eine Studie mit 53 unfruchtbaren Frauen stellte eine Verbindung zwischen Vitamin D-Spiegeln unter 30 ng/ml und erhöhten Werten des Anti-Müller-Hormons her, welches eine hemmende Wirkung auf die Eireifung aufweist. 
  • In einer Metastudie, bei der 11 Studien betrachtet wurden, fand man heraus, dass Vitamin D-Werte über 30 ng/ml bei unfruchtbaren Frauen, die künstlich befruchtet werden, zu einem höheren Schwangerschaftserfolg führen.
  • Ein Vitamin D-Mangel ist mit der Entstehung und dem Schweregrad einer Präeklampsie verbunden. Studien konnten eine signifikante Verbesserung des Risikos bei Kompensation des Mangels feststellen. 
  • Vitamin D-Spiegel unter 20 ng/ml stehen in Verbindung, das Risiko einer Frühgeburt mit einhergehendem Untergewicht und -größe zu erhöhen. 
  • Ein erhöhtes Kaiserschnittrisiko tritt auf, wenn Vitamin D-Mangel besteht, da die Beckenbodenmuskulatur geschwächt wird. 
  • Vitamin D ist die Voraussetzung für ein ausreichendes Knochenwachstum des heranwachsenden Kindes. 
  • Das Risiko für weitere Krankheiten wie Multiple Sklerose, Diabetes Typ 1, Schwangerschaftsdiabetes und mehr, könnte durch angemessene Vitamin D-Spiegel gesenkt werden. 

Falls Sie nun Interesse an detaillierterem Wissen haben, klicken Sie hier, um zu unserem umfassenden Artikel zu gelangen!

  1. Mansur, J., L et al. (2022, May) Vitamin D: Before, during and after Pregnancy: Effect on Neonates and Children. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9105305/
  2. Fogacci et al. (2019, September) Vitamin D supplementation and incident preeclampsia: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Retrieved from https://www.clinicalnutritionjournal.com/article/S0261-5614(19)33027-4/fulltext
  3. Singh, J., Hariharan, J. & Bhaumik, D. (2015). Role of vitamin D in reducing the risk of preterm labour. International Journal of Reproduction, Contraception, Obstetrics and Gynecology, 4(1), 86–93. https://doi.org/10.5455/2320-1770.ijrcog20150217
  4. Zhao, X., Fang, R., Yu, R., Chen, D., Zhao, J. & Xiao, J. (2017). Maternal Vitamin D Status in the Late Second Trimester and the Risk of Severe Preeclampsia in Southeastern China. Nutrients, 9(2), 138. https://doi.org/10.3390/nu9020138
  5. Palacios, C., Kostiuk, L. K. & Peña-Rosas, J. P. (2019). Vitamin D supplementation for women during pregnancy. Cochrane Database of Systematic Reviews. https://doi.org/10.1002/14651858.cd008873.pub4

Bild: Shopping King Louie/stock.adobe

Bei Autoimmunkrankheiten langfristige Kombination von Vitamin D plus Omega-3-Fettsäuren angesagt

Bei Autoimmunkrankheiten langfristige Kombination von Vitamin D plus Omega-3-Fettsäuren angesagt

