Kann künstliche UV-Bestrahlung durch Sonnenbänke mit der Sonne mithalten? 

Verschiedene internationale Studien belegen, dass die Nutzung von Sonnenbänken durchaus zu einem angemessenen Vitamin D-Status beitragen kann.

Bereits im Jahre 2007 veröffentlichte der international renommierte Vitamin D-Forscher Dr. Michael Holick, Direktor der allgemeinen klinischen Forschungsabteilung; Direktor der Klinik für Knochengesundheitspflege und Direktor des Forschungszentrums für Heliotherapie, Licht und Haut am Boston University Medical Center,  eine Studie (1) im Journal of Bone and Mineral Research, die sich u.a. mit der Verwendung von UV-Quellen in Innenräumen zur Produktion von Vitamin D befasste.

Das Fazit der Studie: Bei einem UV-B-Anteil von ca. 5% kann je nach Intensität und UV-Expositionsdauer eine Dosis von 10.000 bis 25.000 I.E. Vitamin D, ohne Gefahren für die Haut durch diese produziert werden. 

Ähnliche Ergebnisse lieferte auch das Froscherkollektiv um das GrassrootsHealth Research Institute, welches im Jahr 2020 eine Befragung inkl. Vitamin D-Testung unter 3944 Teilnehmern durchführte, die keine Vitamin D-Supplemente einnahmen. Die Teilnehmer, die in den letzten 6 Monaten des Betrachtungszeitraumes 1-3 Mal pro Woche Innenbräuner genutzt hatten, wiesen einen durchschnittlichen Vitamin D-Spiegel von 41 ng/ml auf, während seltene Nutzer (weniger als 1 Mal pro Woche) im Durchschnitt einen Wert von 33 ng/ml und Nicht-Nutzer einen Wert von 29 ng/ml hatten. Mehr als die Hälfte (54%) der regelmäßigen Solarien-Nutzer hatte einen angemessenen Vitamin D-Spiegel von 40 ng/ml oder höher.

Abb. 1: Vitamin D-Spiegel von Solarien-Nutzern (ohne Vitamin D-Supplementierung) nach Nutzungs-Häufigkeit in den letzten 6 Monaten. Bildquelle: GrassrootsHealth Nutrient Research Institute.

Der UV-B-Anteil als entscheidender Faktor

Eine aktuellere Studie der kanadischen Autoren Kimball, Lee und Vieth aus dem Jahr 2017 (3) zeigte ebenfalls, dass durch die Nutzung von Sonnenbänken angemessene Vitamin D-Spiegel erreicht werden können, sofern die Geräte über einen UV-B-Strahlungsanteil verfügen, der annähernd der Sommersonne im Freien entspricht. In dieser Studie wurden Sonnenbänke mit verschiedenen Leuchtmitteln und somit unterschiedlichem UV-B-Anteil berücksichtigt.

Mehr als 75% der insgesamt 85 Studienteilnehmer wiesen zu Beginn der Studie einen Vitamin D-Mangel auf (<30 ng/ml). Die Probanden wurden in 4 Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 (grüne Linie) nutzte Sonnenbänke mit 100 W Niederdruck-Leuchtstoffröhren (4,2 % UV-B-Anteil), in Gruppe 2 (gelbe Linie) waren es 160 W und 2,2 % UV-B-Anteil. Den Teilnehmern in Gruppe 3 (rote Linie) wurden Sonnenbänke mit 700 W Hochdruck-Metallhalogenlampen mit einem UV-B-Anteil von 0,8 % zur Verfügung gestellt. Gruppe 4 (blaue Linie) nutzte keine Sonnenbank und diente somit als Kontrollgruppe.

Gruppe 1 bis 3 nutzte die Sonnenbänke für einen Zeitraum von 12 Wochen (3-mal pro Woche in den ersten 4 Wochen und 2-mal pro Woche für den restlichen Zeitraum). Auch in dieser Studie wurde die (mit der Zeit steigende) Nutzungsdauer individuell dem Hauttyp angepasst, um Sonnenbrände zu vermeiden.

Abbildung 2 veranschaulicht deutlich die Unterschiede im Anstieg des Vitamin D-Levels bei den verschiedenen Studiengruppen. In Gruppe 1 und 2 konnte in den 12 Wochen eine durchschnittliche Erhöhung des Vitamin D-Spiegels um 17 ng/ml erreicht werden. Im Vergleich zum Vitamin-D-Ausgangswert zu Beginn der Studie waren die Anstiege teilweise statistisch signifikant (in Gruppe 1 in Woche 9 (p<0.001) und 12 (p<0.001), in Gruppe 2 in Woche 12 (p = 0.05)). Im Gegensatz dazu gab es keine statistisch signifikanten Verbesserungen des Vitamin D-Spiegels in den Gruppen 3 und 4.

Abb. 2: Vitamin D-Spiegel von Nutzern unterschiedlicher Sonnenbänke (Kimball, Lee & Vieth, 2017; grüne Linie: Nutzer von Sonnenbänken mit 100 W Niederdruck-Leuchtstoffröhren mit 4,2 % UV-B-Anteil; gelbe Linie: Nutzer von Sonnenbänken mit 160 W Niederdruck-Leuchtstoffröhren mit 2,2 % UV-B-Anteil; rote Linie: Nutzer von Sonnenbänken mit 700 W Hochdruck-Metallhalogenlampen mit 0,8 % UV-B-Anteil; blaue Linie: Kontrollgruppe – keine Sonnenbanknutzung). Bildquelle: GrassrootsHealth Nutrient Research Institute.

Fazit: 

Die besprochenen Studiendaten zeigen, dass die Nutzung von Solarien zu einem angemessenen Vitamin D-Status beitragen kann. Die Studienergebnisse von Kimball et al. (2017) machen dabei deutlich, dass der UV-B-Anteil der Geräte entscheidend für die Effektivität der Vitamin D-Produktion ist: Je mehr der UV-B-Strahlungsanteil des verwendeten Gerätes dem der natürlichen Sommersonne (ca. 5 % Anteil) entspricht, desto eher kann durch die künstliche Besonnung ein adäquater Vitamin D-Spiegel (> 40 ng/ml) erreicht werden. Zudem ist – wie auch bei der natürlichen Sonne – eine regelmäßige Nutzung ausschlaggebend, um in den Bereich eines angemessenen Vitamin D-Spiegels zu kommen und diesen aufrecht zu erhalten. 


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Quellen:

  1. Holick, M. F., Chen, T. C., Lu, Z. & Sauter, E. (2007). Vitamin D and Skin Physiology: A D-Lightful Story. Journal of Bone and Mineral Research, 22(S2), V28–V33. https://doi.org/10.1359/jbmr.07s211
  2.  GrassrootsHealth Research Institute (2020). UV Exposure from Sources Other Than the Sun. Abgerufen am 22.03.2021 von https://www.grassrootshealth.net/blog/uv-exposure-sources-sun/
  3. Kimball, S. M., Lee, J. & Vieth, R. (2017). Sunbeds with UVB radiation can produce physiological levels of serum 25-Hydroxyvitamin D in healthy volunteers. Dermato-Endocrinology, 9(1), e1375635. https://doi.org/10.1080/19381980.2017.1375635

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Mit der Kraft der Sonne gegen Krebs

  1. So wirkt die Kraft der Sonne gegen Krebs
  2. Kolorektale Karzinome: Vitamin D schützt vor Darmkrebs

  3. Brustkrebs: 70% weniger Fälle, 94% Risikoreduktion für Metastasen und frühzeitigem Tod durch Vitamin D

  4. Sonnenhormon reduziert schwere Krankheitsverläufe und Metastasen bei Krebserkrankungen
  5. 30.000 Krebstote jährlich könnten durch Vitamin D verhindert + 254 Millionen Euro eingespart werden 


#1 So wirkt die Kraft der Sonne gegen Krebs

Bei bösartigen Tumoren von Brust, Darm, Lunge, Eierstock, Pankreas und Prostatakrebs konnte ein sehr weitreichender positiver Einfluss von Vitamin D festgestellt werden (1).

Folgende Wirkungen von Vitamin D macht man sich in der Prävention und der Therapie von Tumorerkrankungen zu Nutze (2):

  • Unterdrückung des Tumorwachstums
  • Abschwächung der Signale zur Metastasierung
  • Programmierter Zelltod der entgleisten Zellen (Apoptose)
  • Differenzierung der Zellen (in Richtung Gutartigkeit)
  • Reduzierung der Gefäßneubildung im Tumor

Durch die prospektive Gabe von 1 100 I.E. Vitamin D über 4 Jahre gelang es Wissenschaftlern bereits 2007 am Osteoporose Research Center, Creighton University, Omaha in der von ihnen durchgeführten Studie, das Risiko, einen bösartigen Tumor zu entwickeln, um 77 Prozent zu senken (3).

Ein regelrechter Vitamin-D-Spiegel senkte in einer weiteren Studie das Risiko um die Hälfte, an einem bösartigen Tumor zu versterben (4). Zusätzlich gibt es zahlreiche, evidenzbasierte Studien zu den häufigsten bösartigen Tumoren des Menschen: dem Darmkrebs bei beiden Geschlechtern und die bösartigen Brusttumore der Frauen.


#2 Kolorektale Karzinome: Vitamin D schützt vor Darmkrebs

Im März 2007 veröffentlichte die Arbeitsgruppe von Dr. Cedric F. Garland, Lehrbeauftragter am Institut für Allgemeinmedizin und Gesundheitswissenschaften der Universität von Kalifornien, eine Metaanalyse von fünf Studien, wie sich Vitamin D auf die Entstehung von kolorektalen Tumoren auswirkt (1).

Die Einteilung der Vitamin-D-Spiegel im Blut erfolgte in aufsteigenden Gruppen mit den Werten: 5,2; 12; 22; 34,4; 36,8 ng/ml. Als Risikoeinstufung für diese Gruppen ergaben folgende Faktoren: 1,00, 0,80, 0,66, 0,59, 0,46. Der Vergleich der Gruppe mit dem höchsten Vitamin-D-Gehalt im Blut zu der Gruppe mit dem niedrigsten Vitamin-D-Spiegel ergab somit eine Reduktion des Risikos, an einem Darmtumor zu erkranken, von 54% (Abb. 1).

Abb. 2: Abhängigkeit des Risikos, an Darmkrebs zu erkranken, vom Vitamin-D-Spiegel im Blut (nach 1).

Im November 2007 stellten die Forscher alle Ergebnisse eines großen Untersuchungskollektivs mit 16.800 erwachsenen Patienten vor. Der Vergleich der Gruppe mit einem Vitamin-D-Spiegel > 32 ng/ml zu der Gruppe < 20 ng/ml ergab eine Reduktion des Risikos, einen bösartigen Darmtumor zu entwickeln, von 72% (2)!

Im Jahr 2017 publizierte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Cedric F. Garland im Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology eine weitere Metaanalyse zu Vitamin D und bösartigen Darmtumoren mit insgesamt 15 Studien aus 14 verschiedenen Ländern. Nach Auswertung aller Studien ergab sich eine Risikoreduktion für die Gruppe mit den höchsten Vitamin-D-Spiegeln im Vergleich zur Kontrollgruppe um 33 %. Ein Vitamin-D-Spiegel im Blut von 50 ng/ml war sogar mit einer Risikoreduktion von 60 % verbunden (3).


#3 Brustkrebs: 70% weniger Fälle, 94% Risikoreduktion für Metastasen und frühzeitigem Tod durch Vitamin D

2008 publizierten die Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg,  ihre Studienergebnisse (1), nachdem sie 1365 an Brustkrebs erkrankte Frauen in den Wechseljahren untersucht hatten. Gemessen wurden dabei die Vitamin-D-Spiegel im Blut, wonach die Patientinnen in fünf Gruppen eingeteilt wurden (Abb. 1). Dabei zeigte sich, dass die Schutzfunktion mit zunehmendem Vitamin-D-Spiegel immer weiter anstieg.

Die Risikoreduktion in diesem Kollektiv betrug sogar 69%! Anders ausgedrückt: Sieben von zehn Frauen könnten von einem Mammakarzinom verschont werden, wenn ihr Körper über genügend Vitamin D verfügen würde, um sich selbst vor der Krebserkrankung zu schützen!

Abb. 1: Sinkendes Risiko für die Ausbildung eines Mammakarzinoms mit steigendem Vitamin D-Gehalt im Blut (nach 2).

Ebenfalls im Jahr 2008 berichten kanadische Wissenschaftler bei der Jahrestagung der Amerikanischen Krebsgesellschaft, dass das Sonnenhormon auch vor Metastasen und frühzeitigem Tod durch Krebs schützt. 512 Frauen wurden nach ihrer Operation wegen eines bösartigen Brusttumors zehn Jahre lang nachuntersucht. Nur 24 % wiesen initial einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel im Serum auf.

Im Verlauf der Studie führte ein niedriger Vitamin-D-Spiegel zu einer Steigerung des Risikos für eine Metastasierung um 94% und für einen vorzeitigen Tod um 73%! (2)

Diese schon als historisch zu bezeichnenden Ergebnisse werden untermauert durch aktuelle Untersuchungen. Eine Studie, die im Jahr 2018 an irischen Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren durchgeführt wurde, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, das sich klar für eine Supplementation von Vitamin D ausspricht. Von 5417 Patientinnen mit der Diagnose “invasiver Brustkrebs” erhielten 2581 (49%) nach der Diagnose erstmals Vitamin D.

Bei den Patientinnen, die das Sonnenhormon innerhalb von sechs Monaten verabreicht bekamen, reduzierte sich die Mortalität um 49%! (3)


#4 Sonnenhormon reduziert schwere Krankheitsverläufe und Metastasen bei Krebserkrankungen

Die groß angelegte VITAL-Studie ist, zumindest in Bezug auf die Supplementation von Vitamin D und Omega 3, als Paradebeispiel für ein unzureichendes Studien-Design bekannt und hatte mit Sicherheit nicht die Absicht, Vitamin D positiv ins Rampenlicht zu stellen. Denn bei dieser Langzeituntersuchung wurden Vergleichsgruppen zwar mit unterschiedlich hohen Vitamin D- und Omega 3-Dosierungen supplementiert, aber die Differenz der Vitamin D-Zuführung der beiden Gruppen lag bei lediglich 1200 I.E./Tag.

Ferner hatten zu Beginn der Studie beide Gruppen Vitamin D-Werte von über 30 ng/ml im Mittel, was deutlich über dem Wert des Bevölkerungsquerschnittes liegt und daher nicht repräsentativ ist. Zum Vergleich: 2015 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut eine repräsentative Untersuchung, aus der hervorging, dass 88% der deutschen Bevölkerung einen Vitamin D-Spiegel von unter 30 ng/ml aufwiesen (1).

