Alte Menschen

Keine Altersgruppe leidet so drastischen unter Vitamin D-Mangel wie die Älteren jenseits der 60. Weniger Aufenthalt an der Sonne, geringe Solarien-Nutzung, geringere Fähigkeit der Haut zur Vitamin D-Synthese – die Folgen sind gravierend.


Der Artikel in Kürze:

› Heiterkeit und Despression

› Leistungsfähigkeit im Alter

› Deutliche Verzögerung von Alterscheinungen 

› Bessere kognitive Fähigkeiten

› Demenz, Alzheimer und Schlaganfall verhindern

› weniger Stürze und Brüche 

› Senkung von Gesundheitsrisiken

 


Heiterkeit und Depression

heiter im Alter

Alters-Depression ist eine verbreitete Krankheit. Gut zu wissen, dass sich die Sonne gleich doppelt auf`s Gemüt auswirkt – einmal über das sichtbare Licht und außerdem über das Sonnenschein-Vitamin D. Die antidepressive Wirkung des Vitamin D entsteht durch die Steuerung und Regulierung der Botenstoffe, die im Gehirn das “Glücksgefühl” durch die Mobilisierung der “Glückshormone” (z.B. Serotonin und Dopamin), mobilisieren.

Eine holländische Studie (Hoogendijk et al., 2008) zieht die Verbindung zwischen dem Vitamin D-Spiegel und der Depression. Bei den Studienteilnehmern mit Depression war der Vitamin D-Wert um 14% niedriger als bei den Teilnehmern ohne Depression.

Depression kann die Folge von Vitamin D-Mangel oder von Ursachen sein, die auch dem Vitamin D-Mangel zugrunde liegen, wie zu wenig Sonnenschein, Kleidung oder Nahrung mit zu wenig Vitamin D. Außerdem kommt es durch Vitamin D-Mangel zu einer Überfunktion der Nebenschilddrüse, die häufig bei Depressionen ein Rolle spielt.
So die Zusammenfassung der Autoren vom VU University Medical Center der Vrije Universiteit Amsterdam.
In der Studie wurden 1.282 Amsterdamer zwischen 65 und 95 Jahren untersucht, von denen 195 unter Depressionen litten.

Eine weiter Studie (Lee et al., 2008) mit mehr als 3.300 Männern mittleren und höheren Alters belegt, dass nicht nur der Winter-Blues, sondern durchaus ernsthafte Depressionen durch eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin verhindert werden könnten. Bisher waren überwiegend Frauen im Blickpunkt der Forschung zur Altersdepression.

16 Forscher aus unterschiedlichen Universitäten und Instituten in West- und Ost-Europa hatten sich für diese Studie im Rahmen der European Male Ageing Study zusammengetan. Es zeigte sich, dass durchgängig die Vitamin D-Werte bei Männern mit einer Depression niedriger lagen als bei psychisch Gesunden. Dieser Unterschied lies sich auch nicht durch die unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensstile oder mit dem allgemeinen Gesundheitszustand der Betroffenen erklären.

Insgesamt lag das Risiko, an einer Depression zu erkranken, bei den Männern mit den niedrigsten Werten um 70 Prozent höher als bei den Männern in der Gruppe mit dem höchsten Vitamin D-Spiegel im Blut.


Kraftwerk Sonne – leistungsfähiger durch Vitamin D

Kraftwerk Sonne

Körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen wird durch ausreichende Versorgung mit dem “Sonnenschein-Vitamin” D positiv beeinflusst.

Eine amerikanisch-italienische Forschergruppe (Houston, et al., 2007) untersuchte im Rahmen des InCHIANTI-Forschungsprojekts knapp 1.000 repräsentativ ausgewählte Männer und Frauen über 65 Jahren. Physische Leistungsfähigkeit wurde nach verschiedenen Leistungsmerkmalen getestet. Gleichzeitig wurde der Vitamin D3-Spiegel im Blut gemessen.

