Down-Syndrom: Erhöhtes Risiko für Vitamin D-Mangel bei Kindern und Jugendlichen mit Trisomie 21

Down-Syndrom: Erhöhtes Risiko für Vitamin D-Mangel bei Kindern und Jugendlichen mit Trisomie 21

Weltweit haben circa 5 Millionen Menschen das Down-Syndrom. Bei ihnen ist das Chromosom Nr. 21 dreifach vorhanden (daher auch häufig „Trisomie 21“ genannt), wodurch die körperliche und geistige Entwicklung beeinflusst wird. Menschen mit Down-Syndrom haben häufiger angeborene Erkrankungen oder Funktionsstörungen wie beispielsweise Herzfehler, Darmfehlbildungen, Seh- und Hörstörungen (1). Verschiedene Studien, deren Ergebnisse wir Ihnen im Folgenden zusammenfassen, zeigen, dass auch auf den Vitamin D-Spiegel beim Down-Syndrom besonders geachtet werden sollte.

Die italienischen Wissenschaftler Stagi et al. der Florentinischen Anna Meyer Kinder-Uniklinik und der Universität Florenz untersuchten im Jahr 2015 den Vitamin D-Status von 31 Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom und verglichen diesen mit Kontrollpersonen gleichen Alters und Geschlechts (2). Die Studienteilnehmer waren alle in der Region Toskana in Italien wohnhaft (44. nördlicher Breitengrad).

Neben dem Ergebnis, dass sich selbst ein Großteil (89%) der Kontrollpersonen im Mangelbereich befand, zeigte die Studie, dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit Trisomie 21 im Vergleich signifikant niedrigere Vitamin D-Spiegel aufwiesen: 

32,2% hatten einen extremen Vitamin D-Mangel (<10 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 20,2%), 45,2% einen Mangel (11-20 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 35,4%), 16,1% ein Defizit (21-30 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 33,3%) und nur 6,5% befanden sich im von den Autoren definierten Normalbereich (>30ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 11,1%). [Anmerkung: Um von allen gesundheitlichen Vorteilen des Vitamin D profitieren zu können, empfehlen wir einen Vitamin D-Spiegel oberhalb von 40 ng/ml. Hier erfahren Sie, warum >>]

Auch die Parathormonspiegel der mangelversorgten Kinder und Jugendlichen mit Down-Syndrom waren im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant höher. 

Innerhalb der Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom gab es desweiteren statistisch signifikante Unterschiede zwischen den normal- und übergewichtigen Teilnehmern, sowie zwischen den Teilnehmern mit und ohne Autoimmunerkrankungen. So hatten die Teilnehmer mit Down-Syndrom eher einen Vitamin D-Mangel, wenn sie übergewichtig und/oder autoimmunerkrankt waren.

Zudem testeten Stagi et al., ob eine tägliche Supplementierung von oftmals für Kinder empfohlenen 400 I.E. Vitamin D bei den getesteten Kindern zu angemessenen Vitamin D-Spiegeln führt. Zwar waren die Vitamin D-Spiegel bei allen Probanden nach einem Jahr täglicher Supplementierung mit 400 I.E. signifikant angestiegen, doch die Spiegel der Kinder mit Trisomie 21 waren auch hier signifikant weniger angestiegen als bei den Kindern in der Kontrollgruppe, insbesondere wenn Übergewicht und/oder Autoimmunerkrankungen vorhanden waren. Hier können Sie nachlesen, welche Vitamin D-Dosen wir für Kinder und Jugendliche empfehlen >>

Die Studienautoren schlussfolgerten, dass Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom nicht nur ein größeres Risiko für einen Vitamin D-Mangel aufweisen, sondern auch eine höhere Supplementierungsdosis benötigen als ihre Altersgenossen ohne das Syndrom. Besonders betroffen sind die Kinder mit Down-Syndrom, bei denen auch Übergewicht oder eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert sind.

Zwei weitere Studien (3, 4) aus dem Jahr 2018 bestätigen den von Stagi et al. ermittelten stärker ausgeprägten Vitamin D-Mangel bei Kindern mit Trisomie 21:

Die Wissenschaftler Bokhari et al. (2018) untersuchten die Prävalenz (= Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit) von Autoimmunerkrankungen und Vitamin-D-Mangel bei 429 Kindern (< 18 Jahre aus Saudi-Arabien) mit Down-Syndrom (3). In dieser Gruppe Kinder wiesen 65,5% einen Vitamin D-Mangel auf. 