Vitamin D und aus dem Meer gewonnene, langkettige Omega-3-Fettsäuren sind zwei Nahrungsergänzungen, deren potenzielle Wirkung auf die Vorbeugung und Behandlung von Autoimmunkrankheiten – inklusive der MS – schon seit längerem umfassend untersucht wird. Eine aktuelle randomisierte klinische Studie bringt neue Erkenntnisse und liefert beeindruckende Ergebnisse in Bezug auf die langfristige Einnahme von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • Eine Supplementierung mit 2000 I.E. Vitamin D3 pro Tag, auch in Verbindung mit Omega-3-Fettsäuren, führte zu einer geringeren Rate neu auftretender Autoimmunerkrankungen.
  • Eine längere Behandlung scheint eine größere Wirkung bei der Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen zu haben als kurze Behandlungen (in dieser Studie war die Wirkung nach den ersten 2 Jahren der Nachbeobachtung größer).
  • Die alleinige Einnahme von Omega-3-Fettsäuren führte nicht zu einer signifikanten Verringerung der Häufigkeit von Autoimmunerkrankungen in der Studienpopulation.  Wenn jedoch Teilnehmer mit wahrscheinlicher Autoimmunerkrankung zu Beginn der Studie einbezogen wurden, verringerte die Omega-3-Fettsäure-Supplementierung die Inzidenz um 18 % im Vergleich zu Placebo, und es wurde eine signifikante Wechselwirkung mit der Zeit festgestellt, was auf eine größere Wirkung nach einer längeren Dauer der Supplementierung hinweist (wie bei Vitamin D).
  • Die klinische Bedeutung dieser Ergebnisse ist hoch, da es sich um gut verträgliche, nicht toxische Ergänzungsmittel handelt und andere wirksame Behandlungen zur Verringerung des Auftretens von Autoimmunerkrankungen fehlen.
  • Angesichts der Latenzzeit für das Auftreten von Autoimmunerkrankungen könnte eine längere Nachbeobachtung aufschlussreich sein (die Teilnehmer werden im Rahmen einer Open-Label-Verlängerungsstudie beobachtet). Eine ähnliche Studie sollte in einer jüngeren Population durchgeführt werden, um die Häufigkeit von Autoimmunkrankheiten mit früherem Ausbruch zu untersuchen.
  • Diese Studie unterstützt die Beobachtung, dass Maßnahmen zur Lebensführung über einen langen Zeitraum hinweg bewertet werden sollten, insbesondere wenn es darum geht, ihre Wirksamkeit bei der Prävention von Krankheiten zu beurteilen. Es ist nicht zu erwarten, dass Studien zur Bewertung der Wirksamkeit von Arzneimitteln mit einer kurzen Dauer von 4 bis 8 Wochen in der Lage sind, die Auswirkungen von Maßnahmen wie Ernährung, körperliche Betätigung, Nahrungsergänzungsmittel und andere Lebensstilfaktoren auf die Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu bewerten.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf unserem Schwesterportal: lifesms.bolg

Der Mythos vom gefährlichen Vitamin D

Der Mythos vom gefährlichen Vitamin D

Immer wieder belegen Studien sowie unzählige Erfahrungswerte die hohe therapeutische Anwendungsbreite und damit die hohe Sicherheit von Vitamin D. Trotzdem wird seitens einiger Vitamin-D-Skeptiker mit Beharrlichkeit die Angst vor einer Vitamin-D-Überdosierung mittels Falschinformationen fortlaufend geschürt. Brandaktuelle Daten aus großflächigen Untersuchungen machen nun den falschen Gerüchten und der Angst vor Vitamin D den Garaus.

Hyperkalzämie und daraus resultierende Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Nierenprobleme und Gefäßverkalkungen, sind im Wesentlichen die einzigen bedrohlichen Nebenwirkungen, die bei enorm hoher Verabreichung von Vitamin D über längere Zeiträume entstehen können. Die folgende Untersuchung dient dazu, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie exorbitant hoch die Mengen an Vitamin D sein müssen, um eine toxische Wirkung zu verursachen.


Einordnung der Zahlen

Um die Relationen richtig einordnen zu können, betrachten wir vorerst wie die Behörden und öffentlichen Institutionen mit dem Thema Vitamin-D-Einnahme-Empfehlungen umgehen:

  1. Die DGE empfiehlt eine täglich Vitamin-D-Zuführung von 800 I.E. täglich
  2. In der EU dürfen grundsätzlich nicht mehr als 1000 I.E. täglich von den Herstellern empfohlen werden. Dieser Wert kennzeichnet daher auch alle Vitamin-D-Präparate, was zu Verwirrung bei vielen Gesundheitssuchenden führt.
  3. Die sichere obere Einnahmemenge (UL) von Vitamin D liegt laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) bei  4000 I.E. Vitamin D täglich.

Übrigens, bei einem ausgewogenen Sonnenbad im Sommer bzw. auf einer modernen Sonnenbank, können Sie bis zu 25.000 I.E Vitamin D in Ihrer Haut auf natürliche Weise produzieren. Bei der Untersuchung, die wir im Folgenden betrachten, wurden bis zu 150.000 I.E. Vitamin D verabreicht.


Studiendesign

Im März 2022 veröffentlichte die Forschergruppe um Prof. Dr. Michael F. Holick, Direktor der allgemeinen klinischen Forschungsabteilung und Klinik für Knochengesundheit im Universitätsklinikum Boston, USA, eine Studie zu den Sicherheitsdaten von 319 Patienten, die über einen Zeitraum von 3,5 Jahren nach dem sogenannten Coimbra-Protokoll behandelt wurden. Das Coimbra-Protokoll ist eine nach einem brasilianischen Arzt benannte Behandlungsmethode, bei der u.a. sehr hohe Vitamin-D-Dosen an autoimmunerkrankten Patienten verabreicht werden.