Unter diesen Umständen konnte eigentlich mit keiner großen Wirkung von Vitamin D gerechnet werden und doch bringen die Ergebnisse der Subgruppen-Analyse von 25.871 Untersuchten Erstaunliches zutage:

Bezogen auf tödliche und metastasierende Krebsverläufe wurde in der Subgruppenanalyse Folgendes festgestellt:

  • 17% geringeres Risiko für Probanden der Vitamin D-Gruppe allgemein inkl. Übergewichtigen
  • 38% geringeres Risiko für Probanden der Vitamin D-Gruppe mit normalem BMI von unter 25
  • Kaum Auswirkungen auf das Risiko von übergewichtigen Menschen (2)

Trotz der geringen Dosierung und der überdurchschnittlich hohen Vitamin D-Werte zu Beginn der Behandlung, sprechen die Ergebnisse deutlich für eine Vitamin D- und Omega 3-Supplementation zur Krebs-Prävention. Zum anderen zeigen die fehlenden Auswirkungen bei Übergewichtigen, dass diese eine höhere Dosis benötigen, die beispielsweise durch regelmäßig UV-Exposition erzielt werden kann.


#5 30.000 Krebstote jährlich könnten durch Vitamin D verhindert + 254 Millionen Euro eingespart werden

Eine aktuelle Arbeit aus dem Frühjahr 2021 des deutschen Krebsforschungszentrums  in Heidelberg (DKFZ) kommt zu folgendem Ergebnis:

Eine deutschlandweite Versorgung der Bevölkerung über dem 50 Lebensjahr mit Vitamin D, würde (1):

  • die Krebstoten jährlich um 30 000 reduzieren
  • die Gesamtlebenszeit der deutschen Bevölkerung um 3000 000 Lebensjahre erhöhen
  • 254 Millionen Euro in Bezug auf die jährlichen Behandlungskosten einsparen.

Aufgrund vorangegangener Resultate aus umfangreichen Meta-Analysen, gingen das Wissenschaftlerteam um Dr. Niedermeier von der Abteilung für Epidemiologie und Altersforschung von einer allgemeinen Verringerung der Krebssterblichkeit durch Vitamin D um 13% aus (2-6).

Hervorzuheben ist jedoch, dass zur Ermittlung der Krebssterblichkeit 5 Studien als Referenz angenommen wurden, die vorwiegend entweder durch monatliche Bolusdosen (höhere Dosis) oder durch sehr geringe Vitamin D-Gaben gekennzeichnet waren. Wären Studien herangezogen worden, bei denen die Patienten mit höheren Vitamin D-Dosen versorgt wurden, dann wäre die Reduktion der Krebssterblichkeit entsprechend höher und die Ergebnisse noch deutlich eindrucksvoller ausgefallen.


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Quellen:

#1 So wirkt die Kraft der Sonne gegen Krebs

  1. Moukayed, M., & Grant, W. B. (2017). The roles of UVB and vitamin D in reducing risk of cancer incidence and mortality: A review of the epidemiology, clinical trials, and mechanisms. Reviews in Endocrine and Metabolic Disorders, 18(2), 167-182. doi:10.1007/s11154-017-9415-2
  2. Pereira F, Larriba MJ, Muñoz A (2012). Vitamin D and colon cancer. Endocrine-Related Cancer, 19(3). DOI: 10.1530/erc-11-0388
  3. Lappe JM, Travers-Gustafson D et al (2007). Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial. In: The American journal of clinical nutrition 85 (6), S. 1586–1591
  4. Maalmi H, Walter V et al (2017). Relationship of very low serum 25-hydroxyvitamin D3 levels with long-term survival in a large cohort of colorectal cancer patients from Germany. European Journal of Epidemiology, 32(11), 961-971. DOI:10.1007/s10654-017-0298-z

#2 Kolorektale Karzinome: Vitamin D schützt vor Darmkrebs

  1.  Gorham ED, Garland CF et al (2007). Optimal vitamin D status for colorectal cancer prevention: a quantitative meta analysis. In: American journal of preventive medicine 32 (3), S. 210–216. DOI: 10.1016/j.amepre.2006.11.004
  2. Freedman DM, Looker AC et al (2007). Prospective study of serum vitamin D and cancer mortality in the United States. In: Journal of the National Cancer Institute 99 (21), S. 1594–1602. DOI: 10.1093/jnci/djm204
  3. Garland CF, Gorham ED (2017). Dose-response of serum 25-hydroxyvitamin D in association with risk of colorectal cancer. A meta-analysis. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology 168, S. 1–8. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2016.12.003

#3 Regelrechte Vitamin-D-Spiegel mit knapp 70% geringerem Risiko für Brustkrebs assoziiert

  1. Abbas S, Linseisen J et al (2008). Serum 25-hydroxyvitamin D and risk of post-menopausal breast cancer–results of a large case-control study. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17974532
  2. Goodwin PJ, Ennis M et al (2008). Frequency of vitamin D (Vit D) deficiency at breast cancer (BC) diagnosis and association with risk of distant recurrence and death in a prospective cohort study of T1-3, N0-1, M0 BC; 2008
  3. Madden JM, Murphy L et al (2018). De novo vitamin D supplement use post-diagnosis is associated with breast cancer survival. Breast Cancer Research and Treatment, 172(1), 179-190. DOI:10.1007/s10549-018-4896-6

#4 Sonnenhormon reduziert schwere Krankheitsverläufe und Metastasen bei Krebserkrankungen 

  1. Scheidt-Nave C, Hintzpeter B et al (2015). Vitamin D status among adults in Germany–results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). In: BMC public health 15, S. 641. DOI: 10.1186/s12889-015-2016-7
  2. Chandler PD; Chen WY; Ajala ON; Hazra A; Cook N; Bubes V; Lee IM; Giovannucci EL; Willett W; Buring JE; Manson JE; (n.d.). Effect of Vitamin D3 Supplements on Development of Advanced Cancer: A Secondary Analysis of the VITAL Randomized Clinical Trial. Retrieved December 23, 2020, from https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33206192/

#5 Metaanalyse – 30.000 Krebstote jährlich könnten verhindert werden

  1. Niedermaier, T., Gredner, T., Kuznia, S., Schöttker, B., Mons, U., & Brenner, H. (2021). Vitamin D supplementation to the older adult population in Germany has the cost‐saving potential of preventin almost 30,000 cancer deaths per year. Molecular Oncology. doi:10.1002/1878-0261.12924
  2. Trivedi DP, Doll R, Khaw KT. Effect of four monthly oral vitamin D3 (cholecalciferol) supplementation on fractures and mortality in men and women living in the community: randomised double blind controlled trial. BMJ. 2003;326(7387):469.
  3. Wactawski-Wende J, Kotchen JM, Anderson GL, Assaf AR, Brunner RL, O’Sullivan MJ, et al. Calcium plus vitamin D supplementation and the risk of colorectal cancer. N Engl J Med. 2006;354(7):684-96. 11.
  4. Avenell A, MacLennan GS, Jenkinson DJ, McPherson GC, McDonald AM, Pant PR, et al. Long-term follow-up for mortality and cancer in a randomized placebo-controlled trial of vitamin D(3) and/or calcium (RECORD trial). J Clin Endocrinol Metab. 2012;97(2):614-22. 12.
  5. Scragg R, Khaw KT, Toop L, Sluyter J, Lawes CMM, Waayer D, et al. Monthly high-dose vitamin D supplementation and cancer risk: a post hoc analysis of the vitamin D assessment randomized clinical trial. JAMA Oncol. 2018;4(11):e182178. 13.
  6. Manson JE, Cook NR, Lee IM, Christen W, Bassuk SS, Mora S, et al. Vitamin D supplements and prevention of cancer and cardiovascular disease. N Engl J Med. 2019;380(1):33-44

 

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Mit der Kraft der Sonne gegen COVID-19

Zunehmende Evidenz für die Bedeutung der Sonne und des Vitamin D-Spiegels für Inzidenz, Schweregrad, Verlauf und Mortalität der Erkrankung!

  1. Ländervergleich – Je mehr Sonneneinstrahlung, desto niedriger die COVID-19 Sterblichkeit
  2. Metastudie – höhere Anfälligkeit für COVID-19 bei niedrigen Vitamin D-Spiegeln
  3. Vitamin D bringt das Immunsystem gegen COVID-19 in Stellung
  4. Deutlich weniger Todesfälle und Intensivbehandlungen durch Vitamin D-Gaben
  5. Komorbiditäten und Vitamin D-Mangel – ein gefährlicher Cocktail auch für COVID-19


#1 Studie belegt: Länder mit höhere Sonneneinstrahlung weisen niedrigere COVID-19 Sterblichkeit auf

Im Oktober 2020 veröffentlichten deutsche Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt eine Studie, in der die Schutzfunktion der UV-Strahlung gegen tödliche Krankheitsfälle in Zusammenhang mit Covid-19 untersucht wurde. Die Wissenschaftler konnten anhand eines steigenden UV-Index je Einheit, einen Rückgang der täglichen Wachstumsraten der kumulativen COVID-19-Todesfälle um 1,2 Prozent feststellen. Diese Ergebnisse führen zu einer signifikanten prozentualen Verringerung der täglichen Wachstumsraten der kumulierten COVID-19-Todesfälle um – 12% und der Sterblichkeitsrate um 38%.


#2 Zahlreiche Studien belegen eine höhere Anfälligkeit für virale Infektionen wie COVID-19 bei niedrigen Vitamin D-Spiegeln

Eine Publikation des führenden amerikanischen Vitamin D-Forschers Michael Holick von der medizinischen Fakultät der Bostoner Universität, fasst im September 2020 die zahlreichen Einzelstudien mit geringeren Fallzahlen eindrucksvoll in einer eigenen Auswertung mit nahezu 200 000 Teilnehmern zusammen (Abb. 1).

Die SARS-CoV-2-Positivitätsrate aller Probanden betrug 9,3% und der mittlere saisonbereinigte Vitamin-D-Spiegel dieser Personen lag bei 31,7 ng/ml. Die Positivitätsrate war bei 39.190 Patienten mit mangelhaften Vitamin D-Werten (<20 ng/ml) mit 12,5% um das Doppelte höher als bei den 12.321 Patienten mit Werten ≥ 55 ng/ml. In der Gruppe der Personen mit Vitamin-D-Spiegeln von mehr als 55 ng/ml wurden nur 5,9% positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Die Studienautoren ziehen folgenden Schluss aus ihren Untersuchungen:

“Die SARS-CoV-2-Positivität ist stark und umgekehrt mit zirkulierenden Vitamin-D-Spiegeln verbunden, eine Beziehung, die über Breiten, Ethnien, beide Geschlechter und Altersgruppen hinweg besteht”.

 

Abb. 1: Das Risiko, positiv auf SARS-CoV-2 getestet zu werden, sinkt mit steigendem Vitamin-D-Spiegel. Dargestellt ist die Beziehung der Gesamtgruppe.

 


#3 Vitamin D aktiviert körpereigene Antibiotika und verhindert Zytokinstürme

Dr. William B. Grant, ebenfalls einer der führenden US-amerikanischen Vitamin D-Experten, hat im April 2020 mit seiner Arbeitsgruppe eine Übersichtsarbeit in der international renommierten Zeitschrift “Nutrients” veröffentlicht. Darin werden die Wirkmechanismen von Vitamin D bei Covid-19 und Influenza untersucht, die – ohne Übertreibung –  jede Covid-19-Impfung in den Schatten stellen.

Vitamin D kann durch verschiedene Mechanismen, das Infektionsrisiko mit Covid-19 verringern:

  1. Induktion von Cathelicidinen und Defensinen, die die Vermehrungsrate des Virus senken können
  2. Verringerung entzündungsfördernder Zytokine, welche Entzündungen hervorrufen, die die Lungenschleimhaut verletzen und zu Lungenentzündungen führen
  3. Erhöhen der Konzentrationen entzündungshemmender Zytokine

Cathelicidine sind wichtige Komponenten der angeborenen Immunität mit antimikrobiellen und immunmodulatorischen Fähigkeiten. Sie wirken beispielsweise gegen Herpes, Grippe, HIV und SARS-Viren, zu denen auch die Coronaviren zählen. In den vergangenen Jahren wurde beobachtet, dass diese als natürliche Breitband-Virostatika sowohl gegen umhüllte Viren, wie Coronaviren es sind, als auch gegen nicht umhüllte Viren wirken.

Darüber hinaus zitiert William Grant mehrere Beobachtungs-  und klinische Studien, die berichten, dass eine Vitamin D-Supplementierung das Risiko, an Influenza- oder Covid-19 zu erkranken, reduziert. Dafür spricht auch, dass der Ausbruch der Covid-19-Pandemie analog zur üblichen Grippesaison im Winter, also dann vonstatten ging, als die Vitamin-D-Spiegel in der Bevölkerung am niedrigsten waren.


#4 Deutlich weniger Todesfälle und Intensivaufenthalte wenn Vitamin D verabreicht wurde

Die offiziell als evidenz-basiert bezeichneten Untersuchungen setzen voraus, dass nicht im Nachhinein ausgewertet wird, wer mit welchen Vitamin-D-Spiegeln wie krank war, sondern dass die Patienten prospektiv, d. h. bei der Aufnahme ins Krankenhaus oder auch zu Hause beim Auftreten der ersten Symptome eine bestimmte Dosis Vitamin D zuführen und für einen bestimmten Zeitraum beibehalten.

Eine dieser prospektiven Studien wurde im Oktober am Universitätsklinikum im spanischen Cordoba publiziert und untermauert die oben genannten Aspekte voll und ganz. Von 76 Patienten, die positiv auf SARS-CoV-2 mittels PCR-Test getestet wurden, bekamen 50 am Tag der Aufnahme 20.000 I.E. Vitamin D und ca. die Hälfte der Dosis an Tag 3 und 7. Im Anschluss wurden ihnen einmal wöchentlich ca. 10.000 I.E. Vitamin D bis zur Entlassung verabreicht.

Ergebnis: Nur einer der Patienten, die mit Vitamin D versorgt wurden, musste auf die Intensivstation verlegt werden, also nur 2 Prozent. Von den 26 Patienten, die nicht mit Vitamin D versorgt wurden, waren es 13, also genau 50%!

Von den mit Vitamin D behandelten Patienten starb keiner, alle wurden ohne Komplikationen entlassen. In der halb so großen Vergleichsgruppe ohne Vitamin D starben dagegen zwei Menschen.

Abb. 2: Vergleich der Patienten, bei denen ein Aufenthalt auf einer Intensivstation notwendig war. Bei den Patienten die mit Vitamin D versorgt wurden, mussten nur 2% auf die Intensivstation, in der Kontrollgruppe waren es 50%.