Allerdings ist zu betonen, dass Bokhari und seine Kollegen in ihrer Studie einen Mangel als <20 ng/ml definierten und Werte oberhalb von 20 ng/ml als “normal” ansahen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen allerdings, dass erst Vitamin D-Spiegel von mindestens 30 ng/ml – optimalerweise sogar ab 40 ng/ml aufwärts – als ausreichend anzusehen sind. Aus diesem Grund ist anzunehmen, dass die Rate der Kinder mit Down-Syndrom und Vitamin D-Mangel in der Studie von Bokhari et al. bei entsprechender Mangel-Definition von < 30 ng/ml noch weitaus höher ausgefallen wäre.

In der Studie der Wissenschaftlern El-Hawary et al. (4) wurde der Vitamin D-Status bei 30 Kindern mit Down-Syndrom und bei 20 Kindern ohne Down-Syndrom (Kontrollgruppe) ermittelt. Die Kinder waren zwischen 2 und 6 Jahre alt. Auch in dieser Studie hatten die Kinder mit Down-Syndrom signifikant niedrigere Vitamin D-Spiegel als ihre Altersgenossen aus der Kontrollgruppe: 6,7% hatten einen extremen Mangel (<10 ng/ml) und 53,3% einen Mangel (hier definiert als 10-32 ng/ml). Vierzig Prozent der Kinder mit Down-Syndrom wies einen Spiegel oberhalb von 32 ng/ml auf. In der Kontrollgruppe befanden sich 20% im Mangelbereich und 80% hatten Werte im Normalbereich.

Auffallend ist, dass die Werte in den verschiedenen Studien stark auseinander gehen. Faktoren, die diese Unterschiede erklären könnten, sind zum einen geographische Unterschiede (Italien, Ägypten, Saudi-Arabien) mit dementsprechend unterschiedlicher Distanz zum Äquator (je näher am Äquator desto höher die Sonnenintensität), sowie kulturelle Unterschiede (z.B. Verschleierung).

Allen Studien ist jedoch gemein, dass signifikante Unterschiede im Vitamin D-Status zwischen den Kindern bzw. Jugendlichen mit und ohne Down-Syndrom ermittelt wurden: Kinder mit Down-Syndrom wiesen signifikant häufiger einen Vitamin D-Mangel auf als Kinder ohne Down-Syndrom.

Menschen mit Down-Syndrom haben häufig typische Begleiterkrankungen und Symptome, die wiederum mit einem Vitamin D-Mangel in Zusammenhang gebracht werden können. So erkranken Kinder mit Down-Syndrom z.B. häufiger an Infektionen, besonders der Atemwege, Autoimmunerkrankungen (z.B. Typ-1-Diabetes), Zöliakie, Depressionen und Autismus (5). Zudem ist beim Down-Syndrom das Risiko für Leukämie (Blutkrebs) und Demenz im Alter erhöht (5). Studien zeigen, dass ein angemessener Vitamin D-Spiegel in der Allgemeinbevölkerung das Risiko für die Entstehung der genannten Erkrankungen senken kann. Somit ist auch bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom durch eine Korrektur des Vitamin D-Spiegels von positiven Effekten auf das Eintreten bzw. Ausmaß für typische Begleiterkrankungen auszugehen. Über die folgenden Verlinkungen erfahren Sie mehr über die Studien zum Zusammenhang zwischen Vitamin D & dem Immunsystem, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Lebensmittelunverträglichkeiten, Depressionen, Autismus, Krebs und Demenz.

Fazit:

Auch wenn es bisher nur wenige Studien zum Thema Down-Syndrom und Vitamin D-Mangel gibt, zeigen die vorhandenen Studien eindeutig, dass Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom im Vergleich zu Gleichaltrigen ohne Down-Syndrom ein größeres Risiko für einen Vitamin D-Mangel aufweisen. Aufgrund der zahlreichen gesundheitsförderlichen Effekte, die mit einem adäquaten Vitamin D-Spiegel einhergehen, sollte der Vitamin D-Status bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom regelmäßig bestimmt werden und ein angemessener Vitamin D-Spiegel durch Supplementierung angestrebt werden. Es ist aufgrund allgemeiner Studienergebnisse davon auszugehen, dass ein angemessener Vitamin D-Spiegel sich bei Menschen mit Down-Syndrom auch positiv auf (die Entstehung von) typischen Begleiterkrankungen auswirkt.