Das Coimbra-Protokoll darf nur von erfahrenen Ärzten an ihren Patienten angewendet werden und umfasst neben hohen Vitamin-D-Dosen noch andere wichtige Aspekte:

  • Konstante Flüssigkeitsaufnahme von mindesten 2.5 Liter pro Tag - bei Flüssigkeitsverlust muss dies zusätzlich kompensiert werden.
  • Weitgehende Vermeidung von zu kalziumreichen Lebensmitteln wie Milchprodukte, Nüsse und hohe Konzentrationen von dunkelgrünem Gemüse. Die Kalzium-Aufnahme sollte 500 mg / Tag nicht übersteigen.
  • Als Kofaktoren von Vitamin D dürfen Magnesium, Vitamin A und Vitamin K2 natürlich nicht fehlen und müssen ebenfalls täglich supplementiert werden.
  • Regelmäßige Laboruntersuchungen mit anschließender ärztlicher Bewertung sind verpflichtender Teil dieses Behandlungsprotokolls.
  • Bestimmte Stressbewältigungsmethoden und Bewegung/Sport werden den Patienten nahegelegt.

Dosierung

Sofern keine Kontraindikationen hinsichtlich der persönlichen Vorgeschichte oder Ausgangslaborergebnisse vorlagen, wurde in der Regel mit der Verordnung von oralem Vitamin D in der folgenden täglichen Anfangsdosis begonnen:

  • 1000 I.E./kg Körpergewicht bei Multipler Sklerose
    • bei einem Körpergewicht von 70kg entspricht das 70.000 I.E. Vitamin D täglich
  • 300–1000 I.E./kg Körpergewicht für die meisten anderen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Bindegewebserkrankungen, Plaque-Psoriasis, entzündliche Darmerkrankungen
    • bei einem Körpergewicht von 70 kg entspricht das 21.000 I.E. - 70.000 I.E. Vitamin D täglich
  • 150–300 I.E./kg Körpergewicht bei Autoimmunentzündung der Schilddrüse
    • bei einem Körpergewicht von 70 kg entspricht das 10.500 I.E. - 21.000 I.E. Vitamin D täglich
  • Die letztgenannte Dosierung war in der Regel die Anfangsdosis bei Kindern für alle Diagnosen.
  • Die maximale Dosis betrug 150.000 I.E. Vitamin täglich.

Ergebnis

Die Auswertungen ergaben durchgehend schwache Korrelationen zwischen der Dosierung von Vitamin D und den Serumkalziumspiegeln sowie der Kalziumausscheidung über die Niere.

Die Autoren schließen daraus: "Unsere Daten zeigen die zuverlässige Sicherheit des Coimbra-Protokolls bei Autoimmunpatienten unter angemessener Überwachung durch erfahrene Ärzte."


Fazit

Wie alle Substanzen, die sich der Mensch zuführt, kann auch Vitamin D in zu hohen Dosen toxisch wirken und dies gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Üblicherweise sind solch hohe Vitamin-D-Dosierungen nicht notwendig und falls doch nur unter ärztlicher Begleitung zu empfehlen. Die Studie bestätigt aber, wie schon viele Untersuchungen zuvor, die Sicherheit vergleichsweise hoher Dosen von oral appliziertem Vitamin D.
Auch wir bei der SonnenAllianz empfehlen, nicht zuletzt aufgrund der rechtlichen Lage, bei der längerfristigen Einnahme von über 5000 I.E. immer einen behandelnden Arzt herbeizuziehen.


Weiterführende Links

- Nutzen Sie unseren Vitamin-D-Bedarfsrechner, um Ihre persönliche Vitamin-D-Tagesdosis zu errechnen.

- Wir haben zu diesem Thema eine Seite mit vielen spannenden Informationen ausgearbeitet.

Literaturzitate:

  1. Amon, U.; Yaguboglu, R.; Ennis, M.; Holick, M.F.; Amon, J. Safety Data in Patients with Autoimmune Diseases during Treatment with High Doses of Vitamin D3 According to the “Coimbra Protocol”. Nutrients 2022, 14, 1575. https://doi.org/10.3390/nu14081575

Titelbild: Pixelbliss / stock.adobe

Aus der Praxis – für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin

Aus der Praxis – für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin

Immer wieder erreichen uns Rückmeldungen und Berichte unserer Leserinnen und Leser über positive gesundheitliche Veränderungen seit der Einnahme von Vitamin D bzw. nach dem Ausgleich eines Vitamin D-Mangels. Auch wenn wir bei der SonnenAllianz in erster Linie wissenschaftliche Studien zur Beschreibung der Wirkungen des Vitamin D heranziehen möchten, empfinden wir auch die subjektiven und individuellen Erfahrungsberichte als wertvolles Material und werden diese in unserer neuen Rubrik Erfahrungsberichte für Sie sammeln.