#5 Regelmäßige Vitamin D-Versorgung und Kontrollen vor allem für Vorerkrankte COVID-19-Patienten wichtig

Immer wieder konnte die Vitamin D-Forschung mit beeindruckenden Ergebnisse darlegen, wie wichtig ein regelrechter Vitamin D-Spiegel im Kampf gegen Atemwegsinfektionen ist. In einer 2020 publizierte Studie des renommierten deutschen Ernährungsmediziners und Professor für Biologische Chemie, Hans Konrad Biesalski, wird einmal mehr ein deutlicher Zusammenhang zwischen Covid-19 und Vitamin D-Mangel hergestellt.

Im Folgenden haben wir die Kernaussagen der Studie aufbereitet:

  • Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass verschiedene nicht übertragbare Krankheiten (Bluthochdruck, Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, metabolisches Syndrom) mit niedrigen Vitamin-D-Plasmaspiegeln assoziiert sind.
  • Diese Komorbiditäten, zusammen mit dem oft begleitenden Vitamin-D-Mangel, erhöhen das Risiko schwerer COVID-19-Erkrankungen.
  • Viel mehr Aufmerksamkeit sollte der Bedeutung des Vitamin-D-Status für die Entwicklung und den Verlauf dieser Krankheit gegeben werden.
  • Insbesondere bei den gängigen Methoden zur Bekämpfung der Pandemie (Lockdown) ist die natürliche Vitamin-D-Synthese in der Haut vermindert, wenn die Menschen wenig Gelegenheit haben, sich der Sonne auszusetzen.
  • Die kurzen Halbwertszeiten des Vitamins machen daher einen zunehmenden Vitamin-D-Mangel wahrscheinlicher. Gezielte Ernährungsberatung, maßvolle Nahrungsergänzung oder angereicherte Lebensmittel können helfen, diesem Mangel vorzubeugen.
  • Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes sollte der Vitamin D-Status dringend überprüft und, wenn möglich, verbessert werden.

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Quellen:

#1 Moozhipurath, RK, Kraft, L. & Skiera, B. Hinweise auf die Schutzfunktion von UV-B-Strahlung (UVB) bei der Reduzierung von COVID-19-Todesfällen. Sci Rep 10, 17705 (2020). https://doi.org/10.1038/s41598-020-74825-z

#2 Kaufman HW, Holick MF et al (2020). SARS-CoV-2-Positivitätsraten in Verbindung mit zirkulierenden 25-HydroxyVitamin-D-Spiegeln. PLoS ONE 15 (9): e0239252. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0239252

#3 Grant WB, Baggerly CA et al (2020). Evidence that Vitamin D Supplementation Could Reduce Risk of Influenza and COVID-19 Infections and Deaths. Nutrients, 12(4), 988. DOI:10.3390/nu12040988

#4 Castillo M et al. (2020). Effect of Calcifediol Treatment and best Available Therapy versus best Available Therapy on Intensive Care Unit Admission and Mortality Among Patients Hospitalized for COVID-19: A Pilot Randomized Clinical study. Retrieved from https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764?via%3Dihub

#5 Biesalski, H. K. (2020) ‘Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship?’, NFS Journal. Elsevier GmbH, 20, pp. 10–21. doi: 10.1016/j.nfs.2020.06.001.

 

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Die folgenden Ausarbeitungen und Faktenblätter der Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGiP) stehen Ihnen kostenfrei zum Download im PDF-Format zur Verfügung.

Faktenblatt:

Für helle Köpfe: Vitamin D supplementieren – aber richtig!

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Info-Flyer:

Vitamin D: Das Fundament Ihrer Gesundheit

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Info Sheet (english):

Vitamin D: The foundation of your health

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Faktenblatt:

Vitamin D und Immunsystem: Der Einfluss des Sonnenhormons auf unser Immunsystem

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Presseinformation:

Vitamin D und COVID-19: Der Einfluss des Sonnenhormons auf Inzidenz und Verlauf von COVID-19-Erkrankungen in Alten- und Pflegeheimen

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Faktenblatt:

Vitamin D/Sonne und Multiple Sklerose – Update 2019

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Buchempfehlungen

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen ausgewählte Bücher unserer Licht- und Vitamin D-Experten. Die Bücher finden Sie auch in der Kategorie "Vitamin D" in der Buch-Welt der Akademie für menschliche Medizin.

Vitamin D: Immer wenn es um Leben oder Tod geht (2020)

Autor(en): Prof. Dr. med. Jörg Spitz & Sebastian Weiß

Vitamin D - Legales Doping für Sport Profis, Amateure und ihre Familien (2020)

Autor(en): Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Alexander Martens, Sebastian Weiß

Sonnen-Fibel — Sonne, Licht, Vitamin D und was man dazu wissen sollte (2019)

Autor(en): Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Sebastian Weiß

Vitamin-D-Mangel - Die unterschätzte Gefahr (2018)

Autor(en): Prof. Dr. Jörg Spitz

Krebszellen mögen keine Sonne —  Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen (2017)

Autor(en): Prof. Dr. Jörg Spitz, William B. Grant Ph.D.

Vitamin D — Das Sonnenhormon (2014)

Autor(en): Prof. Dr. Jörg Spitz, William B. Grant Ph.D.

Superhormon Vitamin D — So aktivieren Sie Ihren Schutzschild gegen chronische Erkrankungen (2011)

Autor(en): Prof. Dr. Jörg Spitz

Vitamin D — Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention (2009)

Autor(en): Prof. Dr. Jörg Spitz

Gesund mit der Kraft der Natur - 4 Methoden, Ihr körpereigenes Vitamin D zu aktivieren (2020)

Autor(en): Dr. med. Raimund von Helden

Gesund in sieben Tagen: - Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie

Autor(en): Dr. med. Raimund von Helden

Die Kraft des Lichts — Warum wir gutes Licht brauchen und schlechtes Licht uns krank macht (2020)

Autor(en): Dr. Alexander Wunsch

Vitamin D – Desinformationskampagne widerlegt

Vitamin D – Desinformationskampagne widerlegt

Derzeit macht auf YouTube mal wieder ein Video die Runde, in dem mit pseudowissenschaftlichen Argumenten versucht wird, die evidenzbasierte Faktenlage zum Thema Vitamin D auf den Kopf zu stellen. Das Ziel des Videos ist es offensichtlich, junge Zuseher zu überzeugen, dass Vitamin D völlig überbewertet und sogar gefährlich wäre - eine Einnahme sei nur in Ausnahmefällen nötig. Die gravierendsten Irrtümer haben wir chronologisch mit den quellenbasierten Richtigstellungen zusammengefasst.

Desinformationskampagne gegen Vitamin D - Videoanalyse

Eines vorweg: Man muss der Produzentin des unten verlinkten YouTube-Videos tatsächlich keine böse Absicht unterstellen. Nach der Aufarbeitung ihrer Abhandlungen spricht einiges dafür, dass hier tatsächlich fundamentales Grundlagenwissen in Bezug auf Vitamin D fehlt. Die folgenden Klarstellungen richten sich also nicht gegen die Produzentin, sondern dienen alleine der Aufklärung über Vitamin D und sollen dem Leser helfen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Die Literaturzitate unserer Anmerkungen finden Sie in den jeweils verlinkten Artikeln.


1. Minute: Kann Vitamin D ein derart vielfältiges Wirkspektrum aufweisen?

Die YouTuberin stellt eingangs infrage, ob Vitamin D tatsächlich ein sehr breites Wirkspektrum haben kann und ob das Sonnenhormon mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Zusammenhang steht. Sie bezeichnet diesen Umstand als „Red Flag“ bzw. um ihre Worte zu nutzen als „Bullshit-Argument“ und versucht damit, den "Vitamin-D-Mythos" zu entzaubern.

Fakt ist: In beinahe allen Körperzellen wurden Vitamin D-Rezeptoren nachgewiesen, was die vielfältigen Wirkungen logisch erklärt. Vitamin D fungiert in seiner aktiven Form (Calcitriol) als Hormon, ein sehr breites Wirkspektrum ist daher nicht ungewöhnlich.

Die Literatursammlung auf Pubmed nähert sich den 90.000 Studien, wobei eine erdrückende Vielzahl von Zusammenhängen unterschiedlichster Krankheitsbilder mit Vitamin D nachgewiesen wurde.

Vitamin D spielt unter anderem eine Rolle bei der Regulation zahlreicher Prozesse wie bei der Knochen- und Muskelbildung, im Herz-Kreislauf-System, der Funktion der Atemwege, beim Aufbau, der Steuerung und der Teilung von Zellen und bei der Beseitigung fehlerhafter Zellen, im Immunsystem und bei verschiedenen Aufgaben des Gehirns.

Einige dieser Zusammenhänge haben wir in unserer Rubrik "Krankheitsbilder und Vitamin D-Mangel" mit den zu Grunde liegenden Literaturzitaten aufbereitet:

Krankheitsbilder und Vitamin D-Mangel


2. Minute: Ist Vitamin D ein Geheimtipp?

Die 2. vermeintliche „Red Flag“ welche die Influencerin aufgedeckt haben will, bezieht sich auf ihre Annahme, dass Vitamin D angeblich ein Geheimtipp sei und als solcher angeboten werden soll.

Dazu können wir auf folgendes YouTube Video von Prof. Dr. med. Jörg Spitz verweisen, welches derzeit über 3,5 Millionen Aufrufe auf YouTube hat.

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Auch zahlreiche Bestsellerbücher über Vitamin D im Genre Gesundheit, bspw. von Dr. Raimund von Helden zeugen wohl eher davon, dass dieses Thema längst in breiten Teilen der Bevölkerung angekommen ist. Die bereits erwähnten knapp 90.000 Studien auf Pubmed zeugen ebenfalls von einem breiten Diskurs der Wissenschaftsgemeinschaften.

Zwischenfazit: Vitamin D ist vieles, aber längst kein Geheimtipp mehr.


7. Minute: Kausalität vs. Korrelation

Hier wird versucht, längst erforschte kausale Zusammenhänge des Vitamin D mit diversen Krankheiten als reine Korrelation abzutun. Als Beweis für die Wirksamkeit von Vitamin D würden ausschließlich randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudien und Metaanalysen gelten.

Ein Erschwernisfaktor für derartig kostspielige Untersuchungen ist die Tatsache, dass mit Vitamin D keine hohen Umsatzrenditen zu erzielen sind. Der finanzielle Anreiz für Pharma-Konzerne, die aufwändige Studien finanzieren könnten, hält sich dementsprechend in Grenzen. Das liegt unter anderem daran, dass sämtliche Versuche das Sonnenhormon zu patentieren scheiterten, es kann Gott sei Dank lizenzfrei produziert werden.

Darüber hinaus sind randomisiert kontrollierte Doppelblind-Studien mitnichten der einzige Beweis für die Wirksamkeit jeglicher Substanzen.

Trotzdem gibt es eine Reihe derartiger Studien, die, wenn Sie richtig durchgeführt wurden, die gesundheitsfördernden Wirkungen von Vitamin D beweisen. Eine Liste bestehend aus solchen und anderen qualitativ hochwertigen Interventions-Studien haben wir hier aufbereitet:

Wider die Borniertheit


10. Minute: Warum gibt es Studien, die keine Wirksamkeit von Vitamin D nachweisen?

Nun werden in Sekundenbruchteilen die 25 angeblich "meistzitiertesten Studien der letzten 4 Jahre" eingeblendet und behauptet, dass 20 davon keine positiven Ergebnisse für einen Nutzen von Vitamin D auf verschiedene chronische Erkrankungen nachweisen würden.

Man kann davon ausgehen, dass die in dem Video aufgeführten Studien nicht auf den qualitativen Inhalt und das Studiendesign hin überprüft wurden.

In unserem Artikel „Desinformation über Vitamin D erkennen“, haben wir die Grundlagen für ein solides Studiendesign aufbereitet:

Desinformation über Vitamin D erkennen


10. Minute: Welche Vitamin D-Spiegel sind normal, was ist der optimale Vitamin D-Spiegel und ab wann beginnt die Toxizitätsgrenze?

Jetzt wird es abenteuerlich! Die Video-Produzentin scheint der Meinung zu sein, dass Vitamin D-Werte ab 50 ng/ml mit einem erhöhten Risiko für eine „exzessive Vitamin D-Aufnahme“ einhergehen. Ihr „wünschenswerter“ Wert liegt bei 20 ng/ml, also deutlich im Mangelbereich.

Zur Toxizität:

Durch natürliche UV-Exposition der Sonne können und werden Spiegel von bis zu 90 ng/ml erreicht. Vitamin D-Werte von über 50 ng/ml sind also natürlich und daher weit von einer exzessiven Aufnahme entfernt.

Vitamin D hat eine enorm hohe Anwendersicherheit, mit toxische Erscheinungen ist selbst nach offiziellen Angaben erst ab Blutspiegeln von mindesten 150 ng/ml zu rechnen. Die heute bekannten Details zur Toxizitätsgrenze, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst:

Toxizität – welche Dosen sind sicher?

 

Der Mangelgrenzwert und der optimale Vitamin-D-Spiegel

Die international führenden Vitamin D-Forscher sind sich inzwischen aus verschiedensten Gründen einig, dass der Mangelgrenzwert bei mind. 30 ng/ml anzusiedeln ist. Im neuen Spitzen-Gespräch von Prof. Dr. med. Jörg Spitz und M.Sc. Chris Göthel wird diese Thematik ausführlich beleuchtet:

YouTube

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Der optimale Vitamin D-Spiegel liegt bei mind. 40-60 ng/ml, einige der Argumente finden Sie unter folgendem Artikel:

Der optimale Vitamin D-Spiegel


11. Minute: Erhöhte Krebsgefahr durch Vitamin D?

In Minute 11 wird der Vogel dann endgültig abgeschossen, indem aus dem Nichts eine Korrelation von Vitamin D-Spiegeln über 30 ng/ml mit einem erhöhten Auftreten von Krebs in den Raum gestellt wird.

Einen Beleg, der diese Korrelation nur ansatzweise erahnen lassen könnte, bleibt den Zuschauern vorenthalten.

Tatsächlich ist natürlich das Gegenteil der Fall. Vitamin D unterdrückt das Tumorwachstum, schwächt die Signale zur Metastasierung, leitet den Zelltod ein, motiviert Zellen, sich zur Gutartigkeit hin zu differenzieren, und verringert eine Gefäßneubildung durch Tumore. Die Studien dazu sind unter folgendem Link abrufbar:

Krebs


12. Minute: Darf Vitamin D von erwachsenen Personen ohne Arzt eigenständig konsumiert werden?

Die Empfehlung der Influencerin lautet sinngemäß: Unbedingt zum Arzt zu gehen, bevor man selbstständig und eigenverantwortlich Vitamin D konsumiert.