Ergebnis: Die Gruppe der Testpersonen mit einem Vitamin D-Mangel (< 25 nmol/l = 10 ng/ml) zeigten deutlich schwächere Leistungen im Test als die Personen mit einem ausreichenden Serum-Spiegel (75 nmol/l = 30 ng/ml). Selbst die “mittlere” Gruppe mit einem relativ niedrigen Vitamin D-Spiegel im Blut (< 50 nmol/l = 20 ng/ml) war der Vitamin D-armen Gruppe in vielen Übungen überlegen. Bei Männern scheint dieser Zusammenhang noch deutlicher zu sein als bei den Frauen.

Ähnlich sind die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie, an der sich Wissenschaftler mehrerer Universitäten unter Leitung der Altersforscherin Prof. Denise K. Houston im Jahr 2011 beteiligten. Im Rahmen einer großangelegten Langzeituntersuchung zum Altern wurde die physische Leistungsfähigkeit der Teilnehmer und ihr Vitamin D-Spiegel gemessen. Bei den Tests kam es darauf an, wie schnell und korrekt eine Reihe von kurzen körperlichen Übungen ausgeführt und wie leicht etwa eine Strecke von 400 Metern im Gehen bewältigt wurde. Die Hälfte etwa der Teilnehmer hatten einen deutlichen Vitamin D-Mangel (< 20 ng/ml) zu Beginn der Untersuchung.

Die Teilnehmer mit einem Vitamin D-Defizit schnitten bereits bei der Anfangsuntersuchung der Leistungsfähigkeit deutlich schlechter ab, als die ausreichend versorgten Probanden.

Nach sechs und dann nach 12 Monaten zeigten die Teilnehmer, die zu Beginn der Untersuchungen an einem Vitamin D-Mangel gelitten hatten, anschließend aber normale Werte aufwiesen, also ihren Mangel ausgeglichen hatten, eine um 50 Prozent verbesserte Leistungsfähigkeit im Vergleich zu denen, deren Vitamin D-Werte unverändert geblieben waren.

Fit im Alter

Über einen längeren Zeitraum untersuchten niederländische Forscher an der Universität von Amsterdam, wie sich altersbedingten Behinderungen bei älteren Teilnehmern mit und ohne ein Vitamin D-Defizit veränderten. Es stellte sich heraus, dass die physische Leistungsfähigkeit bei den Probanden mit einem Vitamin D-Mangel über einen Zeitraum von drei bzw. sechs Jahren fast doppelt so schnell abnahm wie bei der ausreichend mit dem Sonnenschein-Vitamin versorgten Gruppe. Die Leiterin des Forscherteams, Prof. Evelien Sohl, fasst das Ergebnis im Jahr 2013 zusammen:

„Offensichtlich kann ein Vitamin D-Mangel bei älteren Menschen den Abbau der Fähigkeiten beschleunigen, das tägliche Leben selbstständig zu bewältigen.


Deutliche Verzögerung von physischen Alterserscheinungen

Noch deutlicher ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der holländischen Bevölkerung in den höheren Altersgruppen: Das Sonnenschein-Vitamin macht fit, leistungsfähiger und verzögert darüber hinaus auch den Alterungsprozess.

Die Forscher vom Medizinischen Zentrum der Universität von Amsterdam untersuchten über einen Zeitraum von drei Jahren eine Gruppe von 1.234 Männer und Frauen ab 65 Jahren auf ihre körperliche Fitness und die Geschwindigkeit, mit der diese Fitness mit zunehmendem Alter abnahm (Lips et al., 2007).

Die Teilnehmer mit einem Vitamin D-Spiegel im Blut (Serum 25-(OH)D) von mehr als 30 ng/ml zeigten bei verschiedenen Gleichgewichts- und Leistungstests eine wesentlich bessere Fitness. Außerdem nahm ihre Leistungsfähigkeit über die drei Jahre weniger deutlich ab als bei den Probanden mit niedrigerem Vitamin D3-Gehalt im Blut.