Down-Syndrom

Erhöhtes Risiko für Vitamin D-Mangel bei Kindern und Jugendlichen mit Trisomie 21

Weltweit haben circa 5 Millionen Menschen das Down-Syndrom. Bei ihnen ist das Chromosom Nr. 21 dreifach vorhanden (daher auch häufig „Trisomie 21“ genannt), wodurch die körperliche und geistige Entwicklung beeinflusst wird. Menschen mit Down-Syndrom haben häufiger angeborene Erkrankungen oder Funktionsstörungen wie beispielsweise Herzfehler, Darmfehlbildungen, Seh- und Hörstörungen (1). Verschiedene Studien, deren Ergebnisse wir Ihnen im Folgenden zusammenfassen, zeigen, dass auch auf den Vitamin D-Spiegel beim Down-Syndrom besonders geachtet werden sollte.

Die italienischen Wissenschaftler Stagi et al. der Florentinischen Anna Meyer Kinder-Uniklinik und der Universität Florenz untersuchten im Jahr 2015 den Vitamin D-Status von 31 Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom und verglichen diesen mit Kontrollpersonen gleichen Alters und Geschlechts (2). Die Studienteilnehmer waren alle in der Region Toskana in Italien wohnhaft (44. nördlicher Breitengrad).

Neben dem Ergebnis, dass sich selbst ein Großteil (89%) der Kontrollpersonen im Mangelbereich befand, zeigte die Studie, dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit Trisomie 21 im Vergleich signifikant niedrigere Vitamin D-Spiegel aufwiesen: 

32,2% hatten einen extremen Vitamin D-Mangel (<10 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 20,2%), 45,2% einen Mangel (11-20 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 35,4%), 16,1% ein Defizit (21-30 ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 33,3%) und nur 6,5% befanden sich im von den Autoren definierten Normalbereich (>30ng/ml; vgl. Kontrollgruppe: 11,1%). [Anmerkung: Um von allen gesundheitlichen Vorteilen des Vitamin D profitieren zu können, empfehlen wir einen Vitamin D-Spiegel oberhalb von 40 ng/ml. Hier erfahren Sie, warum >>]

Auch die Parathormonspiegel der mangelversorgten Kinder und Jugendlichen mit Down-Syndrom waren im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant höher. 

Innerhalb der Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom gab es desweiteren statistisch signifikante Unterschiede zwischen den normal- und übergewichtigen Teilnehmern, sowie zwischen den Teilnehmern mit und ohne Autoimmunerkrankungen. So hatten die Teilnehmer mit Down-Syndrom eher einen Vitamin D-Mangel, wenn sie übergewichtig und/oder autoimmunerkrankt waren.

Zudem testeten Stagi et al., ob eine tägliche Supplementierung von oftmals für Kinder empfohlenen 400 I.E. Vitamin D bei den getesteten Kindern zu angemessenen Vitamin D-Spiegeln führt. Zwar waren die Vitamin D-Spiegel bei allen Probanden nach einem Jahr täglicher Supplementierung mit 400 I.E. signifikant angestiegen, doch die Spiegel der Kinder mit Trisomie 21 waren auch hier signifikant weniger angestiegen als bei den Kindern in der Kontrollgruppe, insbesondere wenn Übergewicht und/oder Autoimmunerkrankungen vorhanden waren. Hier können Sie nachlesen, welche Vitamin D-Dosen wir für Kinder und Jugendliche empfehlen >>

Die Studienautoren schlussfolgerten, dass Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom nicht nur ein größeres Risiko für einen Vitamin D-Mangel aufweisen, sondern auch eine höhere Supplementierungsdosis benötigen als ihre Altersgenossen ohne das Syndrom. Besonders betroffen sind die Kinder mit Down-Syndrom, bei denen auch Übergewicht oder eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert sind.

Zwei weitere Studien (3, 4) aus dem Jahr 2018 bestätigen den von Stagi et al. ermittelten stärker ausgeprägten Vitamin D-Mangel bei Kindern mit Trisomie 21:

Die Wissenschaftler Bokhari et al. (2018) untersuchten die Prävalenz (= Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit) von Autoimmunerkrankungen und Vitamin-D-Mangel bei 429 Kindern (< 18 Jahre aus Saudi-Arabien) mit Down-Syndrom (3). In dieser Gruppe Kinder wiesen 65,5% einen Vitamin D-Mangel auf. 

Allerdings ist zu betonen, dass Bokhari und seine Kollegen in ihrer Studie einen Mangel als <20 ng/ml definierten und Werte oberhalb von 20 ng/ml als “normal” ansahen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen allerdings, dass erst Vitamin D-Spiegel von mindestens 30 ng/ml – optimalerweise sogar ab 40 ng/ml aufwärts – als ausreichend anzusehen sind. Aus diesem Grund ist anzunehmen, dass die Rate der Kinder mit Down-Syndrom und Vitamin D-Mangel in der Studie von Bokhari et al. bei entsprechender Mangel-Definition von < 30 ng/ml noch weitaus höher ausgefallen wäre.