Um einen Eindruck zu gewinnen, ein Ausschnitt aus dem Erfahrungbericht unserer Vitamin D-Expertin Nicola Probst (Ernährungs- und Gesundheitscoach & Vitamin D-Beraterin (IVA)):

" [...] Laborwerte sind bei Herausforderungen oft unausweichlich. Vitamin-D3 steht da als erstes auf der Liste. Gerade bei diesem „Sonnenvitamin“ „erfühlen“ die Klienten häufig ihre Vitamin-D-Blutspiegel, weil sie ja zwei Wochen auf Mallorca waren.

In den letzten 5 Jahren habe ich leider keine einzige Person erlebt, die ohne zusätzliche Substitution einen besseren Wert als 25 ng/ml hatte. Das Besondere daran ist, dass innerhalb von 10 Tagen nach individueller Berechnung der Vitamin-D-Blutwert wieder in der Norm ist. Und ich erkläre, dass es in diesem Bereich ein Kinderspiel ist, täglich etwas für seine Gesundheit zu tun.

Wer dazu bereit ist und zusätzlich die Offenheit mitbringt, sich mit weiteren essentielle Mikro-Nährstoffen zu versorgen, kann erleben, wie Herausforderungen reduziert werden. Oder noch besser, diese vorgebeugt werden können.

Welche Auswirkungen ein leerer Körper hat möchte ich in folgenden Beispielen zeigen:

Beispiele aus meiner Praxis (Namen sind geändert):

Sonja: 52- jährige Frau mit Colitis Ulcerosa: Immer wieder akute Schübe. Regelmäßig Cortison-Therapien. Vitamin D oder weitere Laborparameter die über den orthomolekularen Status Aufschluss geben, wurden noch nie untersucht. Vitamin D- Wert lag bei 24.9 ng/ml im Juli des Jahres 2018. Sie nahm Multivitaminpräparate und erreichte im Oktober einen Spiegel von 34,3 ng/ml. Nun wollte sie einen gesunden Blutwert. Wir berechneten diesen für 85 ng/ml. Durch individuelle Berechnung ihrer Dosierung zum Auffüllen und Erhalten, erreichte sie dann einen Blutwert von 84,6 ng/ml.

Natürlich wurden noch zusätzliche Parameter untersucht, z.B. Mineralien und der Omega-3 Index. Durch regelmäßige Einnahme und Anpassung ist sie mittlerweile Schub- und Cortisonfrei. Sie hat zusätzlich keine Gelenkschmerzen mehr, 40 kg abgenommen und ihr Ziel erreicht, mit den Enkelkindern auf dem Boden herumzukrabbeln. [...] "

Zum vollständigen Bericht "Aus der Praxis — für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin" >>

Ihre Erfahrungen sind gefragt!

Sie haben ebenfalls positive Erfahrungen mit Vitamin D gemacht (als TherapeutIn oder einfach Vitamin D-NutzerIn) und möchten darüber berichten?

Wir freuen uns sehr über weitere spannende Berichte, die wir auf unserer Seite Erfahrungsberichte veröffentlichen dürfen. Melden Sie sich einfach bei uns über das Kontaktformular!

Nach positiver Prüfung und Freigabe zur Veröffentlichung durch unser Team, erhalten Sie als Dankeschön für Ihren Beitrag von uns eine Sonnenfibel oder ein Vitamin D-Buch geschenkt.

 

Beitragsbild: von StockSnap auf Pixabay

Vitamin D auf der Intensivstation

Vitamin D auf der Intensivstation

Wie dramatisch die Folgen eines Vitamin D-Mangels in Bezug auf die Sterblichkeit, Einweisungen in Krankenhäuser und den damit verbundenen Kosten aussehen, wollen wir in diesem Newsfeed näher betrachten. Auch zu diesem eher unbekannten Aspekt der Wirkung des Sonnenhormons wurden in den letzten Jahren aussagekräftige Studien veröffentlicht, die sich einmal mehr klar für eine Supplementation von Vitamin D, auch auf Intensivstationen, aussprechen.

Vitamin D-Mangel maximiert Kostenfaktor und Aufenthaltsdauer auf Intensivstationen

Ein Mangel des Sonnenhormons beeinflusst die Aufenthaltsdauer und die damit verbundenen Kosten von kritisch erkrankten Patienten. Ermittelt wurde dieser Umstand anhand einer prospektiven Beobachtungsstudie mit 258 Patienten auf der chirurgischen Intensivstation der Grady Memorial Klinik, Atlanta, USA. Bemerkenswert an dieser einzigartigen Untersuchung (1) ist die Tatsache, dass dabei die Grenzwerte vorbildlich kategorisiert wurden. Vitamin D Spiegel über 40 ng/ml wurden als normal bewertet, Spiegel zwischen 27-39 ng/ml als leichtes Defizit, Spiegel zwischen 14 - 26 ng/ml als moderates Defizit und Werte unter 13 ng/ml wurden schwerer Mangel eingestuft.