Absurderweise wäre die logische Schlussfolgerung auf diese Empfehlung, im Sommer das Haus nur nach ärztlicher Absprache zu verlassen, denn unter Umständen könnte Vitamin D auf der Haut durch UV-Exposition produziert werden.

Wir appellieren an die Eigenverantwortung und die Vernunft mündiger Menschen und raten zu einem achtsamen Umgang mit Vitamin D. Laut dem renommiertesten Vitamin D-Forscher Dr. Holick, liegt die sichere obere Einnahmegrenze von Vitamin D für Erwachsene bei 10.000 I.E.. Solange ein Vitamin D-Spiegel von 150 ng/ml nicht überschritten wird, geht vom Vitamin D in der Regel keine Gefahr aus, während der Verzicht auf Vitamin D das Entstehen vielfältiger Erkrankungen begünstigt.

Wir empfehlen durch regelmäßige Kontrollen Vitamin D-Spiegel von 40-60 ng/ml aufrecht zu erhalten, die Überschreitung des 90 ng/ml - Grenzwertes sollte möglichst vermieden werden.


14. Minute: Was sind Initialdosen und wofür werden sie gebraucht?

Die Verfasserin des Videos wird in Ihren Recherchen offensichtlich zum ersten Mal mit sogenannten Initialdosierungen konfrontiert. Sichtlich schockiert berichtet sie über zeitlich begrenzte Einnahmeempfehlungen von 54.000 I.E. für einen Zeitraum von 10 Tagen.

Bei diesen zeitlich begrenzten Initialdosen handelt es sich nicht um eine „Eskalation“, sondern sie dienen dem Aufbau des Vitamin D-Spiegels, um möglichst schnell den Zielwert zu erreichen. Initialdosen sind völlig sicher und ein probates Mittel für Anwender, die über mehrere Wochen oder länger kein Vitamin D konsumiert haben.

Hier geht es zu unserem Vitamin D-Bedarfsrechner, mit dem Sie Ihre persönliche Initialdosis, aber auch die Erhaltungsdosis anhand Ihres Körpergwichts ermitteln können:

Vitamin D-Bedarfsrechner

 

Quellen:

Der Link zum analysierten Video: https://www.youtube.com/watch?v=ud9d5cMDP_0

Titelbildquelle:

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Vitamin D bei Haustieren

Vitamin D bei Haustieren

Vitamin D spielt offensichtlich auch bei unseren Haustieren eine größere Rolle als bisher angenommen. Dass Vitamin D-Rezeptoren in fast allen Körperzellen vorhanden sind, spricht besonders für die Bedeutung von Vitamin D - nicht nur für den Knochenstoffwechsel, sondern weit darüber hinaus. Wie beim Menschen ist die Zahl der Zivilisationskrankheiten bei Hunden und Katzen in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen.

Hunde und Katzen brauchen Vitamin D aus der Nahrung

Entsteht ein Vitamin-D-Mangel beim Menschen hauptsächlich durch zu kurze Aufenthaltsdauer in der Sonne, zeigt sich bei Hunden und Katzen ein anderes Bild. Im Gegensatz zum Menschen und auch zu Pflanzenfressern wie Pferd und Rind sind Hunde und Katzen offensichtlich nicht in der Lage, Vitamin D in der Haut über UV-Strahlung zu synthetisieren. In der Literatur finden sich Hinweise von nur geringer bis gar keiner Befähigung zur Synthese.

In der Haut von Hunden und Katzen ist die Ausgangssubstanz 7-Dehydrocholesterol, das für die Bildung von aktivem Vitamin D benötigt wird, nur in geringer Konzentration enthalten, und das wenige, das vorhanden ist, wird nur geringfügig oder gar nicht zu Vitamin D umgewandelt.

Daraus ergibt sich, dass die Vitamin D-Versorgung von Hunden und Katzen zur Gänze über das Futter abgedeckt werden muss. Vitamin D ist in höheren Konzentrationen in Leber, Fischen, Eigelb und Milchprodukten enthalten. Der Vitamin D-Bedarf in der Nahrung für erwachsene Hunde ist nicht eindeutig festgelegt. Die derzeit vom NRC (National Research Council, USA) empfohlene Menge bezieht sich auf Studien, die untersuchten, wie hoch die Vitamin D-Konzentration in der Nahrung sein sollte, um Skelettanomalien beim Welpen zu verhindern. Da keine Langzeitstudien für erwachsene Tiere vorliegen, werden die Empfehlungen für den Welpen einfach hochgerechnet. So liegt schon bei der Ermittlung des Bedarfes vieles im Unklaren. Da sich die Ermittlung dieses „Bedarfes“ nur auf die Vermeidung schwerer Erkrankungen (hier die Skelettanomalien) bezieht, ergeben sich logischerweise viel zu geringe Werte.

Auch beim Pferd sind die Bedarfszahlen nicht präzise und eine eventuelle Essentialität nicht bewiesen.


Vitamin D wirkt weit über den Knochenstoffwechsel hinaus

Mit Vitamin D verbinden die meisten Verbraucher und auch Tierärzte die Wirkung auf den Knochenstoffwechsel, der bisher auch am gründlichsten untersucht worden ist. Bei Vitamin-D-Mangel kann es zu Rachitis bei jungen und zur Osteomalazie (Knochenerweichung) bei erwachsenen Hunden kommen. Allerdings hat man festgestellt, dass eine inadäquate Kalzium- und Phosphorversorgung sich stärker auf Mineralisationsstörungen der Knochen auswirkt als eine Vitamin D-Unterversorgung.

Seit Einführung der Fertigfuttermittel, denen in der Regel Vitamin D zugesetzt wird, sieht man Rachitis und Osteomalazie nur mehr sehr selten. Da die meisten Fertigfutter sehr hoch erhitzt werden (Extrudate bis zu 200° Celsius), wird auch das relativ hitzebeständige Vitamin D zerstört und muss im Nachhinein substituiert werden.  Inwieweit diese Substitution ausreichend ist, darüber gibt es nur wenige Studien.


Vitamin-D-Rezeptoren in fast allen Zellen, auch bei Tieren

Da nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Hunden und Katzen das aktive Vitamin D (Calcitriol) mit den Vitamin-D-Rezeptoren vieler Zellen reagiert und über unterschiedliche Signale in den Zellstoffwechsel eingreift, stellt sich die Frage, welche Organzellen überhaupt und welche die meisten Vitamin D-Rezeptoren besitzen. Bei Hunden sind es neben Geweben des Skeletts hauptsächlich die Zellen des Dünndarms, der Niere und der Haut in absteigender Reihenfolge. In fast allen Körperzellen gibt es mehr oder weniger Vitamin D-Rezeptoren.


Immunsystem, Krebs und Nierenerkrankung

Auch das Immunsystem ist bei den Tieren - wie beim Menschen - auf Vitamin D angewiesen. Ohne dieses Vitamin können keine Abwehrzellen gebildet werden, chronische Infekte sind die Folge. In Studien mit Hunden mit Babesiose-Infektion (Hundemalaria) zeigte sich bei den erkrankten Hunden ein deutlich geringerer Vitamin-D-Spiegel als bei gesunden (1). Das führen Tierärzte auf einen erhöhten Vitamin D-Verbrauch während des Entzündungsprozesses zurück. Hier werden vermehrt entzündliche Zytokine gebildet, die eine schnellere Umwandlung von 25 (OH)D in die bioaktive Form bewirken. Zusätzlich könnte vor einer Infektion ein niedriger Vitamin-D-Spiegel vorliegen, der die Hunde erst anfällig für die Infektion macht.

Da wir bereits wissen, dass eine Intervention mit Vitamin D beim Menschen dem Krebsgeschehen signifikant entgegenwirken kann, stellt sich die Frage, ob das auch auf Hunde und Katzen zutrifft. Krebserkrankungen stehen bei diesen Tieren heute an erster Stelle, gefolgt von chronischen Darm-, Herz-, Gelenk-, Nieren- und Leberleiden.

Und tatsächlich haben Wissenschaftler Zusammenhänge zwischen niedrigem Vitamin-D-Spiegel im Serum und chronischen Nierenerkrankungen sowie Krebs herausgefunden (2). Im Gewebe von Brusttumoren bei Hunden war die Vitamin D-Rezeptor-Expression deutlich geringer als bei gesunden.

Dass die Vitamin-D-Konzentration im Serum bei kranken Hunden im Krankenhaus eindeutig niedriger lag als bei gesunden Hunden, zeigt eine Studie aus dem Jahre 2018 (3).


Fazit: Auch Haustiere sind von einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung durch die Nahrung abhängig, nicht nur was den Knochenstoffwechsel betrifft. Wie beim Menschen wurden Vitamin-D-Rezeptoren bei Hunden in beinahe allen Zellen gefunden, was auf eine fundamentale Wirkung des Sonnenhormons hindeutet.

Wir bedanken uns für diesen Artikel bei Dr. med. vet. Jutta Ziegler, Hallein, Österreich!


Ergänzung der SonnenAllianz-Redaktion: Der wichtigste Faktor für die Gesunderhaltung Ihres Haustieres ist eine artgerechte Haltung und damit Ernährung. Hunde und Katzen sind keine Vegetarier und brauchen viel Bewegung in natürlicher Umgebung. Eine Vermenschlichung des Tieres führt unweigerlich zu den oben beschriebenen Zivilisationserkrankungen.  Die Sache ist also nicht mit der möglichen Supplementierung von Vitamin D erledigt. Sorgen Sie also bitte soweit wie möglich dafür, dass Ihr Haustier ein artgerechtes Leben führen kann.

Quellen:

  1. Rosa C, Handel I et al (2019). Vitamin D status in dogs with babesiosis. Onderstepoort J Vet Res.2019 Mar 28;86(1):e1-e5. DOI: 10.4102/ojvr.v86i1.1644
  2. Sanchez-Cespedes R, Fernandez-Martinez MD et al (2018). Vitamin D-Receptor-Expression in der Brustdrüse von Hunden und Beziehung zu klinisch-pathologischen Parametern und Progesteron/Östrogen-Rezeptoren. Vet Comp Oncol. 2018 Mar;16(1):E185-E193. DOI: 10.1111/vco.12371. Epub 2017 Nov 27
  3. Jaffey AJ, Backus RC et al (2018). Serum vitamin D concentrations in hospitalized critically ill dogs. PLOS ONE March 28, 2018 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0194062

Bilder:

1. Titelbild: Image by Free-Photos from Pixabay

2. Katze: Image by Dimitri Houtteman from Pixabay

 

 

 

Image by Dimitri Houtteman from Pixabay

Aus der Praxis – für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin

Aus der Praxis – für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin

Immer wieder erreichen uns Rückmeldungen und Berichte unserer Leserinnen und Leser über positive gesundheitliche Veränderungen seit der Einnahme von Vitamin D bzw. nach dem Ausgleich eines Vitamin D-Mangels. Auch wenn wir bei der SonnenAllianz in erster Linie wissenschaftliche Studien zur Beschreibung der Wirkungen des Vitamin D heranziehen möchten, empfinden wir auch die subjektiven und individuellen Erfahrungsberichte als wertvolles Material und werden diese in unserer neuen Rubrik Erfahrungsberichte für Sie sammeln.

Um einen Eindruck zu gewinnen, ein Ausschnitt aus dem Erfahrungbericht unserer Vitamin D-Expertin Nicola Probst (Ernährungs- und Gesundheitscoach & Vitamin D-Beraterin (IVA)):

" [...] Laborwerte sind bei Herausforderungen oft unausweichlich. Vitamin-D3 steht da als erstes auf der Liste. Gerade bei diesem „Sonnenvitamin“ „erfühlen“ die Klienten häufig ihre Vitamin-D-Blutspiegel, weil sie ja zwei Wochen auf Mallorca waren.

In den letzten 5 Jahren habe ich leider keine einzige Person erlebt, die ohne zusätzliche Substitution einen besseren Wert als 25 ng/ml hatte. Das Besondere daran ist, dass innerhalb von 10 Tagen nach individueller Berechnung der Vitamin-D-Blutwert wieder in der Norm ist. Und ich erkläre, dass es in diesem Bereich ein Kinderspiel ist, täglich etwas für seine Gesundheit zu tun.

Wer dazu bereit ist und zusätzlich die Offenheit mitbringt, sich mit weiteren essentielle Mikro-Nährstoffen zu versorgen, kann erleben, wie Herausforderungen reduziert werden. Oder noch besser, diese vorgebeugt werden können.

Welche Auswirkungen ein leerer Körper hat möchte ich in folgenden Beispielen zeigen:

Beispiele aus meiner Praxis (Namen sind geändert):

Sonja: 52- jährige Frau mit Colitis Ulcerosa: Immer wieder akute Schübe. Regelmäßig Cortison-Therapien. Vitamin D oder weitere Laborparameter die über den orthomolekularen Status Aufschluss geben, wurden noch nie untersucht. Vitamin D- Wert lag bei 24.9 ng/ml im Juli des Jahres 2018. Sie nahm Multivitaminpräparate und erreichte im Oktober einen Spiegel von 34,3 ng/ml. Nun wollte sie einen gesunden Blutwert. Wir berechneten diesen für 85 ng/ml. Durch individuelle Berechnung ihrer Dosierung zum Auffüllen und Erhalten, erreichte sie dann einen Blutwert von 84,6 ng/ml.

Natürlich wurden noch zusätzliche Parameter untersucht, z.B. Mineralien und der Omega-3 Index. Durch regelmäßige Einnahme und Anpassung ist sie mittlerweile Schub- und Cortisonfrei. Sie hat zusätzlich keine Gelenkschmerzen mehr, 40 kg abgenommen und ihr Ziel erreicht, mit den Enkelkindern auf dem Boden herumzukrabbeln. [...] "

Zum vollständigen Bericht "Aus der Praxis — für die Praxis: Aus dem Leben einer Vitamin D-Beraterin" >>

Ihre Erfahrungen sind gefragt!

Sie haben ebenfalls positive Erfahrungen mit Vitamin D gemacht (als TherapeutIn oder einfach Vitamin D-NutzerIn) und möchten darüber berichten?

Wir freuen uns sehr über weitere spannende Berichte, die wir auf unserer Seite Erfahrungsberichte veröffentlichen dürfen. Melden Sie sich einfach bei uns über das Kontaktformular!

Nach positiver Prüfung und Freigabe zur Veröffentlichung durch unser Team, erhalten Sie als Dankeschön für Ihren Beitrag von uns eine Sonnenfibel oder ein Vitamin D-Buch geschenkt.