In der Studie der Wissenschaftlern El-Hawary et al. (4) wurde der Vitamin D-Status bei 30 Kindern mit Down-Syndrom und bei 20 Kindern ohne Down-Syndrom (Kontrollgruppe) ermittelt. Die Kinder waren zwischen 2 und 6 Jahre alt. Auch in dieser Studie hatten die Kinder mit Down-Syndrom signifikant niedrigere Vitamin D-Spiegel als ihre Altersgenossen aus der Kontrollgruppe: 6,7% hatten einen extremen Mangel (<10 ng/ml) und 53,3% einen Mangel (hier definiert als 10-32 ng/ml). Vierzig Prozent der Kinder mit Down-Syndrom wies einen Spiegel oberhalb von 32 ng/ml auf. In der Kontrollgruppe befanden sich 20% im Mangelbereich und 80% hatten Werte im Normalbereich.

Auffallend ist, dass die Werte in den verschiedenen Studien stark auseinander gehen. Faktoren, die diese Unterschiede erklären könnten, sind zum einen geographische Unterschiede (Italien, Ägypten, Saudi-Arabien) mit dementsprechend unterschiedlicher Distanz zum Äquator (je näher am Äquator desto höher die Sonnenintensität), sowie kulturelle Unterschiede (z.B. Verschleierung).

Allen Studien ist jedoch gemein, dass signifikante Unterschiede im Vitamin D-Status zwischen den Kindern bzw. Jugendlichen mit und ohne Down-Syndrom ermittelt wurden: Kinder mit Down-Syndrom wiesen signifikant häufiger einen Vitamin D-Mangel auf als Kinder ohne Down-Syndrom.

Menschen mit Down-Syndrom haben häufig typische Begleiterkrankungen und Symptome, die wiederum mit einem Vitamin D-Mangel in Zusammenhang gebracht werden können. So erkranken Kinder mit Down-Syndrom z.B. häufiger an Infektionen, besonders der Atemwege, Autoimmunerkrankungen (z.B. Typ-1-Diabetes), Zöliakie, Depressionen und Autismus (5). Zudem ist beim Down-Syndrom das Risiko für Leukämie (Blutkrebs) und Demenz im Alter erhöht (5). Studien zeigen, dass ein angemessener Vitamin D-Spiegel in der Allgemeinbevölkerung das Risiko für die Entstehung der genannten Erkrankungen senken kann. Somit ist auch bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom durch eine Korrektur des Vitamin D-Spiegels von positiven Effekten auf das Eintreten bzw. Ausmaß für typische Begleiterkrankungen auszugehen. Über die folgenden Verlinkungen erfahren Sie mehr über die Studien zum Zusammenhang zwischen Vitamin D & dem Immunsystem, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Lebensmittelunverträglichkeiten, Depressionen, Autismus, Krebs und Demenz.

Fazit:

Auch wenn es bisher nur wenige Studien zum Thema Down-Syndrom und Vitamin D-Mangel gibt, zeigen die vorhandenen Studien eindeutig, dass Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom im Vergleich zu Gleichaltrigen ohne Down-Syndrom ein größeres Risiko für einen Vitamin D-Mangel aufweisen. Aufgrund der zahlreichen gesundheitsförderlichen Effekte, die mit einem adäquaten Vitamin D-Spiegel einhergehen, sollte der Vitamin D-Status bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom regelmäßig bestimmt werden und ein angemessener Vitamin D-Spiegel durch Supplementierung angestrebt werden. Es ist aufgrund allgemeiner Studienergebnisse davon auszugehen, dass ein angemessener Vitamin D-Spiegel sich bei Menschen mit Down-Syndrom auch positiv auf (die Entstehung von) typischen Begleiterkrankungen auswirkt.


Quellen:

  1. Down-Syndrom – Entwicklung. [Arbeitskreis Down-Syndrom Deutschland e.V.] (13.06.2017). Abgerufen am 02.04.2020, von https://down-syndrom.org/de/selbsthilfe-downsyndrom/down-syndrom-entwicklung/#link
  2. Stagi, S., Lapi, E., Romano, S., Bargiacchi, S., Brambilla, A., Giglio, S., … Martino, M. D. (2015). Determinants of Vitamin D Levels in Children and Adolescents with Down Syndrome. International Journal of Endocrinology2015, 1–11. doi: 10.1155/2015/896758
  3. Bokhari, M., Mujallid, M., Alsulami, S., Milyani, A., Alsulami, M., Malatani, N., … Al-Agha, A. (2018). Autoimmunity and Vitamin D deficiency in children affected with Trisomy 21. Current Pediatric Research22(3), 182–184 .
  4. El-Awady, H., El-Hawary, M., El-Shafie, S., Ragab, T., & Nabile, R. (2018). Assessment of serum level of vitamin D in infants and children with Down syndrome. Middle East Journal of Medical Genetics7(2), 104. doi: 10.4103/mxe.mxe_10_18
  5. Kinder- und Jugendärzte im Netz (2017, 5. Juli). Down-Syndrom (Trisomie 21). Symptome & Krankheitsbild. Abgerufen am 19.05.2020, von https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/down-syndrom-trisomie-21/symptome-krankheitsbild/

Beitragsbilder: von Nathan Anderson auf Unsplash  // von yulia84 auf Pixabay

Kinder und Jugendliche

Kind beim Sonnen

Sonnenmangel und Sonnenmissbrauch von Kindern und Jugendlichen – hier finden Sie hilfreiche Informationen für die rechte Balance.

Kinder, Jugendliche und die Sonne. Bei kaum einem anderen Thema tun sich so viele Widersprüche und Missverständnisse auf, wie hier. Das Sonnenhormon spielt nicht nur bei der Entwicklung von Skelett und Muskeln eine wichtige Rolle, sondern wird auch zunehmend mit der Prävention chronischer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Wenn es aber um Vitamin D-Mangel geht, gehören ausgerechnet Kinder und Jugendliche zu den Problemgruppen. Gleichzeitig ist diese Gruppe besonders von Sonnenmissbrauch betroffen.


Der Artikel in Kürze:

› Sonne ist Voraussetzung für Wachstum, gesunde Knochen und ein stabiles Skelett.

› Sonnenmissbrauch: Häufige Sonnenbrände erhöhen die Gefahr von Hautkrebs.

Angemessene Sonnenbestrahlung hat keine negativen Auswirkungen, auch nicht auf Melanome.

› Enormes Einsparungspotential bei Gesundheitskosten durch prophylaktische Vitamin D-Versorgung möglich.

Vitamin D-Mangel bei Kindern ist Ursache vieler chronischen Erkrankungen.


Sonne unverzichtbar für Kinder und Jugendliche – sorgt für Wachstum und stabile Knochen und Muskeln

Dass Vitamin D entscheidend zum Knochen- und Muskelwachstum beiträgt, ist anhand hunderter von Studien in Fachkreisen unbestritten. Das Sonnenhormon ist Voraussetzung für die Einlagerung von Kalzium in unsere Knochen. Ein Vitamin D-Mangel verhindert aber nicht nur die Kalziumaufnahme in den Blutkreislauf, sondern führt sogar zur Abtragung von Kalzium aus den Knochen, was bei Kindern Wachstumsstörungen und Fehlentwicklung zur Folge haben kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt dazu folgendes:

“Die Kinder- und Jugendärzte sollten die Eltern darauf hinweisen, wie bedeutsam die tägliche intensive Bewegung (mindestens 1 Stunde) ihrer Kinder im Freien ist. Über die Sonnenlichtexposition wird die Vitamin D-Versorgung verbessert und über die Bewegung der Aufbau der Knochenmasse zusätzlich gesteigert. Diese Effekte führen zum Aufbau einer maximalen Knochenmasse (peak-bone-mass) und damit zu einer Prävention der Osteoporose im späteren Alter.”

Die heilende Wirkung von Vitamin D auf die Kinderkrankheit Rachitis, einer Störung des Knochenstoffwechsels, ist beispielhaft dafür, wie unerlässlich eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnen-Hormon gerade bei Kindern ist. Eine prophylaktische Verabreichung von Vitamin-D gilt bei Babys heute als Standard – leider nur bei Babys.


Jugend raus aus der Sonne” – ein fataler Irrtum

Die Haut von Kindern und Jugendlichen bis zum Ende der Pubertät ist empfindlicher gegen Sonneneinstrahlung als die Haut Erwachsener. Ein Übermaß gerade in jungen Jahren erhöht das Hautkrebsrisiko – auch das Risiko einer Melanom-Erkrankung.

Wir wissen inzwischen, dass vor allem die exzesshafte Besonnung zum Melanom führt – nicht aber die regelmäßige und kontrollierte Besonnung!

Eine Überdosierung von Vitamin D durch die Bestrahlung der Sonne gibt es nicht. Tatsächlich ist das Problem ein ganz anderes:
Jugendliche in westlichen Ländern kriegen im Alltag zu wenig Sonne und in den Ferien zu viel, was Sonnenbrände zur Folge hat! Beides ist verderblich.