Mit 13,3 Tagen verzeichnete die Gruppe mit schwerem Vitamin D-Mangel (< 13 ng/ml) die längste Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation, während die Gruppe mit annähernd ausreichender Vitamin D-Versorgung (27 ng/ml - 39 ng/ml) nach nur 5,2 Tagen das Krankenhaus verlassen durfte.

Abb. 1: Vergleich der Aufenthaltsdauer von Patienten auf der Intensivstation in Abhängigkeit vom Vitamin D-Spiegel. Niedrige Vitamin D-Spiegel waren bei dieser Studie mit der 2,5fachen Aufenthaltsdauer assoziert (nach 1, Matthews, L. R et al.).

Das enorme Einsparungspotential des Sonnenvitamins zeigte sich auch bei den ermittelten Behandlungskosten. Für die Mangelgruppe beliefen diese sich auf 51.413 USD, während für die annähernd ausreichend Versorgten nur etwa 20.414 USD aufgewendet werden mussten. In anderen Worten ausgedrückt kostet ein Vitamin D-Mangel auf der Intensivstation das 2,5 fache - sowohl in finanzieller Hinsicht als auch die Verweilzeiten betreffend. Eine Tatsache, die sämtliche Wirtschaftsprüfer in den staatlichen, monopolistisch organisierten Krankenkassenstrukturen aufhorchen lassen müsste.

Abb. 2: Vergleich der Behandlungskosten von Patienten auf der Intensivstation in Abhängigkeit vom Vitamin D-Spiegel. Niedrige Vitamin D-Spiegel waren bei dieser Studie mit 2,5fach höheren Behandlungkosten assoziert (nach 1, Matthews, L. R et al.).

Auch die Sterblichkeit von Vitamin D-Versorgung abhängig

Auch in Anbetracht auf die Mortalität lieferte die Studie beeindruckende Ergebnisse. Bei den optimal Versorgten ( > 40 ng/ml) sowie den annähernd ausreichend Versorgten (27 - 29 ng/ml) traten im Beobachtungszeitraum keine Todesfälle auf! Anders bei den beiden weniger gut versorgten Gruppen, die jeweils rund 12 % Todesfälle verzeichnen mussten.

Abb. 3: Vergleich der Sterblichkeitsquote von Patienten auf der Intensivstation in Abhängigkeit vom Vitamin D-Spiegel. Während es bei Vitamin D-Spiegeln oberhalb von 27 ng/ml keine Todesfälle zu verzeichnen gab, lag die Sterberate bei den Vitamin D-defizitären Patienten bei ca. 12% (nach 1, Matthews, L. R et al.).

Zu analogen Resultaten kam eine Forschergruppe Ende 2015, als bei einer weiteren Studie (2) eine erhöhte stationäre Aufenthaltsdauer von kritisch erkrankten Patienten bei Vitamin D-Mangel attestiert wurde. Statt 4 Tagen Verweildauer auf der Intensivstation von Patienten, deren Vitamin Spiegel die 30 ng/ml überschritten, wurde bei Vitamin D-Mangelpatienten (< 30 ng/ml) ein 7,8 tägiger Aufenthalt, also beinahe das Doppelte, verzeichnet.

Dass niedrige Vitamin D-Serumwerte mit dem vorzeitigen Tod in Verbindung stehen, konnte im Jahr 2018 abermals bestätigt werden. Bei einer Analyse (3) von 135 Patienten einer spanischen Intensivstation, zeigten sich bei den Verstorbenen signifikant niedrigere Vitamin D-Spiegel (< 8,14 ng/ml) als bei den Überlebenden (12 ng/ml). Jedoch korrelierte nicht nur das 2,86-fache Risiko der Mortalität an sich mit schlechten Vitamin D-Werten, sondern auch das Risiko einer akuten Nierenschädigung verdoppelte sich bei Vitamin D-Werten von unter 10,9 ng/ml.

Fazit: Ein regelrechter Vitamin D-Spiegel erhöht die Überlebenschancen auf Intensivstationen drastisch, während die Aufenthaltsdauer und die damit verbundenen Behandlungskosten maßgeblich reduziert werden.