 

Beitragsbild: von StockSnap auf Pixabay

Covid-19: Vitamin D rettet Leben

Covid-19: Vitamin D rettet Leben

Endlich werden im Rahmen der Covid-19 Krise von hochrangigen Politikern Vitamin D und Vitamin C als Immun-Booster empfohlen. Jedenfalls in den USA, wo der Berater der Trump-Administration Dr. Anthony Fauci in einem Interview Vitamin D als als Schutz vor Infektionen empfiehlt (1). In diesem Newsfeed haben wir brandaktuelle, beeindruckende Studien aufbereitet, welche die Empfehlungen von Dr. Fauci untermauern und einmal mehr beweisen, wie wichtig Vitamin D für die Prävention von Infektionskrankheiten wie z.B. dem Covid-19 ist.

Doppeltes Covid-Risiko durch Vitamin D-Mangel

Eine Publikation des führenden amerikanischen Vitamin D-Forschers Michael Holick fasst im September 2020 die zahlreichen Einzelstudien mit geringeren Fallzahlen eindrucksvoll in einer eigenen Auswertung mit nahezu 200 000 Teilnehmern zusammen (Abb. 4).  

Die SARS-CoV-2-Positivenrate aller Probanden betrug 9,3% und der mittlere saisonbereinigte Vitamin D-Spiegel dieser Personen lag bei 31,7 ng/ml. Die Positivenrate war bei 39.190 Patienten mit mangelhaften Vitamin D-Werten (<20 ng/ml) mit 12,5% um das Doppelte höher als bei den 12.321 Patienten mit Werten ≥ 55 ng/ml. In der Gruppe der Personen mit Vitamin D-Spiegeln von mehr als 55 ng/ml wurden nur 5,9% positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Die Studienautoren ziehen folgenden Schluss aus ihren Untersuchungen: “Die SARS-CoV-2-Positivität ist stark und umgekehrt mit den zirkulierenden Vitamin D-Spiegeln verbunden, eine Beziehung, die über Breiten, Ethnien, beide Geschlechter und Altersgruppen hinweg besteht” (2).

Abb. 4: Das Risiko, positiv auf SARS-CoV-2 getestet zu werden, sinkt mit steigendem Vitamin D-Spiegel. Dargestellt ist die Beziehung der Gesamtgruppe. Einzelheiten siehe Text (nach 1).


Eine deutsche Studie aus dem September 2020 belegt zudem, dass die oben genannten Zusammenhänge auch hierzulande zutreffen. Um den Zusammenhang des Vitamin D-Status mit der Intensität einer Covid-19-Erkrankung und dem damit einhergehenden Sterberisiko abzubilden, wurden 185 symptomatische Patienten untersucht. Der mittlere Vitamin D-Spiegel der gesamten Kohorte lag bei 16,6 ng/ml. 22% wiesen Vitamin D-Spiegel von <12 mg/ml auf und 64% hatten Werte unter 20 ng/ml. Der mittlere Vitamin D-Spiegel war in der Gruppe, die stationär behandelt werden musste, eindeutig  niedriger.

Ergebnis: Lagen die Vitamin D-Spiegel der Probanden unter 12 ng/ml, so war das Sterberisiko um den Faktor 14,7 höher als bei den Patienten, die 12 ng/ml oder mehr Vitamin D aufwiesen. Das Risiko, künstlich beatmet werden zu müssen, war um den Faktor 6,12 höher (3).

Intervention mit Vitamin D rettet Leben

Aber auch damit nicht genug! Zunehmend werden auch prospektive Studien geplant und durchgeführt, um die Ergebnisse der geschilderten Beobachtungsstudien zu erhärten. Die internationale Vitamin D-Plattform Vitamin D-Wiki (4) listet im September 2020 mehr als 30 solcher angemeldeten Studien auf.

Diese offiziell als evidenz-basiert bezeichneten Untersuchungen setzen voraus, dass nicht im Nachhinein ausgewertet wird, wer mit welchen Vitamin D-Spiegeln wie krank war, sondern dass die Patienten prospektiv, d. h. bei der Aufnahme ins Krankenhaus oder auch zu Hause beim Auftreten der ersten Symptome eine bestimmte Dosis Vitamin D zuführen und für einen bestimmten Zeitraum beibehalten.

Eine dieser prospektiven Studien wurde kurz vor Veröffentlichung kürzlich beendet und veröffentlicht. Sie bestätigt die in unserer Corona-Berichterstattung (Corona-Spezial) genährten Hoffnungen und Thesen voll und ganz. Von 76 Patienten, die positiv auf SARS-CoV-2 mittels PCR-Test getestet wurden, bekamen 50 am Tag der Aufnahme 20.000 I.E. Vitamin D (in Form von Calcidiol) und ca. die Hälfte der Dosis an Tag 3 und 7. Im Anschluss wurden ihnen einmal wöchentlich ca. 10.000 I.E. Vitamin D bis zur Entlassung verabreicht.

Ergebnis: Nur einer der Patienten, die mit Vitamin D versorgt wurden, musste auf die Intensivstation verlegt werden, also nur 2 Prozent. Von den 26 Patienten, die nicht mit Vitamin D versorgt wurden, waren es 13, also genau 50%!

Von den mit Vitamin D behandelten Patienten starb keiner, alle wurden ohne Komplikationen entlassen. In der halb so großen Vergleichsgruppe ohne Vitamin D starben dagegen zwei Menschen (5).

Angesichts dieser eindeutigen Ergebnisse stellt sich die Frage, wie lange es ethisch noch vertretbar ist, Patienten mit Covid-19 und anderen Atemwegserkrankungen Vitamin D als Therapeutikum weiterhin vorzuenthalten.

Quellen:

  1. https://www.cnbc.com/2020/09/14/supplements-white-house-advisor-fauci-takes-every-day-to-help-keep-his-immune-system-healthy.html
  2. Kaufman HW, Holick MF et al (2020). SARS-CoV-2-Positivitätsraten in Verbindung mit zirkulierenden 25-Hydroxyvitamin D-Spiegeln. PLoS ONE 15 (9): e0239252. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0239252
  3. Radujkovic A, Hippchen T et al (2020). Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients. Nutrients, 12(9), 2757. doi:10.3390/nu12092757
  4. https://vitamindwiki.com/COVID-19+Coronavirus+can+most+likely+be+fought+by+Vitamin+D#Intervention
  5. Castillo M et al. (2020). Effect of Calcifediol Treatment and best Available Therapy versus best Available Therapy on Intensive Care Unit Admission and Mortality Among Patients Hospitalized for COVID-19: A Pilot Randomized Clinical study. Retrieved from https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764?via%3Dihub

Titelbild:

Foto von Polina Tankilevitch von Pexels

 

Vitamin D – Immer wenn es um Leben und Tod geht!

Literaturverzeichnis

Kapitel 1 – Kein Leben ohne Sonne

  1. Dobzhansky T (1973). Nothing in Biology Makes Sense Except in the Light of Evolution, American Biology Teacher, 35 (3): 125–129, JSTOR 4444260; reprinted in Zetterberg, J. Peter, ed. (1983), Evolution versus Creationism, Phoenix, Arizona: ORYX Press
  2. Planet-Schule: https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Die_Anfaenge_der_Erde.html
  3. Bernhard Kegel: Die Herrscher der Welt. Wie Mikroben unser Leben bestimmen. ISBN 978-3832197735, DuMont Buchverlag, Köln 2015
  4. Sven Böttcher: Rette sich, wer kann: Das Krankensystem meiden und gesund bleiben. ISBN 978-3954716388, ABOD Verlag, München 2019
  5. Peter C. Gøtzsche: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert. ISBN 978-3742311610, Riva Verlag, München 2019
  6. Dr. Gerd Reuther: Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen. ISBN 978-3742310347, Riva Verlag, München 2019
  7. Ulrike von Aufschnaiter: Deutschlands Kranke Kinder: Wie auf Anweisung der Regierung Kitas und Schulen die Gesundheit unserer Kinder schädigen. ISBN 978-3748262374, tredition Verlag, Hamburg 2019
  8. Eva Herman: Die Wahrheit und ihr Preis: Meinung, Macht und Medien. ISBN 978-3942016285, Kopp Verlag, Rottenburg a.N. 2010
  9. Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? ISBN 978-3864892776, Westend Verlag, Wiesbaden 2019

Abb.1: enriquelopezgarre, www.pixabay.com

Abb.2: Emde Grafik, Copyright AMM

Kapitel 2 – Nationaler und internationaler Vitamin D-Mangel

  1. National Center for Biotechnology Information. PubMed Single Citation Matcher [homepage on the Internet]: U.S. National Library of Medicine; National Institutes of Health; 2008. Internet: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query/static/citmatch.html (updated 09 May 2008; accessed 14 Jul 2008)
  2. Hintzpeter B, Mensink GB et al. Vitamin D status and health correlates among German adults. European journal of clinical nutrition 2007
  3. Hintzpeter, B et al. Zitat 3: Eigenschaft des Vitamin D im Kindesalter. Proceedings of the German Nutrition Society 10 2007;10:47
  4. Hintzpeter B, Scheidt-Nave C et al. Higher prevalence of vitamin D deficiency is associated with immigrant background among children and adolescents in Germany. J Nutr. 2008 Aug;138(8):1482-90
  5. Puri S, Agarwala N et al. Vitamin D status of apparently healthy schoolgirls from two different socioeconomic strata in Delhi: relation to nutrition and lifestyle. British Journal of Nutrition 2008;99(4):876–82
  6. Hyppönen E, Power C. Hypovitaminosis D in British adults at age 45 y: nationwide cohort study of dietary and lifestyle predictors. The American journal of clinical nutrition 2007;85(3):860–8
  7. Woo J, Lam CW et al. Very high rates of vitamin D insufficiency in women of child-bearing age living in Beijing and Hong Kong. The British Journal of Nutrition 2008;99(6):1330–4
  8. Islam MZ, Akhtaruzzaman M, Lamberg-Allardt C. Hypovitaminosis D is common in both veiled and nonveiled Bangladeshi women. Asia Pacific journal of clinical nutrition 2006;15(1):81–7.
  9. Scheidt-Nave C, Hintzpeter B et al (2015). Vitamin D status among adults in Germany–results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). In: BMC public health 15, S. 641. DOI: 10.1186/s12889-015-2016-7
  10. Robert Koch-Institut, Berlin – Gert B.M. Mensink, Clarissa Lage Barbosa, Anna-Kristin Brettschneider. Journal of Health Monitoring 2016 1(2) DOI 10.17886/RKI-GBE-2016-033
  11. Göthel, Christopher (2020, May 08). Entwicklung der Epidemiologie und der jahreszeitlichen Abhängigkeit des Vitamin-D-Status in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2019. Retrieved June 25, 2020, from https://tore.tuhh.de/handle/11420/6400
  12. Mehany S, Pöppelmeyer C et al.  Niedrige Vitamin-D-Blutspiegel in Wiener Schulkindern. EDDY Studie, Aktuel Ernahrungsmed 2015; 40 – P2_3. DOI: 10.1055/s-0035-1550200
  13. Gellert S, Strohle A et al (2017). Higher prevalence of vitamin D deficiency in German pregnant women compared to non-pregnant women. In: Archives of gynecology and obstetrics 296 (1), S. 43–51. DOI: 10.1007/s00404-017-4398-5
  14. Cashman KD, Gonzalez-Gross M et al (2016). Vitamin D deficiency in Europe: pandemic? Retrieved from https://academic.oup.com/ajcn/article/103/4/1033/4662891
  15. Li H, Xiao P et al (2020). Widespread vitamin D deficiency and its sex-specific association with adiposity in Chinese children and adolescents. Nutrition, 71, 110646. DOI: 10.1016/j.nut.2019.110646
  16. Mirfakhraee S et al (2017).  Longitudinal changes in serum 25-hydroxyvitamin D in the Dallas Heart Study. Clin Endocrinol (Oxf)
  17. Galior K, Ketha H et al (2018). 10 years of 25-hydroxyvitamin-D testing by LC-MS/MS-trends in vitamin-D deficiency and sufficiency. Bone Reports, 8, 268–273. DOI: 10.1016/j.bonr.2018.05.003
  18. Cashman KD, Kiely M (2018). Contribution of nutrition science to the vitamin D field—Clarity or confusion? The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology. DOI:10.1016/j.jsbmb.2018.10.020