Deswegen aber junge Menschen zu motivieren die Sonne generell zu meiden wäre mit einem Verzicht an Wasser zu vergleichen, könnte man doch an einer Wasservergiftung sterben.


Die richtige Balance

Die richtige Balance kann unter Umständen die Entstehung des schwarzen Hautkrebses nicht nur „nicht auslösen“ sondern sogar davor schützen.

Eine Studie aus dem Jahre 2013 (Jeannette R. Wong) belegt eine schützende Wirkung vor Melanomen durch Sonnenstrahlung. Erhoben wurde dazu die UV-Exposition bei Kindern und Jugendlichen von 0-19 Jahren im Zeitraum von 1973 – 2009.

Die einzige Gruppe, bei der kein ansteigender Melanom-Trend in diesem Zeitraum zu verzeichnen war, war jene mit der höchsten UV-Exposition!

Damit ist das immer wieder vorgetragene Argument entkräftet: Schuld an der steigenden Melanom-Inzidenz der vergangenen 50 Jahre sei das Freizeitverhalten der Menschen mit längerem und häufigerem Aufenthalt an der Sonne oder im Solarium.

Damit ist allerdings nicht das Argument gegen den Sonnen-Missbrauch vom Tisch. Denn Einigkeit besteht darüber, dass häufige Sonnenbrände durchaus Auslöser vom schwarzen Hautkrebs sein können.


Undifferenzierte “Kassandra-Rufe” produzieren ein Paradox

Tatsächlich zeigen die polemischen Übertreibungen der Sonnenschutz-Kampagnen bei Jugendlichen ohnehin kaum Wirkung. Zumindest die jährliche Anzahl mehrfach schwerer Sonnenbrände wird dadurch so gut wie gar nicht beeinflusst. Das geht aus einer australischen Studie (Livingston, White, Hayman & Dobbinson, 2007) hervor.

Wenn es darüber hinaus richtig ist, was Wissenschaftler der renommierten Harvard Universität herausgefunden haben, dass nämlich die gesundheitlichen Kosten von Sonnenmangel, jene Kosten von Sonnenmissbrauch um das 15-fache übersteigen, wird mit undifferenzierten Warnungen genau das Gegenteil davon bewirkt, was für die Gesundheit bei Jugendlichen förderlich ist.

Denn, es vermehren sich neben den oben erwähnten Feststellungen über den Zusammenhang von Vitamin D und der Knochengesundheit, Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Sonnen-Mangel, Vitamin D-Defiziten und chronischen Erkrankungen. Dafür werden bereits schon im Kinder- und Jugendalter, ja teilweise bereits im Mutterleib die Weichen gestellt werden.


Vitamin D-Mangel als Ursache chronischer Krankheiten

Metabolisches Syndrom

Das “Metabolische Syndrom” ist tatsächlich so gefährlich wie es klingt.  Es wird daher auch als “tödliches Quartett” aus Übergewicht/Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und Insulinresistenz, die zu Diabetes führt, bezeichnet.

In einer Studie mit 403 Kindern und Jugendlichen haben italienische Wissenschaftler (Pacifio et al., 2011) einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem Mangel an Sonnenschein-Vitamin D und dem “metabolischen Syndrom” festgestellt. Im Vergleich zu den Kindern mit normalen Vitamin D-Werten (27 ng/ml oder höher) hatten die Kinder mit niedrigen Werten (<17 ng/ml) ein mehr als doppelt so großes Risiko, an einem “metabolischen Syndrom” zu erkranken.

Atemwegserkrankungen

Atemwegserkrankungen, eingeschränkte Lungenfunktion und Asthma bei Kindern und Jugendlichen sind ebenfalls in zahlreichen Untersuchungen auf einen Mangel an Sonnenschein-Vitamin D zurückgeführt worden. Beispiel: Eine Gruppe von britischen Wissenschaftlern am Imperial College and King`s College in London unter Leitung von Prof. Atul Gupta (2011)  bestätigt diesen Zusammenhang bei der schweren Form von Asthma, die mit Kortison kaum oder gar nicht zu behandeln ist. Je höher die Vitamin D-Werte, desto weniger häufig und weniger schwerwiegend die Anfälle.

Unsere Studie zeigt eindeutig, dass niedrige Vitamin D-Werte zu schlechteren Lungenfunktionen, zunehmendem Medikamenteneinsatz, heftigeren Asthma-Symptomen und eine Zunahme der glatten Atemwegsmuskulatur bei Kindern mit schwerem Asthma führt,” so Prof. Gupta.