  1. Matthews, L. R., Ahmed, Y., Wilson, K. L., Griggs, D. D., & Danner, O. K. (2012, July). Worsening severity of vitamin D deficiency is associated with increased length of stay, surgical intensive care unit cost, and mortality rate in surgical intensive care unit patients. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22325335.
  2. Alizadeh, N., Khalili, H., Mohammadi, M., & Abdollahi, A. (2015). Serum Vitamin D levels at admission predict the length of intensive care unit stay but not in-hospital mortality of critically ill surgical patients. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26645025.
  3. Zapatero, A., Dot, I., Diaz, Y., Gracia, M. P., Pérez-Terán, P., Climent, C., … Nolla, J. (2018, May). Severe vitamin D deficiency upon admission in critically ill patients is related to acute kidney injury and a poor prognosis. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28847615.

Wir beantworten häufige Fragen rund um Vitamin D

Wir beantworten häufige Fragen rund um Vitamin D

Damit die Suche nach Auskünften rund um das wichtige Thema Vitamin D möglichst effizient vonstatten geht, haben wir eine neue FAQ-Seite (Frequently Asked Questions) mit den häufigsten Fragen und Antworten erstellt.

Lesen Sie hier die wichtigsten Aussagen zu Vitamin D und nutzen Sie gerne die eingebauten Links um mehr über die einzelnen Themenbereiche zu erfahren.

  • Wieviel Vitamin D  soll ich einnehmen?

Das ist abhängig von Ihrem derzeitigen Vitamin D-Serumspiegel und Ihrem Körpergewicht. Mit unserem kostenlosen Vitamin D-Bedarfsrechner können Sie Ihren persönlichen Vitamin D-Bedarf sehr einfach ermitteln. Klicken Sie hier um direkt zum Bedarfsrechner weitergeleitet zu werden!

Die exakte Einnahmedosis sollte jedoch durch regelmäßige Messungen bestimmt werden, denn nicht jedermann ist im Stande Vitamin D in gleichem Ausmaß aufzunehmen bzw. zu verwerten. Als Faustregel kann von einer sicheren Erhaltungsdosis von max. 5000 I.E. bei 70 kg Körpergewicht ausgegangen werden – bei weniger Körpergewicht muss die Dosis entsprechend reduziert werden. Langfristige Einnahmedosierungen über 5000 I.E. sollten unbedingt unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Davon ausgenommen sind kurzzeitig hohe Initialdosen, die für max. wenige Wochen notwendig sind um den gewünschten Vitamin D-Spiegel aufzubauen.

  • Wie hoch ist der optimale Vitamin D-Spiegel und ab wann spricht man von einem Mangel?

Der optimale Vitamin D-Spiegel befindet sich im Bereich zwischen 40-60 ng/ml. Von einem Defizit spricht man in der aktuellen Vitamin D-Forschung bei einem Spiegel von unter 30 ng/ml, von einem Mangel bei weniger als 20 ng/ml.

Achtung bei den Einheiten: Einige Labore geben die Messwerte in nmol/l an. Die geläufigere und von uns primär verwendete Bezeichnung ist aber ng/ml. Zum Umrechnen können die nmol/l-Werte mit dem Divisor von 2,5 dividiert werden um auf die entsprechenden ng/ml-Werte zu kommen.

Zum Bsp.: 100 nmol/l : 2,5 = 40 ng/ml

Um mehr über den optimalen Vitamin D-Spiegel zu erfahren, klicken Sie bitte hier!

  • Kann Vitamin D toxisch wirken?

Werden über längere Zeiträume extrem hohe Dosen konsumiert, kann Vitamin D auch Intoxikationen hervorrufen. Der toxische Bereich beginnt dabei ab Vitamin D-Werten von über 150 ng/ml. Die von uns empfohlenen Dosierungen führen allerdings nicht zu derartig hohen Vitamin D-Spiegeln, sodass Toxizitäten insofern ausgeschlossen sind. Um mehr über das Thema Vitamin D & Toxitzität zu erfahren, klicken Sie bitte hier!

  • Vitamin D-Co-Faktoren: Muss ich bei einer Vitamin D-Supplementation auch Vitamin K2 einnehmen?

Nein, die zusätzliche Supplementierung von Vitamin K2 ist ein „Kann“ aber kein „Muss“, denn Vitamin D entfaltet seine volle Wirkung auch ohne Vitamin K2 und ist daher keine Voraussetzung für eine adäquate Vitamin D-Versorgung. Allerdings kann Vitamin K2 in vielerlei Hinsicht zusätzlich unterstützend wirken, beispielsweise verbessert es ebenso wie Vitamin D, die Kalziumaufnahme in den Knochen und kann bei Bedarf/Mangel parallel zu Vitamin D eingenommen werden. Um mehr über Vitamin K2 zu erfahren, klicken Sie bitte hier!