Kapitel 3 – Der Vitamin D-Stoffwechsel 

  1. Holick MF. Isolation and identification of 1,25-dihydroxycholecalciferol. A metabolite of vitamin D active in intestine. Biochemistry 1971;10(14):2799–804
  2. Lawson DEM, Fraser DR, Kodicek E, Morris HR, Williams DH. Identification of 1,25-dihydroxycholecalciferol, a new kidney hormone controlling calcium metabolism. Nature 1971;230(5291):228.230
  3. Brumbaugh PF, Haussler MR. Nuclear and cytoplasmic binding components for vitamin D metabolites. Life sciences 1975;16(3):353–62
  4. Die Bedeutung der Vitamin D – Vitamin D-Rezeptor-Achse in der Aktivierung der humanen hepatischen Sternzellen; https://duepublico2.uni-due.de/servlets/MCRFileNodeServlet/duepublico_derivate_00038454/Dissertation_Beilfuss.pdf
  5. DeLuca HF, Darwish HM, Ross TK, Moss VE. Mechanism of action of 1,25-dihydroxyvitamin D on target gene expression. Journal of nutritional science and vitaminology 1992;19-26
  6. Kauer H. Vitamin D in Immunologie und Onkologie – Eine Literaturstudie. [Dissertation]. München: LMU München; 09.02.2007
  7. Hollis BW et al (2013). The Role of the Parent Compound Vitamin D with Respect to Metabolism and Function: Why Clinical Dose Intervals Can Affect Clinical Outcomes. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 98 (12), S. 4619–4628. DOI: 10.1210/jc.2013-2653
  8. Ginde AA, Wolfe P et al. Defining vitamin D status by secondary hyperparathyroidism in the U.S. population, Journal of Endocrinological Investigation 2012, 35, pages 42–48
  9. Domarus C, Brown J et al. How much vitamin D do we need for skeletal health? In: Clinical orthopaedics and related research 469 (2011), S. 3127–3133
  10. Hollis BW et al (2015). Maternal Versus Infant Vitamin D Supplementation During Lactation: A Randomized Controlled Trial. In: Pediatrics 136 (4), S. 625–634. DOI: 10.1542/peds.2015-1669
  11. Hollis BW, Wagner CL et al (2006). High-dose vitamin D3 supplementation in a cohort of breastfeeding mothers and their infants: a 6-month follow-up pilot study. In: Breastfeeding medicine: the official journal of the Academy of Breastfeeding Medicine 1 (2), S. 59–70. DOI: 10.1089/bfm.2006.1.59
  12. Dawodu A, Salameh KM et al (2019). The Effect of High-Dose Postpartum Maternal Vitamin D Supplementation Alone Compared with Maternal Plus Infant Vitamin D Supplementation in Breastfeeding Infants in a High-Risk Population. A Randomized Controlled Trial. Nutrients, 11(7), 1632. DOI:10.3390/nu11071632
  13. Garland CF, Kim JJ et al (2014). Meta-analysis of all-cause mortality according to serum 25-hydroxyvitamin D. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24922127
  14. Teixeira DS, Nobrega YKM et al (2012). Evaluation of 25-hydroxy-vitamin D and parathyroid hormone in Callithrix penicillata primates living in their natural habitat in Brazil. Journal of Medical Primatology, 41(6), 364–371. DOI: 10.1111/jmp.12021
  15. Power ML, Dittus WP (2017). Vitamin D status in wild toque macaques (Macaca sinica) in Sri Lanka. American Journal of Primatology, 79(6). DOI:10.1002/ajp.22655
  16. Luxwolda MF, Kuipers, RS et al (2012). Traditionally living populations in East Africa have a mean serum 25-hydroxyvitamin D concentration of 115 nmol/l. British Journal of Nutrition, 108(9), 1557–1561. DOI: 10.1017/s0007114511007161
  17. Shirvan A, Holick MF et al (2019). Disassociation of Vitamin D’s Calcemic Activity and Non-calcemic Genomic Activity and Individual Responsiveness: A Randomized Controlled Double-Blind Clinical Trial. Scientific Reports, 9(1). DOI: 10.1038/s41598-019-53864-1
  18. Shaat N, Kristensen K et al (2020). Association between the rs1544410 polymorphism in the vitamin D receptor (VDR) gene and insulin secretion after gestational diabetes mellitus. Plos One, 15(5). DOI: 10.1371/journal.pone.0232297
  19. Pereira‐Santos M, Oliveira AM et al (2019). Polymorphism in the vitamin D receptor gene is associated with maternal vitamin D concentration and neonatal outcomes: A Brazilian cohort study. American Journal of Human Biology. DOI: 10.1002/ajhb.23250
  20. Abd-Elsalam S, Mohamed A, El-Adawy E et al (2019). Association of serum level of vitamin D and VDR polymorphism Fok1 with the risk or survival of pancreatic cancer in Egyptian population. Indian Journal of Cancer, 56(2), 130. DOI: 10.4103/ijc.ijc_299_18
  21. Yang SK, Song N, Zhang H et al (2019). Association of Vitamin D Receptor Gene Polymorphism With the Risk of Nephrolithiasis. Therapeutic Apheresis and Dialysis, 23(5), 425–436. DOI: 10.1111/1744-9987.12797
  22. Ahmed J, Makonnen E et al (2019). Vitamin D Status and Association of VDR Genetic Polymorphism to Risk of Breast Cancer in Ethiopia. Nutrients, 11(2), 289. DOI: 10.3390/nu11020289
  23. Carlberg C, Haq A (2016). The concept of the personal vitamin D response index. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2016.12.011
  24. Finamor DC, Sinigaglia-Coimbra R et al (2013). A pilot study assessing the effect of prolonged administration of high daily doses of vitamin D on the clinical course of vitiligo and psoriasis. In: Dermato-endocrinology 5 (1), S. 222–234. DOI: 10.4161/derm.24808

Videoempfehlung: Fit mit Fett – ein Leben lang – Vortrag von Prof. Dr. med. Jörg Spitz

https://www.youtube.com/watch?v=xwSPLAkkRYc

Abb. 2: siehe Nr. 9

Kapitel 4 – Kofaktoren für Vitamin D

  1. Schimatschek HF, Rempis R (2001). Prevalence of hypomagnesemia in an unselected German population of 16,000 individuals. Magnesium research: official organ of the International Society for the Development of Research on Magnesium, 14. Jg., Nr. 4, S. 283-290
  2. Rosanoff A, Weaver CM et al (2012). Suboptimal magnesium status in the United States: are the health consequences underestimated? Nutrition reviews 70.3: 153-164
  3. Medalle R, Waterhouse C et al (1976). Vitamin D resistance in magnesium deficiency. The American Journal of Clinical Nutrition, 29(8), 854-858. DOI:10.1093/ajcn/29.8.854
  4. Theuwissen E, Cranenburg EC et al (2012). Low-dose menaquinone-7 supplementation improved extra-hepatic vitamin K status, but had no effect on thrombin generation in healthy subjects. British Journal of Nutrition, 108(09), 1652-1657. DOI:10.1017/s0007114511007185
  5. Kim S, Kim K et al (2010). Correlation of Undercarboxylated Osteocalcin (ucOC) Concentration and Bone Density with Age in Healthy Korean Women. Journal of Korean Medical Science, 25(8), 1171. DOI:10.3346/jkms.2010.25.8.1171
  6. Nakano T, Tsugawa N et al (2011). High prevalence of hypovitaminosis D and K in patients with hip fracture. Department of Health and Nutrition, Osaka Shoin Women’s University, 4-2-26 Hishiyanishi, Higashiosaka-shi, Osaka 577-8550 Japan
  7. Fujita Y, Iki M et al (2011). Association between vitamin K intake from fermented soybeans, natto, and bone mineral density in elderly Japanese men: The Fujiwara-kyo Osteoporosis Risk in Men (FORMEN) study. Osteoporosis International, 23(2), 705-714. DOI:10.1007/s00198-011-1594-1
  8. Iwamoto J, Sato Y et al (2009). High-dose vitamin K supplementation reduces fracture incidence in postmenopausal women: A review of the literature. Nutrition Research, 29(4), 221-228. DOI:10.1016/j.nutres.2009.03.012
  9. Yamaguchi M (2010). Vitamin K2 stimulates osteoblastogenesis and suppresses osteoclastogenesis by suppressing NF-κB activation. International Journal of Molecular Medicine. DOI:10.3892/ijmm.2010.562
  10. Forli L, Bollerslev J et al (2010). Dietary Vitamin K2 Supplement Improves Bone Status After Lung and Heart Transplantation. Transplantation, 89(4), 458-464. DOI:10.1097/tp.0b013e3181c46b69
  11. Booth SL, Gundberg C et al (2004). Associations between Vitamin K Biochemical Measures and Bone Mineral Density in Men and Women. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 89(10), 4904-4909. DOI:10.1210/jc.2003-031673
  12. Gröber U, Holick MF et al (2013). Vitamin D. Dermato-Endocrinology, 5(3), 331-347. DOI:10.4161/derm.26738
  13. Cantorna MT, Snyder L et al (2019). Vitamin A and vitamin D regulate the microbial complexity, barrier function, and the mucosal immune responses to ensure intestinal homeostasis. Critical Reviews in Biochemistry and Molecular Biology, 54(2), 184–192. DOI: 10.1080/10409238.2019.1611734

Titelbild: Gerd Altmann, www.pixabay.com

Kapitel 5 – Die Bedeutung von Vitamin D am Anfang des Lebens

  1. Voulgaris N, Papanastasiou L et al (2017). Vitamin D and aspects of female fertility. In: Hormones (Athens, Greece) 16 (1), S. 5–21. DOI: 10.14310/horm.2002.1715
  2. Miliku K, Burne TH et al (2016). Maternal vitamin D concentrations during pregnancy, fetal growth patterns, and risks of adverse birth outcomes. In: The American journal of clinical nutrition 103 (6), S. 1514–1522. DOI: 10.3945/ajcn.115.123752
  3. Qin LL, Fang-Guo Y et al (2016). Does Maternal Vitamin D Deficiency Increase the Risk of Preterm Birth: A Meta-Analysis of Observational Studies. In: Nutrients 8 (5). DOI: 10.3390/nu8050301
  4. Cantorna MT, Mahon BD (2004). Mounting evidence for vitamin D as an environmental factor affecting autoimmune disease prevalence. In: Experimental biology and medicine (Maywood, N.J.) 229 (11), S. 1136–1142
  5. Dankers W, Edgar M et al (2016). Vitamin D in Autoimmunity: Molecular Mechanisms and Therapeutic Potential. In: Frontiers in immunology 7, S. 697. DOI: 10.3389/fimmu.2016.00697
  6. Gellert S, Bitterlich N et al (2017). Higher prevalence of vitamin D deficiency in German pregnant women compared to non-pregnant women. In: Archives of gynecology and obstetrics 296 (1), S. 43–51. DOI: 10.1007/s00404-017-4398-5
  7. Wagner CL, Baggerly C et al (2016). Post-hoc analysis of vitamin D status and reduced risk of preterm birth in two vitamin D pregnancy cohorts compared with South Carolina March of Dimes 2009-2011 rates. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology 155 (Pt B), S. 245–251. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2015.10.022
  8. Hollis BW, Wagner CL (2013). The Role of the Parent Compound Vitamin D with Respect to Metabolism and Function: Why Clinical Dose Intervals Can Affect Clinical Outcomes. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 98 (12), S. 4619–4628. DOI: 10.1210/jc.2013-2653
  9. Holick MF,  Bischoff-Ferrari HA et al (2011). Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 96 (7), S. 1911–1930. DOI: 10.1210/jc.2011-0385
  10. GrassrootsHealth Nutrient Research Institute (2018): https://www.grassrootshealth.net/wp-content/uploads/2017/01/MRIP-chart-booklet-08-2018.pdf
  11. Hollis BW, Wagner CL et al (2015). Maternal Versus Infant Vitamin D Supplementation During Lactation: A Randomized Controlled Trial. In: Pediatrics 136 (4), S. 625–634. DOI: 10.1542/peds.2015-1669
  12. Wagner CL, Hollis BW et al (2006). High-dose vitamin D3 supplementation in a cohort of breastfeeding mothers and their infants: a 6-month follow-up pilot study. In: Breastfeeding medicine: the official journal of the Academy of Breastfeeding Medicine 1 (2), S. 59–70. DOI: 10.1089/bfm.2006.1.59
  13.  Voulgaris N, Papanastasiou L et al (2017). Vitamin D and aspects of female fertility. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28500824
  14. Menichini D, Facchinetti F (2019). Effects of vitamin D supplementation in women with polycystic ovary syndrome: a review. Gynecological Endocrinology, 1–5. DOI: 10.1080/09513590.2019.1625881
  15. Gellert S, Bitterlich N et al (2017). Higher prevalence of vitamin D deficiency in German pregnant women compared to non-pregnant women. In: Archives of gynecology and obstetrics 296 (1), S. 43–51. DOI: 10.1007/s00404-017-4398-5
  16. Abulebda K, Abu-Sultaneh S, Lutfi R (2017. It is not always child abuse. Multiple fractures due to hypophosphatemic rickets associated with elemental formula use. In: Clinical case reports 5 (8), S. 1348–1351. DOI: 10.1002/ccr3.1052
  17. Cannell JJ, Holick MF (2018). Multiple unexplained fractures in infants and child physical abuse. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology 175, S. 18–22. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2016.09.012
  18. Ulrike von Aufschnaiter – Deutschlands Kranke Kinder: Wie auf Anweisung der Regierung Kitas und Schulen die Gesundheit unserer Kinder schädigen; ISBN 978-3748262374, tredition Verlag, Hamburg 2019
  19. Kühnisch J, Thiering E et al (2014). Elevated Serum 25(OH)-Vitamin D Levels Are Negatively Correlated with Molar-Incisor Hypomineralization. Journal of Dental Research, 94(2), 381–387. DOI: 10.1177/0022034514561657
  20. Schroth R, Moffat M et al (2015). Vitamin D and Dental Caries in Children. Journal of Dental Research, 95(2), 173–179. DOI: 10.1177/0022034515616335
  21. Wolsk HM, Harshfield BJ et al (2017). Vitamin D supplementation in pregnancy, prenatal 25(OH)D levels, race, and subsequent asthma or recurrent wheeze in offspring: Secondary analyses from the Vitamin D Antenatal Asthma Reduction Trial. In: The Journal of allergy and clinical immunology. DOI: 10.1016/j.jaci.2017.01.013

Titelbild: amyelizabethquinn, www.pixabay.com

Abb. 4: Creative Commons Attribution (CC BY 4.0)