Auch amerikanische Forscher kamen 3 Jahre später zu einem ähnlichen Schluss. Aufgrund der vorbeugenden Wirkung bei vielen chronisch-degenerativen Krankheiten wird durch das Sonnenschein-Vitamin D der Alterungsprozess verlangsamt. Das jedenfalls ist das Fazit einer Übersichts-Studie. Deren Autor, Dr. Daniel P. Hayes vom The Brooklyn Hospital Center, New York (2010), listet akribisch alle neueren wissenschaftlichen Entdeckungen über die Wirkungsweise von Vitamin D und Vitamin D-Mangel auf die zahlreichen Vorgänge im menschlichen Körper, welche die Art und das Tempo des Alterns (mit-)bestimmen.

Sein abschließendes Urteil: ”Die in dieser Studie präsentierten Beweise machen sehr deutlich, dass die präventiven und heilenden Wirkungen des Vitamin D eine positive Hauptrolle beim Altern der Menschen spielen“.


Bessere kognitive Fähigkeiten

In vergleichbaren Studien schneiden ältere Menschen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung bei verschiedenen Intelligenz- und Reaktionstests etwa doppelt so gut ab wie Ältere mit einem Vitamin D-Defizit.

Forscher aus Frankreich und der Schweiz bestätigen in einer Reihe von Tests diesen Sachverhalt: In allen bis auf einen Test schnitten die Teilnehmer mit einem Vitamin D-Spiegel über 10 ng/ml deutlich besser ab als die Gruppe mit einem Serum-Spiegel unter 10 ng/ml. Vergleichsweise häufig waren geistige Behinderungen in der Gruppe mit Vitamin D-Mangel.

Der optimale Vitamin D-Spiegel auch bei älteren Menschen liegt nach Auffassung der Autoren bei über 30 ng/ml (75 nmol/l).

Über einen Zeitraum von sechs Jahren beobachteten Wissenschaftler an der Universität von Exeter, UK, unter Leitung von Prof.  David J. Llewellyn 2010 die Daten von 858 italienischen Teilnehmern über 65 Jahren und verfolgten die Entwicklung der Vitamin D-Serumwerte und der geistigen Leistungsfähigkeit, gemessen an international üblichen Testverfahren (Mini-Mental State Examination, MMSE).

Es zeigte sich, dass die Menschen mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel (< 25 nmol/l = 10 ng/ml) Jahr für Jahr um etwa 30 Prozent schneller alterten als die Probanden mit normalen Werten (> 75 nmol/l = 25 ng/ml).

Unsere Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für Vorbeugung und Behandlung von Altersdemenz“, so die Autoren.

Eine ähnlich angelegte Studie des gleichen Studienleiters mit 3.325 älteren, repräsentativ ausgewählten US-Bürgern, die nicht in Pflegeheimen leben, kommt zu ähnlichen Ergebnissen: In der Gruppe der Probanden mit den niedrigsten Vitamin D-Werten fanden sich die vierfache Anzahl von „geistig Behinderten“ (cognitive impairment).

Eine gründliche Zusammenfassung des Wissensstands beim Thema „Gehirn im Alter“, psychiatrische Alterskrankheiten und Vitamin D ist die Übersichtsstudie von Darryl W. Eyles und anderen (2013), die zu dem Schluss kommt, dass das Sonnenhormon nun, nach jahrelanger Forschung, „aus dem Schatten getreten“ ist. Die Entwicklung, die Funktion und der Abbau des menschlichen Gehirns sei nach den vorliegenden Ergebnissen vom Sonnenhormon wesentlich beeinflusst, wenn es auch nach wie vor noch an klinischen Studien für den endgültigen Nachweis mangele.


Mit dem Sonnenschein-Vitamin gegen die Demenz, Alzheimer und Schlaganfall

Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise und Studien darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen zu wenig Sonne und einem Vitamin D-Mangel einerseits und Alterserkrankungen wie Demenz, Alzheimer und Schlaganfälle geben könnte.