 

Noch mehr Fragen zum Thema Vitamin D beantworten wir auf unsere neuen FAQ-Seite. Klicken Sie einfach hier um auf die FAQ-Seite zu gelangen.

  1. https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/tag/faq/

Horrende Kosten durch Sonnen-Mangel

Horrende Kosten durch Sonnen-Mangel

Eine drastische Verringerung oder gänzliche Vermeidung von UV-Exposition würde die dadurch entstehenden Krankheitskosten gegenüber den bestehenden durch UV-Strahlung verursachten Kosten um den Faktor 2000 nach oben treiben. Ein Umstand der seit 2008 bekannt ist aber geflissentlich verschwiegen wird.

Die permanente sich gegen die Sonne richtende Negativ-Berichterstattung führte im Jahr 2015 zu einer deutschlandweiten Vitamin D-Mangel-Epidemie. Bei sagenhaften 88% wurde bei einer groß angelegten Erhebung des Robert-Koch-Instituts weniger als 30 ng/ml Vitamin D im Blutserum gemessen (1).

Selbstverständlich sollte man sich nicht völlig unbedarft dauerhafter UV-Strahlung aussetzen. Die Warnungen vor der lebenswichtigen Sonne sollten auch immer mit den entsprechenden Verhaltenstipps für  einen sicheren Umgang einhergehen. Denn ohne bzw. mit zu wenig Sonne und Vitamin D erhöht sich das Risiko der Manifestation einer chronischer Erkrankung wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Atemwegs- und neurologische Erkrankungen u.v.m. in unseren Organismen.

Vergleicht man die Gefahr durch die Strahlen der Sonne zu erkranken mit der Gefahr, die mit einer drastisch reduzierenden Sonnenexposition einhergeht, so stellt man fest, dass die Vermeidung von Sonnenexposition weitaus weitreichendere schädliche Auswirkungen  auf die Gesundheit und damit auch auf die Krankenlasten der Bevölkerungen hat, als die UV-Exposition es je haben könnte.

Eine weltweite drastische Meidung der Sonne würde die Krankheitslasten um mehr also das 2000-Fache, gegenüber den durch die Sonne verursachten Krankheitslasten, ansteigen lassen!

Als Referenz dient hier eine im Jahr 2008 von der WHO durchgeführte Krankheitsstudie, welche die gesamte globale Krankheitslast mittels der sogenannten DALY-Kennzahl erfasst (2).

DALY (disability-adjusted life years) wird in der Medizin und Ökonomie als Maßzahl für die Sterblichkeit und Beeinträchtigung eines beschwerdefreien Lebens verwendet. Je höher die DALY-Maßzahl ist, desto höher ist auch die Krankheitslast und umgekehrt.

In der angeführten Studie wurden nun die durch (Anm. d. Redaktion: übertriebene) UV-Exposition jährlich entstehenden Krankheitslasten mit 1,6 Millionen DALYs erfasst, was ca. 0,1% der gesamten Krankheitslasten entspricht. Eine beträchtlich höhere jährliche Krankenlast von 3,3 Milliarden – also mehr als das 2000-fache – könnte sich aus der Verringerung der globalen UV-Strahlen-Exposition auf ein sehr niedriges Niveau ergeben.


Niedriger Vitamin D Spiegel führt zu höherer Sterblichkeit

Eine weitere Beobachtungsstudie (3) aus dem Jahre 2014 belegt eine inverse Abhängigkeit zwischen dem Vitamin D-Spiegel und dem Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten zu sterben. Die Supplementation von Vitamin D3 verringert insgesamt die Sterblichkeit bei älteren Erwachsenen.

Für die Untersuchung wurden die Probanden anhand Ihres Vitamin D-Spiegels in zwei Gruppen unterteilt. Die Teilnehmer, deren Vitamin D-Spiegel im oberen Drittel angesiedelt war, wurden mit jenen verglichen, deren Vitamin D-Spiegel im unteren Drittel lag. Dabei wurden folgende Ergebnisse ermittelt, die sich auf die mit Vitamin D Unterversorgten im Vergleich zu den Besserversorgten bezieht:

  • 35% höhere Wahrscheinlichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben
  • 14%  höheres Risiko an Krebs zu versterben
  • 30% höheres Risiko an anderen Krankheiten zu sterben
  • 35% generell vorzeitig zu sterben

Kein Wunder also, dass eine globale Reduzierung der Sonnenexposition derartig negative Auswirkungen auf die Gesundheitslage zur Folge hätte.  Es ist folglich zwingend notwendig, noch vor den Gefahren übermäßiger Sonnenbestrahlung auf die Gefahren eines Sonnen- bzw. Vitamin-D-Mangel hinzuweisen.