Kapitel 6.1 – Vitamin D und Immunsystem

  1. Chirumbolo S, Bjorklund G et al (2017). The Role of Vitamin D in the Immune System as a Pro-survival Molecule. In: Clinical therapeutics 39 (5), S. 894–916. DOI: 10.1016/j.clinthera.2017.03.021
  2. Venturini E, Facchini L et al (2014). Vitamin D and tuberculosis. A multicenter study in children. In: BMC infectious diseases 14, S. 652. DOI: 10.1186/s12879-014-0652-7
  3. Arnedo-Pena A, Garcia-Ferrer D et al (2015). Vitamin D status and incidence of tuberculosis among contacts of pulmonary tuberculosis patients. In: The international journal of tuberculosis and lung disease : the official journal of the International Union against Tuberculosis and Lung Disease 19 (1), S. 65–69. DOI: 10.5588/ijtld.14.0348
  4. Villar LM, Del Campo JA et al (2013). Association between vitamin D and hepatitis C virus infection. A meta-analysis. In: World journal of gastroenterology 19 (35), S. 5917–5924. DOI: 10.3748/wjg.v19.i35.5917
  5. Garcia-Alvarez M, Pineda-Tenor D et al (2014). Relationship of vitamin D status with advanced liver fibrosis and response to hepatitis C virus therapy. A meta-analysis. In: Hepatology (Baltimore, Md.) 60 (5), S. 1541–1550. DOI: 10.1002/hep.27281
  6. Cusick SE, Polgreen LE et al (2014). Vitamin D insufficiency is common in Ugandan children and is associated with severe malaria. In: PloS one 9 (12), e113185. DOI: 10.1371/journal.pone.0113185
  7. Cannell JJ, Holick MF et al. Epidemic influenza and vitamin D. Epidemiology and infection 2006;134(6):1129–40
  8. Laaksi I, Ruohola JP et al. An association of serum vitamin D concentrations < 40 nmol/L with acute respiratory tract infection in young Finnish men. American Journal of Clinical Nutrition 2007;86(3):714–7
  9. Li Y C, Chen Y et al (2015). Critical roles of intestinal epithelial vitamin D receptor signaling in controlling gut mucosal inflammation. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, 148, 179–183. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2015.01.011
  10. Dimitrov V, White JH (2017). Vitamin D signaling in intestinal innate immunity and homeostasis. Molecular and Cellular Endocrinology, 453, 68-78. DOI:10.1016/j.mce.2017.04.010
  11. Kocovska E, Gaughran F et al (2017). Vitamin-D Deficiency As a Potential Environmental Risk Factor in Multiple Sclerosis, Schizophrenia, and Autism. In: Frontiers in psychiatry 8, S. 47. DOI: 10.3389/fpsyt.2017.00047
  12. Gominak S. (2016). Vitamin D deficiency changes the intestinal microbiome reducing B vitamin production in the gut. The resulting lack of pantothenic acid adversely affects the immune system, producing a “pro-inflammatory” state associated with atherosclerosis and autoimmunity. Medical Hypotheses, 94, 103-107. DOI:10.1016/j.mehy.2016.07.007
  13. Quraishi SA, Needleman JS et al (2015). Effect of Cholecalciferol Supplementation on Vitamin D Status and Cathelicidin Levels in Sepsis. Critical Care Medicine, 43(9), 1928–1937. DOI: 10.1097/ccm.0000000000001148
  14. Grant WB, Baggerly CA et al (2020). Evidence that Vitamin D Supplementation Could Reduce Risk of Influenza and COVID-19 Infections and Deaths. Nutrients, 12(4), 988. DOI:10.3390/nu12040988
  15. Kara M et al. Scientific Strabismus’ or Two Related Pandemics: COVID-19 & Vitamin D Deficiency. British Journal of Nutrition, 2020, pp. 1–20., DOI:10.1017/s0007114520001749
  16. Li X et al. Risk Factors for Severity and Mortality in Adult COVID-19 Inpatients in Wuhan. Journal of Allergy and Clinical Immunology, 2020, DOI:10.1016/j.jaci.2020.04.006
  17. Mark M. Alipio, Department of Radiologic Technology, College of Allied Health Sciences: Vitamin D supplementation could possibly improve clinical outcomes of patients infected with Coronavirus-2019 (Covid-2019), 2020
  18. Kaufman HW, Holick MF et al (2020). SARS-CoV-2-Positivitätsraten in Verbindung mit zirkulierenden 25-Hydroxyvitamin D-Spiegeln. PLoS ONE 15 (9): e0239252. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0239252
  19. Radujkovic A, Hippchen T et al (2020). Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients. Nutrients, 12(9), 2757. doi:10.3390/nu12092757
  20. https://vitamindwiki.com/COVID-19+Coronavirus+can+most+likely+be+fought+by+Vitamin+D#Intervention
  21. Castillo M et al. (2020). Effect of Calcifediol Treatment and best Available Therapy versus best Available Therapy on Intensive Care Unit Admission and Mortality Among Patients Hospitalized for COVID-19: A Pilot Randomized Clinical study. Retrieved from https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960076020302764?via%3Dihub
  22. Murdaca G, Tonacci A et al (2019). Emerging role of vitamin D in autoimmune diseases: An update on evidence and therapeutic implications. Autoimmunity Reviews, 18(9), 102350. DOI: 10.1016/j.autrev.2019.102350
  23. Acheson ED, Bachrach CA. The distribution of multiple sclerosis in U. S. veterans by birthplace. American journal of hygiene 1960;72:88–99
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  28. Kampman M, Wilsgaard T, Mellgren S. Outdoor activities and diet in childhood and adolescence relate to MS risk above the Arctic Circle. Journal of neurology 2007;254(4):471–7
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  32. Pierrot-Deseilligny C, Souberbielle JC (2017). Vitamin D and multiple sclerosis. An update. In: Multiple sclerosis and related disorders 14, S. 35–45. DOI: 10.1016/j.msard.2017.03.014
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  35. Laursen JH, Sondergaard HB et al (2016). Vitamin D supplementation reduces relapse rate in relapsing-remitting multiple sclerosis patients treated with natalizumab. In: Multiple sclerosis and related disorders 10, S. 169–173. DOI: 10.1016/j.msard.2016.10.005
  36. Bjorksten F, Suoniemi I (1976). Dependence of immediate hypersensitivity on the month of birth. Clinical Experimental Allergy, 6(2), 165-171. DOI:10.1111/j.1365-2222.1976.tb01894.x
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  38. Sharief S, Jariwala S et al (2011). Vitamin D levels and food and environmental allergies in the United States: Results from the National Health and Nutrition Examination Survey 2005-2006. Journal of Allergy and Clinical Immunology, 127(5), 1195-1202. DOI:10.1016/j.jaci.2011.01.017
  39. Wu D et al. Nutritional Modulation of Immune Function: Analysis of Evidence, Mechanisms, and Clinical Relevance. Frontiers in Immunology, vol. 9, 2019, DOI:10.3389/fimmu.2018.03160
  40. Uwe Gröber, Orthomolekulare Medizin – Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte, ISBN 978-3804719279, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2015
  41. Oliveira L et al. Impact of Retinoic Acid on Immune Cells and Inflammatory Diseases. Mediators of Inflammation, vol. 2018, 2018, pp. 1–17., DOI:10.1155/2018/3067126
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  44. Cheng RZ. Can Early and High Intravenous Dose of Vitamin C Prevent and Treat Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)? Medicine in Drug Discovery, vol. 5, 2020, p. 100028., DOI:10.1016/j.medidd.2020.100028
  45. Avery J, Hoffmann P. Selenium, Selenoproteins, and Immunity. Nutrients, vol. 10, no. 9, 2018, p. 1203., DOI:10.3390/nu10091203
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  49. Shah AM et al. Glutamine Metabolism and Its Role in Immunity, a Comprehensive Review. Animals, vol. 10, no. 2, 2020, p. 326., DOI:10.3390/ani10020326

Titelbild 6.1.1: Ria Sopala, www. pixabay.com

Abb. 1: nach Nr. 1, mit freundlicher Genehmigung von Hevert GmbH

Titelbild 6.1.2: Colin Behrens, www.pixabay.com

Kapitel 6.2 – Vitamin D und Skelett und Knochen

  1. Gani LU, How CH (2015). PILL Series. Vitamin D deficiency. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4545131/
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  8. Ginde AA, Wolfe P et al (2012). Defining vitamin D status by secondary hyperparathyroidism in the U.S. population. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21606669.
  9. Domarus C, Brown J et al (2011). How much vitamin D do we need for skeletal health? In: Clinical orthopaedics and related research 469 (11), S. 3127–3133
  10. Göthel C (2020). Entwicklung der Epidemiologie und der jahreszeitlichen Abhängigkeit des Vitamin-D-Status in Deutschland in den Jahren 2007 bis 2019. Retrieved June 25, 2020, from https://tore.tuhh.de/handle/11420/6400
  11. Björn B et al. Vitamin D Deficiency Induces Early Signs of Aging in Human Bone, Increasing the Risk of Fracture, Science Translational Medicine, 10 July 2013, 5/193, p. 193ra88

Titelbild: StockSnap, www.pixabay.com

Kapitel 6.3 – Vitamin D und Sport und Muskeln

  1. Zhang L, Quan M et al (2019). Effect of vitamin D supplementation on upper and lower limb muscle strength and muscle power in athletes: A meta-analysis. In: PloS one 14 (4), e0215826. DOI: 10.1371/journal.pone.0215826
  2. Montenegro KR, Cruzat V et al (2019). Mechanisms of vitamin D action in skeletal muscle. In: Nutrition Research Reviews, S. 1–13. DOI: 10.1017/S0954422419000064
  3. Dzik KP, Kaczor JJ (2019). Mechanisms of vitamin D on skeletal muscle function: oxidative stress, energy metabolism and anabolic state. In: European journal of applied physiology 119 (4), S. 825–839. DOI: 10.1007/s00421-019-04104-x
  4. Aydın CG, Dinçel YM et al (2019). The effects of indoor and outdoor sports participation and seasonal changes on vitamin D levels in athletes. In: SAGE open medicine 7, 2050312119837480. DOI: 10.1177/2050312119837480
  5. Constantini NW, Arieli R et al (2010). High Prevalence of Vitamin D Insufficiency in Athletes and Dancers. Clinical Journal of Sport Medicine, 20(5), 368–371. DOI: 10.1097/jsm.0b013e3181f207f2
  6. Shuler FD, Wingate MK et al (2012). Sports Health Benefits of Vitamin D. Sports Health: A Multidisciplinary Approach, 4(6), 496–501. DOI: 10.1177/1941738112461621
  7. Forney LA, Earnest CP et al (2014). Vitamin D Status, Body Composition, and Fitness Measures in College-Aged Students. Journal of Strength and Conditioning Research, 28(3), 814–824. DOI: 10.1519/jsc.0b013e3182a35ed0
  8. Erem S (2019). Anabolic effects of vitamin D and magnesium in aging bone. In: The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology 193, S. 105400. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2019.105400
  9. Reddy P, Edwards LR (2019). Magnesium Supplementation in Vitamin D Deficiency. In: American journal of therapeutics 26 (1), e124-e132. DOI: 10.1097/MJT.0000000000000538
  10. Trummer C, Schwetz V et al (2017). Effects of Vitamin D Supplementation on IGF-1 and Calcitriol: A Randomized-Controlled Trial. In: Nutrients 9 (6). DOI: 10.3390/nu9060623
  11. Gogulothu R, Nagar D et al (2019). Disrupted expression of genes essential for skeletal muscle fibre integrity and energy metabolism in Vitamin D deficient rats. The Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology, 105525. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2019.105525

Titelbild: Gentrit Sylejmani, www.unsplash.com

Kapitel 6.4 – Metabolisches Syndrom und Fettleber

  1. Moukayed M, Grant WB (2019). Linking the metabolic syndrome and obesity with vitamin D status: risks and opportunities for improving cardiometabolic health and well-being. Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity: Targets and Therapy, Volume 12, 1437–1447. DOI: 10.2147/dmso.s176933
  2. Thomas GN, Bosch JA et al (2012). Vitamin D Levels Predict All-Cause and Cardiovascular Disease Mortality in Subjects With the Metabolic Syndrome: The Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC) study. Diabetes Care, 35(5), 1158–1164. DOI: 10.2337/dc11-1714
  3. Pan G-T, Guo J-F et al (2016). Vitamin D Deficiency in Relation to the Risk of Metabolic Syndrome in Middle-Aged and Elderly Patients with Type 2 Diabetes Mellitus. Journal of Nutritional Science and Vitaminology, 62(4), 213–219. DOI: 10.3177/jnsv.62.213
  4. Akter S, Eguchi M et al (2017). Serum 25-hydroxyvitamin D and metabolic syndrome in a Japanese working population: The Furukawa Nutrition and Health Study. Nutrition, 36, 26–32. DOI: 10.1016/j.nut.2016.02.024
  5. Ganji V, Sukik A et al (2019). Serum vitamin D concentrations are inversely related to prevalence of metabolic syndrome in Qatari women. BioFactors. DOI: 10.1002/biof.1572
  6. Schmitt EB, Nahas-Neto J et al (2018). Vitamin D deficiency is associated with metabolic syndrome in postmenopausal women. Maturitas, 107, 97–102. DOI: 10.1016/j.maturitas.2017.10.011
  7. Ganji V, Zhang X et al (2011). Serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are associated with prevalence of metabolic syndrome and various cardiometabolic risk factors in US children and adolescents based on assay-adjusted serum 25-hydroxyvitamin D data from NHANES 2001–2006. The American Journal of Clinical Nutrition, 94(1), 225–233. DOI: 10.3945/ajcn.111.013516
  8. Ilaria C, Agata F et al (2017). Vitamin D Supplementation and Non-Alcoholic Fatty Liver Disease: Present and Future. Retrieved from https://www.mdpi.com/2072-6643/9/9/1015/htm
  9. Chen L-W, Chien, C-H et al (2019). Low vitamin D level was associated with metabolic syndrome and high leptin level in subjects with nonalcoholic fatty liver disease: a community-based study. BMC Gastroenterology, 19(1). DOI: 10.1186/s12876-019-1040-y
  10. Zhu C-G, Liu Y-X et al (2017). Active form of vitamin D ameliorates non-alcoholic fatty liver disease by alleviating oxidative stress in a high-fat diet rat model. Endocrine Journal, 64(7), 663–673. DOI: 10.1507/endocrj.ej16-0542
  11. Ma M, Long Q et al (2019). Active vitamin D impedes the progression of non-alcoholic fatty liver disease by inhibiting cell senescence in a rat model. Clinics and Research in Hepatology and Gastroenterology. DOI: 10.1016/j.clinre.2019.10.007
  12. Liu Y, Wang M et al (2020). Active vitamin D supplementation alleviates initiation and progression of nonalcoholic fatty liver disease by repressing the p53 pathway. Life Sciences, 241, 117086. DOI: 10.1016/j.lfs.2019.117086

Titelbild: (Joenomias) Menno de Jong, www.pixabay.com

Kapitel 6.5 – Die Bedeutung von Vitamin D bei Zuckererkrankungen

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  3. Cadario F, Ricotti R et al (2018). Administration of vitamin D and high dose of omega 3 to sustain remission of type 1 diabetes. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29424911
  4. Hyppönen E, Läärä E et al. Intake of vitamin D and risk of type 1 diabetes: a birth-cohort study. Lancet 2001;358(9292):1500–3
  5. Zipitis CS, Akobeng AK. Vitamin D Supplementation in Early Childhood and Risk of Type 1 Diabetes: a Systematic Review and Meta-analysis. Archives of Disease in Childhood – Fetal and Neonatal Edition 2008;93(6):512–7
  6. Tuomilehto J et al. Genetic predisposition to obesity and lifestyle factors–the combined analyses of twenty-six known BMI-and fourteen known waist: hip ratio (WHR)-associated variants, Diabetologia 199; 42: 655 – 660; Ehehatt S., Neu A et al. for the DIARY Group: Diabetologie & Stoffwechsel 2006; 1
  7. Palomer X, González-Clemente JM et al. Role of vitamin D in the pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Diabetes, obesity & metabolism 2008;10(2):185–97
  8. Alemzadeh R, Kichler J et al. Hypovitaminosis D in obese children and adolescents: relationship with adiposity, insulin sensitivity, ethnicity, and season. Metabolism: clinical and experimental 2008;57(2):183–91
  9. Martins D, Wolf M et al. Prevalence of cardiovascular risk factors and the serum levels of 25-hydroxyvitamin D in the United States: data from the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Archives of internal medicine 2007;167(11):1159–65
  10. Pittas AG, Lau J et al. The role of vitamin D and calcium in type 2 diabetes. A systematic review and meta-analysis. The Journal of clinical endocrinology and metabolism 2007;92(6):2017–29
  11. Hintzpeter B, Mensink GB et al. Vitamin D status and health correlates among German adults. European journal of clinical nutrition 2007
  12. Sugden JA, Davies JI et al. Vitamin D improves endothelial function in patients with Type 2 diabetes mellitus and low vitamin D levels. Diabetic medicine: a journal of the British Diabetic Association 2008;25(3):320–5
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  14. Verburg PE, Tucker G et al (2016). Seasonality of gestational diabetes mellitus. A South Australian population study. In: BMJ open diabetes research & care 4 (1), e000286. DOI: 10.1136/bmjdrc-2016-000286
  15. Zhang Y, Gong Y et al (2017). Vitamin D and gestational diabetes mellitus. A systematic review based on data free of Hawthorne effect. In: BJOG : an international journal of obstetrics and gynaecology. DOI: 10.1111/1471-0528.15060
  16. Gellert S, Bitterlich N et al (2017). Higher prevalence of vitamin D deficiency in German pregnant women compared to non-pregnant women. In: Archives of gynecology and obstetrics 296 (1), S. 43–51. DOI: 10.1007/s00404-017-4398-5
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  20. Ekmekcioglu C, Haluza D, Kundi, M (2017). 25-Hydroxyvitamin D Status and Risk for Colorectal Cancer and Type 2 Diabetes Mellitus: A Systematic Review and Meta-Analysis of Epidemiological Studies. International Journal of Environmental Research and Public Health, 14(2), 127. DOI: 10.3390/ijerph14020127
  21. Tang H, Li D et al (2018). Effects of Vitamin D Supplementation on Glucose and Insulin Homeostasis and Incident Diabetes among Nondiabetic Adults: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. International Journal of Endocrinology, 2018, 1–9. DOI: 10.1155/2018/7908764
  22. Baggerly LL, Holick MF et al (2016). Incidence rate of type 2 diabetes is 50% lower in GrassrootsHealth cohort with median serum 25-hydroxyvitamin D of 41 ng/ml than in NHANES cohort with median of 22 ng/ml. In: The Journal of steroid biochemistry and molecular biology 155 (Pt B), S. 239–244. DOI: 10.1016/j.jsbmb.2015.06.013