Ein Beispiel aus den USA an der Tufts und der Boston University (Tucker et al., 2010), untersuchten in den Jahren 2003 bis 2007 insgesamt 318 Frauen und Männer mit einem Durchschnittsalter von 73 Jahren auf ihren Vitamin D-Status (25(OH)D) und auf Anzeichen neurologischer Erkrankungen wie Demenz, Alzheimer und Gefäß-Infarkte. 14,5 % der Teilnehmer wiesen einen Vitamin D-Mangel (< 10 ng/ml) und 44 % einen Vitamin D-Insuffizienz  (10–20 ng/ml) auf. Auch nach Berücksichtigung bekannter Risikofaktoren blieb der Unterschied zwischen den Probanden mit Vitamin D-Mangel und denen mit normalem Vitamin D-Spiegel im Blut dramatisch:

  • Das Risiko einer Demenz-Erkrankung lag beim 2,3fachen,
  • das Risiko für Alzheimer beim 2,5fachen und
  • das Schlaganfall-Risiko beim 2,0fachen.

Auch zwei weitere Studien aus dem Jahr 2012 und 2013 belegen ein um 40 % erhöhtes Risiko einer Alzheimer-Erkrankung bei Menschen mit einem Vitamin D-Defizit (Annweiler et al.).


Weniger Stürze, weniger Brüche mit der Sonne und Vitamin D

Weniger Brühe durch Vitamin D

Vitamin D wurde zunächst vorwiegend alsKnochen-Vitamingesehen. In dieser klassischen Rolle fördert Vitamin D die Knochengesundheit bei jüngeren und älteren Erwachsenen, und verhindert Frakturen bei älteren Personen.

Seit einiger Zeit wird jedoch die Rolle von Vitamin D in der Muskelkrafterhaltung und Sturzverminderung betont. Ein solcher Effekt ist von großem klinischem Interesse, weil Vitamin D damit über ein interessantes Wirkungsprinzip verfügt, nämlich die kombinierte Verminderung von Stürzen und Frakturen. Die Basis für diese Überlegungen ist die Erkenntnis, dass auch die Muskulatur und die sie versorgenden Nerven über Vitamin D Rezeptoren verfügen, d. h. wie praktisch alle anderen Zellen im Körper auch das Sonnenhormon für ihre korrekte Funktion benötigen.

Gerade ältere Menschen sind in besonderem Maße, durch den Vitamin D-Mangel verursachtee Kombination aus Knochenschwund und Muskelschwäche und den damit einhergehenden Knochenfrakturen durch Stürze, betroffen:

Jedes Jahr – und mit zunehmender Tendenz – erleiden ein Drittel aller Menschen über 65 Jahren einen Sturz und in 6 % der Fälle führt das zu einem Knochenbruch. Die Rate bei Gleichaltrigen im Pflegeheim beträgt sogar 50% oder mehr. Schwere Verletzungen treten bei 10-15% aller Stürze auf, 5% davon sind Frakturen und 1-2% sind Hüftfrakturen. In einer ständig älter werdenden Gesellschaft wird daher die Verhinderung von Stürzen und Brüchen zu einer immer bedeutenderen Aufgabe.

In einer Meta-Studie der Mayo-Klinik (Murad et al,2011) und anderer US-Forschungszentren wurde der Zusammenhang zwischen der Sturzgefahr vor allem bei älteren Frauen und der Vitamin D-Versorgung belegt.

Bei der Analyse von Daten aus 26 verfügbaren Studien mit insgesamt mehr als 45.000 Teilnehmerinnen zeigte sich bei der Behandlung mit Kalzium und Vitamin D eine deutlich reduzierte Sturzrate um mehr als 14 %. Noch weit höher lag die Rate bei den Teilnehmerinnen, die am Anfang der Studie, also vor der Einnahme von Vitamin D und Kalzium, einen besonders niedrigen Vitamin D-Spiegel aufwiesen.