Quellen:

  1. Rabenberg, M., Scheidt-Nave, C., Busch, M. A., Rieckmann, N., Hintzpeter, B., & Mensink, G. B. (2015, July 11). Vitamin D status among adults in Germany–results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4499202/
  2. Lucas, R. M., Mcmichael, A. J., Armstrong, B. K., & Smith, W. T. (2008). Estimating the global disease burden due to ultraviolet radiation exposure. International Journal of Epidemiology, 37(3), 654-667. doi:10.1093/ije/dyn017
  3. Chowdhury, R., Kunutsor, S., Vitezova, A., Oliver-Williams, C., Chowdhury, S., Kiefte-de-Jong, J. C., . . . Franco, O. H. (2014, April 01). Vitamin D and risk of cause specific death: Systematic review and meta-analysis of observational cohort and randomised intervention studies. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3972416/

 

Bild: www.pixabay.com

Zum Internationalen Tag der Sonne: Vortrag „Krebszellen mögen keine Sonne“ von Prof. Dr. Spitz

Zum Internationalen Tag der Sonne: Vortrag „Krebszellen mögen keine Sonne“ von Prof. Dr. Spitz

Heute, am 3. Mai, jährt sich der Internationale Tag der Sonne! Dieser Tag ist ein wahrer Grund zum Feiern, denn ohne die Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Das Sonnenlicht ist nicht nur dazu nützlich uns zu wärmen, sondern sein Vorhandensein ist eine der Voraussetzungen für die Photosynthese und somit für das Wachstum aller Pflanzen, die wiederum seit Millionen von Jahren bis heute die Basis der Ernährung für Tier und Mensch sind.

In den alten Kulturen wurde die Sonne noch als Gottheit verehrt: So feierten beispielsweise die Griechen “Helios” als ihren Sonnengott und “Sol” wurde von den Römern verehrt. Auch die medizinische Anwendung der Sonne (Heliotherapie) gab es schon in der Antike. In den letzten Jahrzehnten hingegen wurde der Sonne ein ganz anderes Image verliehen: In der Gesellschaft verbreitete sich eine nahezu hysterische Angst vor Hautkrebs durch den Übeltäter Sonne, die u.a. durch Hautärzte und die Kosmetikindustrie geschürt wurde. Diese Panikmache führte dazu, dass die Sonne von großen Teilen der Bevölkerung drastisch gemieden wurde. Zudem verlagerte sich in den letzten Jahren unser berufliches sowie alltägliches Leben immer weiter nach “drinnen”, wodurch wir uns der Sonne auch unbewusst entziehen.

Die Sonne kann dadurch ihren von der Natur gegebenen Auftrag nicht mehr erfüllen, die Folgen  sind gravierend: Bei einem Großteil der Menschen herrscht eine Vitamin D-Unterversorgung, deren gesundheitliche Auswirkungen wir auf dieser Plattform in allen Facetten besprechen, und auch die vom Vitamin D unabhängigen gesundheitlichen Vorteile des UV-Lichts bleiben den Menschen verwehrt, die sich bewusst oder unbewusst vor der Sonne zurückziehen.

Im diesem Vortrag (10 minütiger Ausschnitt) geht unser Sonnenexperte Prof. Jörg Spitz auf den Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Mangel und der Entstehung von Krebserkrankungen ein:

Die Spendenaktion zum Tag der Sonne

Anlässlich des heutigen Tages, der international der Sonne gewidmet wird, starten wir hiermit eine Spendenaktion.

Zur Erinnerung: Als Projekt der gemeinnützigen Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGIP) lebt die SonnenAllianz ausschließlich von privaten Spenden. Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht uns, die Inhalte der SonnenAllianz-Website stets um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Themen Sonne, Licht und Vitamin D zu erweitern und mit nützlichen Tools und Medien auszustatten. Mit Ihrer Teilnahme an dieser Spendenaktion helfen Sie uns dabei, die Spendenziele für die Spendenperiode 2019 zu erreichen und dadurch unsere diesjährigen Projektziele umsetzen zu können. Sie können uns ganz einfach über betterplace unterstützen!

Wir bedanken uns vorab schon herzlich für Ihre Unterstützung – auch in Form des Teilens dieses Beitrags mit Freunden und Bekannten!

 

Ihr SonnenAllianz Team

 

Beitragsbild: www.unsplash.com