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Kapitel 6.6 – Vitamin D und pulmonale Erkrankungen

  1. Gesundheitsreport 2018 zu Arbeitsunfähigkeiten, zuletzt geprüft am 19.02.2019
  2. Bergman P, Lindh AU et al (2013). Vitamin D and Respiratory Tract Infections. A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. In: PloS one 8 (6), e65835. DOI: 10.1371/journal.pone.0065835
  3. Ramos-Martínez E, López-Vancell MR et al (2018). Reduction of respiratory infections in asthma patients supplemented with vitamin D is related to increased serum IL-10 and IFNγ levels and cathelicidin expression. In: Cytokine 108, S. 239–246. DOI: 10.1016/j.cyto.2018.01.001
  4. Zhu B, Xiao C et al (2015). Vitamin D deficiency is associated with the severity of COPD. A systematic review and meta-analysis. In: International journal of chronic obstructive pulmonary disease 10, S. 1907–1916. DOI: 10.2147/COPD.S89763
  5. Færk G, Çolak Y et al (2018). Low concentrations of 25-hydroxyvitamin D and long-term prognosis of COPD. A prospective cohort study. In: European journal of epidemiology 33 (6), S. 567–577. DOI: 10.1007/s10654-018-0393-9
  6. Malinovschi A, Masoero M et al (2014). Severe vitamin D deficiency is associated with frequent exacerbations and hospitalization in COPD patients. In: Respiratory research 15, S. 131. DOI: 10.1186/s12931-014-0131-0
  7. Botros RM, Abo Elyazed S et al (2018). Vitamin D Status in Hospitalized Chronically Ill Patients. In: Journal of the American College of Nutrition, S. 1–5. DOI: 10.1080/07315724.2018.1446194
  8. Khan DM, Ullah A et al (2017). Role of Vitamin D in reducing number of acute exacerbations in Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) patients. Pakistan Journal of Medical Sciences, 33(3). DOI: 10.12669/pjms.333.12397
  9. Pourrashid MH, Dastan F et al (2018). Role of Vitamin D Replacement on Health Related Quality of Life in Hospitalized Patients with Acute Exacerbation of Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5985196/
  10. Pfeffer PE, Hawrylowicz CM (2018). Vitamin D in Asthma. Chest, 153(5), 1229-1239. DOI:10.1016/j.chest.2017.09.005
  11. Martineau A, Takeda A et al (2015). Vitamin D for the management of asthma. Cochrane Database of Systematic Reviews. DOI:10.1002/14651858.cd01151
  12. Ginde AA, Mansbach J et al (2009). Association between serum 25-hydroxyvitamin D level and upper respiratory tract infection in the Third National Health and Nutrition Examination Survey. In: Archives of internal medicine 169 (4), S. 384–390. DOI: 10.1001/archinternmed.2008.560
  13. Camargo CA, Ganmaa D et al (2012). Randomized Trial of Vitamin D Supplementation and Risk of Acute Respiratory Infection in Mongolia. Pediatrics, 130(3). DOI: 10.1542/peds.2011-3029
  14. Urashima M, Segawa T et al (2010). Randomized trial of vitamin D supplementation to prevent seasonal influenza A in schoolchildren. In: The American journal of clinical nutrition 91 (5), S. 1255–1260. DOI: 10.3945/ajcn.2009.29094
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  16. Krishnan E, Ponnusamy V, Sekar SP (2017). Trial of vitamin D supplementation to prevent asthma exacerbation in children. International Journal of Research in Medical Sciences, 5(6), 2734. DOI: 10.18203/2320-6012.ijrms20172479
  17. Martineau AR, Jolliffe DA et al (2017). Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. In: BMJ (Clinical research ed.) 356, i6583. DOI: 10.1136/bmj.i6583
  18. Hollis BW, Wagner CL (2013). The Role of the Parent Compound Vitamin D with Respect to Metabolism and Function: Why Clinical Dose Intervals Can Affect Clinical Outcomes. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 98 (12), S. 4619–4628. DOI: 10.1210/jc.2013-2653
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  20. Khalid AN, Ladha KS et al (2015). Association of Vitamin D Status and Acute Rhinosinusitis. Medicine, 94(40). DOI:10.1097/md.0000000000001447
  21. Agostoni C, Bresson JL et al. Vitamin D and contribution to the normal function of the immune system. Evaluation of a health claim pursuant to Article 14 of Regulation (EC) No 1924/2006 (2015). In: EFSA Journal 13 (7), S. 4182, zuletzt geprüft am 15.06.2020

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Kapitel 6.7 – Neurologie und psychiatrische Erkrankungen

  1. Stumpf WE, Privette TH. The steroid hormone of sunlight soltriol (vitamin D) as a seasonal regulator of biological activities and photoperiodic rhythms. The Journal of steroid biochemistry and molecular biology 1991;39(2):283–9
  2. Nataf S, Garcion E et al. 1,25 Dihydroxyvitamin D3 exerts regional effects in the central nervous system during experimental allergic encephalomyelitis. Journal of neuropathology and experimental neurology 1996;55(8):904–14
  3. Bemiss CJ, Mahon BD et al. Interleukin-2 is one of the targets of 1,25-dihydroxyvitamin D3 in the immune system. Archives of biochemistry and biophysics 2002;402:249–54
  4. Garcion E, Sindji L et al. Treatment of experimental autoimmune encephalomyelitis in rat by 1,25-dihydroxyvitamin D3 leads to early effects within the central nervous system. Acta neuropathologica 2003;105(5):438–48
  5. Shinpo K, Kikuchi S et al. Effect of 1,25-dihydroxyvitamin D(3) on cultured mesencephalic dopaminergic neurons to the combined toxicity caused by L-buthionine sulfoximine and 1-methyl-4-phenylpyridine. Journal of Neuroscience Research 200;62:374–82
  6. Tetich M, Leśkiewicz M et al. The third multidisciplinary conference on drug research, Piła 2002. Effects of 1alpha,25-dihydroxyvitamin D3 and some putative steroid neuroprotective agents on the hydrogen peroxide-induced damage in neuroblastoma-glioma hybrid NG108-15 cells. Acta poloniae pharmaceutica 2003;60(5):351–5
  7. Kauer H. Vitamin D in Immunologie und Onkologie – Eine Literaturstudie (Dissertation). München: LMU München; 09.02.2007
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Titelbild: Sabine Zierer, www.pixabay.com

Abb. 3: DAK-Report 2018, siehe Nr. 29

Kapitel 7.1 – Erkrankungen des Herzens und der Gefäße

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Kapitel 7.2 – Onkologische Erkrankungen

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Titelbild: PDPics, www.pixabay.com

Kapitel 7.2.1 – Hautkrebs und Sonnenschutz

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  11. Alexander Wunsch: Die Kraft des Lichts: Warum wir gutes Licht brauchen und schlechtes Licht uns krank macht. ISBN 978-3742309112, Riva Verlag, München 2019
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Abb. 3: Alexander Wunsch, sie Nr. 11

Kapitel 7.3 – Vitamin D auf der Intensivstation

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Titelbild: sasint, www.pixabay.com

Kapitel 7.4 – Alter (Demenz und Gebrechlichkeit)

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  5. Hirschfeld HP, Kinsella R, Duque G (2017). Osteosarcopenia. Where bone, muscle, and fat collide. In: Osteoporosis international: a journal established as result of cooperation between the European Foundation for Osteoporosis and the National Osteoporosis Foundation of the USA 28 (10), S. 2781–2790. DOI: 10.1007/s00198-017-4151-8
  6. Arai H, Satake S, Kozaki K (2018). Cognitive Frailty in Geriatrics. Clinics in Geriatric Medicine, 34(4), 667-675. DOI:10.1016/j.cger.2018.06.011
  7. Proietti M, Cesari M (2020). Frailty: What Is It? Advances in Experimental Medicine and Biology Frailty and Cardiovascular Diseases, 1-7. DOI:10.1007/978-3-030-33330-0_1
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Titelbild: Free-Photos, www.pixabay.com

Kapitel 8 – Vitamin D-Mangel bei Haustieren

  1. Rosa C, Handel I et al (2019). Vitamin D status in dogs with babesiosis. Onderstepoort J Vet Res.2019 Mar 28;86(1):e1-e5. DOI: 10.4102/ojvr.v86i1.1644
  2. Sanchez-Cespedes R, Fernandez-Martinez MD et al (2018). Vitamin D-Receptor-Expression in der Brustdrüse von Hunden und Beziehung zu klinisch-pathologischen Parametern und Progesteron/Östrogen-Rezeptoren. Vet Comp Oncol. 2018 Mar;16(1):E185-E193. DOI:  10.1111/vco.12371. Epub 2017 Nov 27
  3. Young LR, Backus RC (2016). Orale Vitamin-D-Supplementierung mit dem Fünffachen der empfohlenen Menge wirkt sich geringfügig auf die Serum-25-Hydroxyvitamin-D-Konzentrationen bei Hunden aus. J. Nutri Sci 2016 Jul 29;5:e31. DOI: 10.1017/jns.2016.23. eCollection 2016
  4. Jaffey AJ, Backus RC et al (2018). Serum vitamin D concentrations in hospitalized critically ill dogs. PLOS ONE March 28, 2018 https://doi.org/10.1371/journal.pone.0194062

Titelbild: Hund – Jonathan Chiemsee2016, www.pixabay.com

Abb. 1: Katze – Jonathan Sautter, www.pixabay.com

Kapitel 9 – Wo sind die sinnvollsten Quellen für Vitamin D?

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  2. Veugelers P, Ekwaru J (2014). A Statistical Error in the Estimation of the Recommended Dietary Allowance for Vitamin D. Nutrients, 6(10), 4472–4475. DOI: 10.3390/nu6104472
  3. Heaney R, Cedric C et al (2015). Letter to Veugelers, P.J. and Ekwaru, J.P., A Statistical Error in the Estimation of the Recommended Dietary Allowance for Vitamin D. Nutrients 2014, 6, 4472–4475; DOI:10.3390/nu6104472. Retrieved from https://www.mdpi.com/2072-6643/7/3/1688
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  5. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/vitamin-d/
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  9. Tanning As a Source Of Vitamin D.https://www.grassrootshealth.net/blog/tanning-source-vitamin-d/
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  11. Gandini S, Sera F et al (2005). Meta-analysis of risk factors for cutaneous melanoma: II. Sun exposure. European Journal of Cancer, 41(1), 45–60. DOI: 10.1016/j.ejca.2004.10.016
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  13. Newton-Bishop JA, Beswick S et al (2009). Serum 25-Hydroxyvitamin D3 Levels Are Associated With Breslow Thickness at Presentation and Survival From Melanoma. Journal of Clinical Oncology, 27(32), 5439–5444. DOI: 10.1200/jco.2009.22.1135
  14. Muralidhar S, Newton-Bishop J et al (2019). Vitamin D–VDR Signaling Inhibits Wnt/β-Catenin–Mediated Melanoma Progression and Promotes Antitumor Immunity. Cancer Research, 79(23), 5986–5998. DOI: 10.1158/0008-5472.can-18-3927
  15. Reichrath J, Saternus R, Vogt T (2017). Endocrine actions of vitamin D in skin: Relevance for photocarcinogenesis of non-melanoma skin cancer, and beyond. Molecular and Cellular Endocrinology, 453, 96–102. DOI: 10.1016/j.mce.2017.05.001
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Titelbild: Daoudi Aissa, www.unsplash.com

Abb. 1: Zeichnung Peter Ruge, Copyright Akademie für menschliche Medizin

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Kapitel 10 – Sonnenlicht wirkt über Vitamin D hinaus

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Titelbild: Will van Wingerden, www.unsplash.com

Kapitel 11 – Mangel an Urkraft führt zum Natur-Defizit-Effekt

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Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformationen und Prävention: https://dsgip.de

Die SonnenAllianz: https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com

Life-SMS: https://lifesms.blog

Kompetenz statt Demenz: https://kompetenz-statt-demenz.de

Die NährstoffAllianz: https://nährstoffallianz.de

Abb. 1: Peter Ruge, Copyright Akademie für menschliche Medizin

Abb. 2: Emde Grafik, Copyright Akademie für menschliche Medizin

Abb. 3: Peter Ruge, Copyright Akademie für menschliche Medizin

Abb. 4: PIRO4D, www.pixabay.com

Abb. 5: Peter Ruge, Copyright: Akademie für menschliche Medizin

Abb. 7: AU-Daten der DAK-Gesundheit 1997 – 2014

Abb. 8: Peter Ruge, Copyright: Akademie für menschliche Medizin

Abb. 9: Peter Ruge, Copyright: Akademie für menschliche Medizin

Abb. 10: Peter Ruge, Copyright Akademie für menschliche Medizin