Weitere Untersuchungen kommen ebenfalls zu dem Ergebnis, dass durch die Aufrechterhaltung eines entsprechenden Vitamin D-Spiegels im Blut Atemwegsinfektionen, Asthma und allergischen Reaktionen vorgebeugt werden kann (s.u. Esposito & Lelii,  2015 ; Bener, Ehlayel, Bener, & Hamid, 2014). 

Allergien

Kinder und Jugendliche mit einem Mangel am Sonnenscheinhormon zeigen auf viele Reizstoffe wesentlich häufiger allergische Reaktionen als Jugendliche mit normalen Vitamin D-Werten.

Wissenschaftler von verschiedenen Forschungsinstituten in den USA analysierten den Vitamin D-Status in Blutproben von über 3.100 Kindern und 3.400 Jugendlichen, repräsentativ für die gesamten USA (s.u. Melamed et al., 2011). In den Blutproben der Kinder und Jugendlichen wurde die Reaktion auf 17 der am weitesten verbreiteten Allergene (Stoffe, die Allergien auslösen) getestet. Es zeigte sich, dass der Vitamin D-Spiegel im Blut der Kinder und Jugendlichen bei 11 von 17 Allergenen, bei den allergischen Reaktionen eine entscheidende Rolle spielte. So trat bei Kindern mit einem Vitamin D-Wert unter 15 ng/ml (37,5 nmol/l) eine Erdnuss-Allergie 2,4 mal häufiger auf als bei Kindern mit Werten von 30 ng/ml (75 nmol/l) und mehr. Bei Eichenpollen lagen die Werte der Kinder und Jugendlichen mit Vitamin D-Mangel um fast das Fünffache über den Werten der Kinder mit normaler Vitamin D-Versorgung.

Grippe

Dass die Grippe (Influenza) in gehäufter Form als Epidemie immer am Ende des Winters auftritt, hatte Forscher schon früh zu der Vermutung geführt, dass der Grund dafür in dem verbreitet niedrigen Vitamin D-Spiegel zu suchen sei. Für Kinder und Jugendliche bestätigte diese Vermutung eine japanische, klinische Studie von Urashima et al. aus dem Jahr 2010 (s.u).

Zwischen Dezember 2008 und März 2009 nahmen 334 japanische Schulkinder an der placebokontrollierten Doppelblindstudie teil. Täglich nahmen sie entweder 1200 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 oder Placebo ein. Untersucht wurden Spuren der Influenza A in Antigen-Tests und in den Nasenschleimhäuten.

In der Vitamin D Gruppe erkrankten 10.8% der Kinder, in der Placebo-Gruppe dagegen 18.6%, also fast doppelt so viele.

Noch ausgeprägter die Wirkung bei Kindern mit Asthma. Nur 2 der Kinder in der Vitamin D-Gruppe hatten Asthma-Anfälle – gegenüber 12 Kindern in der Placebo-Gruppe.

Krebs

Bei einer Querstudie von Kindern die mit Krebs diagnostiziert wurden, konnte eine signifikant ausgeprägtere Verbreitung von Vitamin D-Mangel festgestellt werden, als bei gesunden Kindern (s.u. Helou et al., M. 2014).

Eine Reihe von Studien sieht sogar einen Zusammenhang von ausgedehntem Aufenthalt an der Sonne während der Kindheit und der Entwicklung verschiedener Krebsarten im Erwachsenenalter. Die unten aufgeführte Studie von Koo & Schwartz (2007) bezieht sich zum Beispiel auf Prostatakrebs.

Anämie

Sonnenmangel führt zu Vitamin D-Mangel, der wiederum die Blutarmut (Anämie) befördert. Das legt eine koreanische Studie (s.u. Lee et al., 2014) nahe, die an 2526 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10-20 Jahren durchgeführt wurde. Bei einer Anämie ist die Anzahl der roten Blutkörperchen, der Anteil der Blutzellen und das Hämoglobin (Blutfarbstoff) zu niedrig. Das Blut kann den Körper nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgen. Abgeschlafftheit, Antriebs- und Lustlosigkeit sind noch die harmloseren Folgen.

Auch Forscher der bekannten Johns Hopkins Universität konnten den Einfluss des Vitamin D-Mangels auf die Entwicklung einer Anämie bei Kindern nachweisen (s.u. Atkinson et al., 2014). Sie untersuchten 10.400 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 18 Jahren und verglichen die Vitamin D- mit den Hämoglobin-Werten. Ergebnis: Je niedriger der Vitamin D-Spiegel im Blut der Kinder desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Anämie-Erkrankung. Kinder mit Vitamin D-Werten unter 30 ng/ml (50 nmol/l) hatten ein um fast 50 Prozent erhöhtes Anämie-Risiko im Vergleich zu ihren Altersgenossen mit höheren Vitamin D-Werten.