Senkung des Gesundheitsrisikos einer älter werdenden Bevölkerung

Die Haut älterer Menschen hat es schwerer, die UV-Strahlen der Sonne und des Solariums für die Vitamin D-Synthese in der Haut zu nutzen. Gleichzeitig aber halten sich die Menschen, je älter desto weniger an der Sonne auf. Mehr Sonne aber könnte gerade bei älteren Menschen das Risiko verringern, an Herzerkrankungen oder Diabetes zu erkranken oder an einer Kombination verschiedener Krankheiten, einem sogenannten metabolischen Syndrom.

So auch die Aussage einer Studie (Lu et al., 2009) von der Warwick Medical School, England, in Kooperation mit der Chinese Academy of Sciences, Shanghai. Die Forscher untersuchten mehr als 3.000 Bewohner von Peking und Shanghai im Alter von 50 bis 70 Jahren und fanden bei 94 % von ihnen eine Unterversorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D3.

Knapp die Hälfte der Untersuchten litten unter einem metabolischen Syndrom – je niedriger die Vitamin D-Werte waren, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines metabolischen Syndroms und Diabetes.

Studienleiter Dr. Oscar Franco: “Vitamin D-Mangel ist inzwischen eine weltweite Sorge und das metabolische Syndrom artet zu einer globalen Epidemie aus. Weil die Vitamin D-Synthese in der Haut abnimmt wenn wir älter werden, sollten wir mehr Zeit im Freien verbringen, um die Vitamin D-Werte zu bessern.”


Studien (einige Beispiele):

W.J. Hoogendijk et al., Depression is associated with decreased 25-hydroxyvitamin D and increased parathyroid hormone levels in older adults. Arch Gen Psychiatry, 2008; 65(5), 508-512

David M Lee et al., Lower vitamin D levels are associated with depression among community-dwelling European menJournal of Psychopharmacology,  2011, 25(10), 1320-1328

Denise K. Houston, et al., Association Between Vitamin D Status and Physical Performance: The InCHIANTI Study, The Journals of Gerontology Series A: Biological Sciences and Medical Sciences, 2007, 62(4), 440-446

Denise K. Houston et al., Change in 25-Hydroxyvitamin D and Physical Performance in Older Adults, Journals of Gerontology – A Biol Sci Med Sci, 2011, 66A (4): 430-436

E. Sohl et al., Vitamin D Status Is Associated With Functional Limitations and Functional Decline in Older Individuals, Journal of Clinical Endocrinology and  Metabolism, September 2013, 98(9), E1483-E1490

Paul Lips et al., Vitamin D status predicts physical performance and its decline in older persons, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2007, 92(6), 2058–2065

Daniel P. Hayes, Vitamin D and ageing, Biogerontology, 2010, 11(1), 1-16

D.J. Llewellyn et al., Vitamin D and risk of cognitive decline in elderly persons, Archive of  Internal Medicine, 170(13); 2010, 1135-41

David J. Llewellyn et al., Vitamin D and Cognitive Impairment in the Elderly U.S. Population, Journal of Gerontology – A Biol Sci Med Sci, 2011, 66A (1): 59-65

Darryl W. Eyles et al., Vitamin D, effects on brain development, adult brain function and the links between low levels of vitamin D and neuropsychiatric disease, Frontiers in Neuroendocrinology, January 2013, 34 (1), 47–64

K. L. Tucker et al., 25-Hydroxyvitamin D, dementia, and cerebrovascular pathology in elders receiving home services, Neurology, 2010, 74 (1); 18-26

C. Annweiler et al., Low serum vitamin D concentrations in Alzheimer’s disease: a systematic review and meta-analysis, Journal of Alzheimers Disease, 2013, 33(3), 659-74.

C. Annweiler et al., Higher vitamin D dietary intake is associated with lower risk of alzheimer’s disease: a 7-year follow-up, Journals of Gerontology –  A Biol Sci Med Sci. 2012, 67(11), 1205-11

M. H. Murad et al., The Effect of Vitamin D on Falls: A Systematic Review and Meta-Analysis, The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2011,  96/10,  2997-3006

L. Lu et al., Plasma 25-hydroxyvitamin D Concentration and Metabolic Syndrome among Middle-aged and Elderly Chinese. Diabetes Care, 2009, 32(7):1278-83

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