Jedes zusätzliche Nanogramm (ng/ml) an Vitamin D senkte das Erkrankungsrisiko um volle drei Prozent.

Autoimmun-Erkrankung

75 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit der Autoimmunkrankheit Diabetes Typ I, leiden unter einem Mangel an Vitamin D. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 128 Jugendlichen am Joslin Diabetes Center der Harvard Universität in Boston, USA (B.M. Svoren et al., 2009). Darüber hinaus warnen die Forscher davor, dass der ohnehin durch die Krankheit belastete Knochenstoffwechsel bei anhaltendem Vitamin D-Defizit zu Knochenbrüchen und Osteoporose führen könnte.

Multiple Sklerose (MS)

Kinder, die sich häufiger an der Sonne aufhalten, erkranken später deutlich seltener an der tückischen Autoimmun-Erkrankung Multiple Sklerose (MS), so eine Studie an der University of Southern California, Los Angeles (USCLA). Die Forscher um Prof. Thomas M. Mack (2007) untersuchten 79 eineiige Zwillingspaare, von denen jeweils nur ein Geschwisterteil unter MS litt. Auf diese Weise konnten genetische Gründe für die unterschiedliche Anfälligkeit für MS ausgeschlossen werden.

Bei der Intensiv-Befragung der Zwillinge stellte sich heraus, dass diejenigen, die später an MS litten, als Kinder deutlich weniger oft im Freien und an der Sonne waren also ihre Zwillingsgeschwister. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein häufiger Aufenthalt im Freien das Risiko für MS je nach Art der Beschäftigung um 25 bis 57 Prozent verringerte. Für das Sonnenbaden errechneten die Wissenschaftler ein fast 50 Prozent niedrigeres Risiko.


Studien (Beispiele):

A. C. Geller, D.R. Brooks, G.A. Colditz, H.K. Koh, A. Lindsay Frazier, Sun Protection Practices Among Offspring of Women With Personal or Family History of Skin Cancer, Pediatrics, April 2006; 117(4)

D.E. Godar, S.J. Pope, W.B. Grant WB, M.F. Holick, Solar UV doses of young Americans and vitamin D3 production, Environ Health Perspect, 2012 Jan;120(1):139-43

Godar DE, Urbach F, Gasparro FP, van der Leun JC. UV Doses of Young Adults. Photochemistry and Photobiology, 2003, 77(4): 453-457.

H. De Vries et al., Skin cancer prevention behaviours during summer holidays in 14 and 18-year-old Belgian adolescents, Eur J Cancer Prev. 2006 Oct;15(5):431-8.

Jeannette R. Wong, Incidence of Childhood and Adolescent Melanoma in the United States: 1973-2009, Pediatrics 2013;131, 846-854

L Pacifico et al., Low 25(OH)D3 levels are associated with total adiposity, metabolic syndrome, and hypertension in Caucasian children and adolescents, European Journal of Endocrinology, 2011, 165/603-611

Atul Gupta et al., Relationship Between Serum Vitamin D, Disease Severity and Airway Remodeling in Children with Asthma, Journal of Respiratory and Critical Care Medicine,  184, 12 (2011), 1342-1349

M. Urashima et al, Randomized trial of vitamin D supplementation to prevent seasonal influenza A in schoolchildren, Am J Clin Nutr, 2010, 91 (5), 1255-1260

M.L. Melamed et al., Vitamin D levels and food and environmental allergies in the United States: Results from the National Health and Nutrition Examination Survey 2005-2006, Journal of Allergy and Clinical Immunology, 2011, 127 (5), 1195–1202

B.M. Svoren et al., Significant vitamin D deficiency in youth with type 1 diabetes mellitus, Journal of Pediatrics, Jan 2009;154(1):132-4

Thomas M. Mack et al., Childhood sun exposure influences risk of multiple sclerosis in monozygotic twins, Neurology,2007, 69 (4), 381-388

John, E. M., Koo, J., & Schwartz, G. G. (2007). Sun Exposure and Prostate Cancer Risk: Evidence for a Protective Effect of Early-Life Exposure. Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention, 16(6), 1283-1286. doi:10.1158/1055-9965.epi-06-1053

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Übersichtsartikel:
S.A. Oliveria et al., Sun exposure and risk of melanoma, Archives of Disease in Childhood, 2006; 91:2, 131-138


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